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Spitalgruppe Robert Schuman gibt Pläne in Grevenmacher auf
Lokales 05.05.2021

Spitalgruppe Robert Schuman gibt Pläne in Grevenmacher auf

Von außen ist das Gebäude fertiggestellt, innen werden die Räume noch ausgebaut.

Spitalgruppe Robert Schuman gibt Pläne in Grevenmacher auf

Von außen ist das Gebäude fertiggestellt, innen werden die Räume noch ausgebaut.
Foto: Volker Bingenheimer
Lokales 05.05.2021

Spitalgruppe Robert Schuman gibt Pläne in Grevenmacher auf

Der Eigentümer des Neubaus auf dem Potaschberg will nun ein Fachärztezentrum ohne den Klinikbetreiber auf die Beine stellen.

(asc/vb) - Die Eröffnung des medizinischen Zentrums auf dem Potaschberg verzögert sich. Zwar hat der Eigentümer, die Firma Steffen Holzbau, das Gebäude schon fertiggestellt und die Firmenbüros von der Halle gegenüber in das neue Gebäude verlegt. Doch bisher deutet lediglich ein Schild darauf hin, dass hier ein Fachärztezentrum entstehen wird.

Der Grund für die Verzögerung: Ursprünglich wollte Steffen Holzbau das medizinische Zentrum mit der Fondation Hôpitaux Robert Schuman betreiben. In den Verhandlungen kam man allerdings auf keinen gemeinsamen Nenner. Firmengründer Ferdi Steffen spricht von „unterschiedlichen Auffassungen über die Umsetzung“.


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Von Marc Glesener, dem Sprecher der Krankenhausgruppe, heißt es, die HRS habe sich in verschiedenen Punkten nicht mit dem Besitzer der Immobilie einigen können. Folgerichtig habe sich die Fondation Hôpitaux Robert Schuman aus dem Projekt zurückgezogen. 

Zu Jahresbeginn wurde bekannt, dass die Stiftung und die Spitalgruppe ein medizinisches Zentrum in Junglinster auf dem Gelände des Centre polyvalent Gaston Stein betreiben wird. Hierfür wolle man nun die Vorbereitungen vorantreiben, um startbereit zu sein, falls am Gesondheetsdësch die notwendigen Entscheidungen getroffen und danach vom Gesetzgeber der entsprechende legislative Rahmen geschaffen werden, erklärte Marc Glesener.


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Mehrere Praxen unterschiedlicher Fachrichtungen

Dessen ungeachtet könnte das Fachärztezentrum auf dem Potaschberg die medizinische Versorgung für die Einwohner der Moselregion verbessern. Ursprünglich war von sieben bis acht Praxen die Rede. Röntgengeräte und ein Magnetresonanztomografie-Gerät (MRT, Französisch: IRM) sollten das Angebot ergänzen. 

Über die genaue Zusammensetzung des Zentrums gibt es von Steffen Holzbau bisher noch keine Aussage. Trotzdem hält Firmengründer Ferdi Steffen an den Plänen fest: „Wir bauen gerade die Räumlichkeiten aus und wollen diese mit unterschiedlichen Fachärzten besetzen“, sagte er gegenüber dem LW.  

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