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Sportlycée offiziell in Betrieb genommen
Lokales 11 22.02.2013

Sportlycée offiziell in Betrieb genommen

Die Luxemburger Sportschüler sind nun ganz offiziell in Luxemburg-Fetschenhof beheimatet. Am Freitagnachmittag wurden nämlich auf dem dortigen Gelände des „Institut national des sports“ die Infrastrukturen des Sportlycée ganz feierlich eingeweiht.

(gs) - Die Luxemburger Sportschüler sind nun ganz offiziell in Luxemburg-Fetschenhof beheimatet. Am Freitagnachmittag wurden nämlich auf dem dortigen Gelände des „Institut national des sports“ die Infrastrukturen des Sportlycée ganz feierlich eingeweiht. 

In Betrieb ist das Gebäude, das in der Rekordzeit von nur 13 Monaten errichtet wurde, aber bereits seit November 2012. Derzeit versuchen dort 323 Schüler mit der Unterstützung von 49 Lehrkräften ihre schulische Laufbahn sowie ihre sportlichen Herausforderungen unter einen Hut zu bringen.

Mit den nun bestehenden pädagogischen Strukturen und Trainingsbedingungen sind die Erfolgsaussichten für dieses Vorhaben allerdings sehr vielversprechend. Darüber waren sich bei der offiziellen Inbetriebnahme alle Redner, als da wären Unterrichtsministerin Mady Delvaux-Stehres, Infrastrukturminister Claude Wiseler, Sportminister Romain Schneider, COSL-Präsident André Hoffmann sowie Schuldirektor Raymond Conzemius, einig.

Elf Millionen Euro Baukosten

Das vom Architektenbüro „Beiler & François Architectes“ entworfene Gebäude umfasst auf seinen vier Flügeln u.a. 18 Klassenräume, zwei Naturwissenschaftsräume sowie einen Informatik- und einen Kunstsaal sowie eine Bibliothek. Als Sportinfrastrukturen stehen wie bisher die INS-Einrichtungen zur Verfügung. Unterm Strich schlägt das mit Fertigbauweise erbaute und die Energiefeffizienzklasse B erzielende Schulgebäude mit vergleichsweise preiswerten elf Millionen Euro zu Buche.

Geschaffen wurde die Idee der Sportklassen bekanntlich bereits im Jahre 2001. In der Folge waren die Sportschüler im Lycée Aline Mayrisch beherbergt, 2007/2008 erfolgte dann die Umsiedlung in eine Container-Struktur auf das INS-Gelände, Ende 2012 der lang ersehnte Umzug in das nun eingeweihte moderne Sportlycée-Gebäude.