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So sieht die neue Hall de la chiers aus
Lokales 10 2 Min. 05.10.2018 Aus unserem online-Archiv

So sieht die neue Hall de la chiers aus

So soll die Halle später aussehen.

So sieht die neue Hall de la chiers aus

So soll die Halle später aussehen.
Grafik: Carvalhoarchitects
Lokales 10 2 Min. 05.10.2018 Aus unserem online-Archiv

So sieht die neue Hall de la chiers aus

Luc EWEN
Luc EWEN
7,5 Millionen Euro investiert die Stadt Differdingen derzeit in eine neue Eventhalle, deren Rohbau fertiggestellt ist und in die nun erstmalig Einblick gewährt wurde.


Wenn in Differdingen Großevents stattfanden, dann stellte sich bisher eigentlich nur die Frage, ob in dem Hall de la Chiers oder in der Sporthalle in Oberkorn. Mit beiden Locations ist bald Schluss, denn es entsteht eine neue Event-Halle im Parc des sports, zwischen dem Fußballstadion und dem künftigen Sportlaboratorium.

„Dass wir für Events die Sporthalle blockieren, das ist heutzutage kaum noch mit den engen Terminkalendern der Sportvereine vereinbar“, erklärt Bauleiter und Stadtingenieur Stefano Beni. Der jetzige Hall de la Chiers, der sich am neuen Stadteingang bei der internationalen Schule befindet, wird nach der Fertigstellung der neuen Halle abgerissen. Wird die neue Halle dann diesen bekannten Namen übernehmen?

„Das wissen wir noch nicht“, stellt Schöffe Tom Ulveling klar. Die kommunalen Kommissionen für Kultur und Festivitäten sollen sich mit diesem Thema befassen und Vorschläge erarbeiten, fügt Schöffin Laura Pregno hinzu.

Ein einzigartiger Bau

Die drei schreiten durch die neue Halle, die im September 2019 fertiggestellt werden soll und sie präsentieren stolz die beiden Hauptsäle der Halle. Der kleinere ist 275 Quadratmeter groß und soll später bis zu 500 Personen fassen können, der große sogar 1 500. Auf dessen 766 Quadratmeter großen Fläche wirken die drei erwähnten Protagonisten winzig. In diesem Saal kommen allerdings auch die beiden unterschiedlichen Bauweisen der Halle besonders zur Geltung.

Der hintere Teil besteht aus Beton, der vordere aus Holz. Ingenieur Beni schwärmt. Er kenne keine vergleichbare Halle in Luxemburg. Sie sei einzigartig wegen der Holzbauweise, ihrer zentralen Lage und der Tatsache, dass es sich um einen Passivbau handelt. Er hebt in diesem Kontext die Schallisolierung hervor. „Wir wollen ja nicht, dass die Nachbarn sich beschweren“, sagt er.

Dem eventerprobten Beobachter sticht aber etwas ganz anderes ins Auge: Eine 18 Meter lange Theke ist hier im Entstehen. Auch das sieht man nicht alle Tage. Da erhält der Werbespruch „Géint den Honger an den Duuscht ass gesuergt“ eine ganz neue Dimension. Der Bau, der vom Architektenbüro Carvalho geplant wurde, beherbergt denn auch eine Cateringküche und Büroräume, die später von Vereinen genutzt werden können.

7,5 Millionen Euro wurden bisher vom Gemeinderat für das Projekt genehmigt. Nicht in dieser Summe inbegriffen ist allerdings die Bühnentechnik. Wenn der Bau fertig ist, soll der Platz zwischen der Sporthochschule Lunex, dem Stadion, dem Sportlaboratorium und der neuen Halle neu gestaltet werden. Erst dann wird auch der alte Hall de la Chiers abgerissen werden.

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