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Spendenaktion: „Merci fir Är Mënschlechkeet!“
Das Rote Kreuz ruft im April zum Spenden auf.

Spendenaktion: „Merci fir Är Mënschlechkeet!“

Foto: Pierre Matgé
Das Rote Kreuz ruft im April zum Spenden auf.
Lokales 29.03.2017

Spendenaktion: „Merci fir Är Mënschlechkeet!“

Das Luxemburger Rote Kreuz hilft den Menschen in Not und dabei sind die Spenden der Mitmenschen unentbehrlich.

(chr) - Das Luxemburger Rote Kreuz startet am Samstag seine alljährliche Spendenaktion. Das Motto: „Merci fir Är Mënschlechkeet“. Damit soll allen ehrenamtlichen Spendensammlern und Spendern für ihre Unterstützung gedankt werden.

Im Monat April, dem „Mois du don“, gehen wieder mehr als 2 000 Rot-Kreuz-Mitglieder von Tür zu Tür, um Spenden einzusammeln. Im vergangenen Jahr brachte die Kollekte eine neue Rekordsumme von 962 000 Euro ein.

Diese Summe fließt in die zahlreiche sozialen Aktivitäten und Projekte des Roten Kreuzes. Ihr Ziel ist es, das Leben der Menschen in Not zu verbessern und den sozial schwachen Menschen zu helfen. Zu ihren Projekten gehören die Flüchtlingshilfe, Ferienaktivitäten für Kinder und Jugendliche, Suchdienste mit Rettungshunden, die Sozialläden „Croix-Rouge Buttek“, Blutspendendienst, Katastrophenhilfe, Essensausgabe für Obdachlose sowie Gesundheits- und Sozialdienste.

Menschen helfen

Obwohl das Rote Kreuz auch vom Staat finanzielle Unterstützung bekommt, sind die zahlreichen Projekte und alle freiwilligen Mitarbeiter auf die Spendengelder der Menschen angewiesen.

Neben den üblichen Spendenaktionen versucht das Rote Kreuz dieses Jahr, die Menschen für die Spendenaktion „Hongersnout an Afrika“ zu sensibilisieren. Somalia, der Südsudan, der Yemen und Nigeria sollen von diesen Spendengeldern profitieren, da die Menschen in diesen Krisengebieten unter der aktuellen Dürre besonders leiden.

Bei der Vorstellung des Spendenmonats betonte Rot-Kreuz-Vize-Präsidentin Rita Krombach-Meyer gestern nochmals, dass alle ehrenamtlichen Spendensammler einen Ausweis bei sich tragen würden, um sich ausweisen zu können. Sie bekräftigte, dass jede neue Hilfe willkommen sei.

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