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SREL-Affäre: Das Bild hinter dem Bild
Lokales 17.04.2013 Aus unserem online-Archiv

SREL-Affäre: Das Bild hinter dem Bild

Beiden Daten auf der CD soll es sich um ein Bild in einer "ungewöhnlich hohen Auflösung von 113 Megabit" handeln.

SREL-Affäre: Das Bild hinter dem Bild

Beiden Daten auf der CD soll es sich um ein Bild in einer "ungewöhnlich hohen Auflösung von 113 Megabit" handeln.
Foto: LW-Archiv
Lokales 17.04.2013 Aus unserem online-Archiv

SREL-Affäre: Das Bild hinter dem Bild

Die berühmte CD, die ein heimlich aufgenommenes Gespräch zwischen Premier Juncker und Grossherzog Henri enthalten soll, enthält keine verschlüsselten, sondern komprimierte und manipulierte Informationen.

(jm) - Die berühmte CD, die ein heimlich aufgenommenes Gespräch zwischen Premier Juncker und Grossherzog Henri enthalten soll, enthält keine verschlüsselten, sondern komprimierte und manipulierte Informationen. Dies geht aus dem Tätigkeitsbericht 2012 der parlamentarischen Geheimdienst-Kontrollkommission hervor.

Bei den Daten soll es sich um ein Bild in einer "ungewöhnlich hohen Auflösung von 113 Megabit" handeln, hinter dem sich womöglich ein Steganogramm, also verborgene Informationen, verstecken könnten. Ob dem so ist, soll der Nachrichtendienst herausfinden.

Weiter geht der Bericht ausführlich auf mögliche Verbindungen zwischen dem SREL und der Bommeleeër-Affäre sowie zum Stay Behind ein. So kann man zum Beispiel nachlesen, dass das Abwehrnetzwerk Agenten aus allen Gesellschaftsschichten rekrutierte, dazu gehörten etwa Postboten, Landwirte, Putzfrauen oder Lehrer.

Die Enquete-Kommission zur Geheimdienst-Affäre beschloss am Mittwoch, den ehemaligen Srel-Direktor Marco Mille und dessen Nachfolger Patrick Heck ein weiteres Mal vorzuladen; auch soll ein langjähriger beigeordneter Direktor gehört werden.