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Sowjetische Kriegsgefangene in Luxemburg: „Lachen hat ja keinen Akzent“
Sowjetische Kriegsgefangene in Differdingen von 1942 bis 1944. Insgesamt 3.500 sowjetische Bürger wurden nach der Befreiung Luxemburgs in die UdSSR repatriiert. Fjodor Bitschechwost ist der siebte von rechts in der zweiten Reihe.

Sowjetische Kriegsgefangene in Luxemburg: „Lachen hat ja keinen Akzent“

Foto: Sammlung Inna Ganschow
Sowjetische Kriegsgefangene in Differdingen von 1942 bis 1944. Insgesamt 3.500 sowjetische Bürger wurden nach der Befreiung Luxemburgs in die UdSSR repatriiert. Fjodor Bitschechwost ist der siebte von rechts in der zweiten Reihe.
Lokales 4 Min. 07.05.2017

Sowjetische Kriegsgefangene in Luxemburg: „Lachen hat ja keinen Akzent“

Mehrere luxemburgische Familien haben im Zweiten Weltkrieg geflohene sowjetische Gefangene bei sich versteckt. Heute erinnern sich ihre Kinder daran, was die Eltern dazu bewegte, ihr Leben für Fremde zu riskieren.

(IG) - Pierre Deibener, geboren 1933, erinnert sich gut an die Russen in den von Stacheldraht umzäunten und scharf bewachten Baracken von Differdingen, die von 1942 bis 1944 die Drecksarbeit in den Hütten verrichten mussten.

Jeden Morgen konnte man ihre Holzschuhe auf dem Pflaster hören, wenn sie zur Arbeit geführt wurden – Kriegsgefangene mit den Buchstaben SU auf dem Rücken und Zwangsarbeiter mit dem blauen OST-Zeichen auf der linken Seite.

Eines Tages sagte der Resistenzler Jean Deibener, der Vater von Pierre, dass er einen von diesen Russen mit nach Hause bringen werde ...

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