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Spiel und Spaß abseits der Fouer

Spiel und Spaß abseits der Fouer

Foto: Chris Karaba
Lokales 6 31.08.2018

Spiel und Spaß abseits der Fouer

Rita RUPPERT
Rita RUPPERT
Während ihre Eltern auf der Schueberfouer arbeiten, sind die Kinder der Schausteller nicht untätig. Mit Animateuren des Service national de la jeunesse erkunden sie Stadt und Land, machen Sport, basteln und spielen.

40 Schaustellerkinder sind dieses Jahr an der speziell für sie organisierten Sommerakademie eingeschrieben. Spaß ist im Tramsschapp, unweit der Schueberfouer, wo ihre Eltern arbeiten, jeden Tag mit spielerischen, kreativen und sportlichen Tätigkeiten angesagt.

Kinderlachen ertönt aus dem großen Saal des Centre sportif, culturel et scolaire Tramsschapp in Limpertsberg. Hier ist sozusagen das Basiscamp der diesjährigen Ferienaktivitäten für die vier- bis zwölfjährigen Kinder der Forains. Während eine Gruppe sich bereit macht, den Nachmittag im Trampolinpark in Contern zu verbringen, sind ihre Altersgenossen mit Sport und Basteln beschäftigt. Um die Rasselbande zu bändigen, haben die Animateure alle Hände voll zu tun.

Die Kommunikation unter den Kindern bereitet aber zuweilen Schwierigkeiten. Die Sprache Shakespeares sprechen nämlich nicht alle gleich gut und so müssen zur Verständigung auch Hände und Füße herhalten. Der guten Laune tut dies allerdings keinen Abbruch. „Die Kinder halten zusammen, eigentlich sind sie wie eine große Familie“, stellt Chefanimateurin Valérie Hantzen fest. Dies kommt wohl auch daher, dass sie sich schon lange kennen.


Weekend op der Fouer, le 25 Aout 2018. Photo: Chris Karaba
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Von den 40 eingeschriebenen Jungen und Mädchen, die aus Frankreich, Deutschland und Indien stammen, nehmen täglich 30 bis 35 an den Aktivitäten teil. In den Kreativateliers werden unter anderem Hände aus Gips, Blumentöpfe und Salzteigfiguren gebastelt. Objekte, die die Kinder stolz zu Hause vorzeigen können.

Auf dem Programm, das von den Kindern mitgestaltet wird, stehen aber auch Ausflüge – beispielsweise zum Klettern in die Jugendherberge in Echternach, ins Naturmusée im Stadtgrund, das Science Center in Differdingen, den Märchenpark in Bettemburg oder auf den pädagogischen Bauernhof in Marienthal.

Mit Chefanimateur Philippe Kaiser waren die Schaustellerkinder am Dienstag im Stadtzentrum. Hier ging es darum, die Sehenswürdigkeiten zu erkunden und Mister X zu finden. Der große Unbekannte schickte den Kindern Nachrichten und Fotos und forderte sie zu Challenges heraus. Auf dieser ganz speziellen Stadttour lernten die Jungen und Mädchen so unter anderem die Place d'Armes und die Gëlle Fra kennen.

Langeweile kommt bei diesem Angebot jedenfalls keine auf, auch nicht an regnerischen Tagen.



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