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So kann man sich schützen: Keine Chance den Fahrraddieben
Lokales 16.08.2017

So kann man sich schützen: Keine Chance den Fahrraddieben

Räder, die nicht an Gegenständen, die fest im Boden verankert sind, angebunden sind, sind für Diebe leichte Beute.

So kann man sich schützen: Keine Chance den Fahrraddieben

Räder, die nicht an Gegenständen, die fest im Boden verankert sind, angebunden sind, sind für Diebe leichte Beute.
Foto. Anouk Antony
Lokales 16.08.2017

So kann man sich schützen: Keine Chance den Fahrraddieben

Sophie HERMES
Sophie HERMES
Nicht weniger als acht Fahrräder wurden innerhalb von einer Woche quer durch Luxemburg entwendet. Die Polizei gibt Radfahrern nun Tipps, wie sie ihr Rad schützen können.

(SH) - Es ist der Albtraum eines jeden Radfahrers: Plötzlich ist der fahrbare Untersatz weg. Diese Erfahrung mussten in der vergangenen Woche gleich mehrere Personen machen, denn es scheint als hätten Fahrraddiebe Hochkonjunktur. Innerhalb einer Woche wurden der Polizei acht gestohlene Fahrräder gemeldet. Dabei zeigten sich die Täter wenig wählerisch, was die Modelle oder deren Wert angeht. Unter den entwendeten Zweirädern befanden sich E-Bikes, Mountainbikes, Citybikes aber auch Kinderräder.

Die Polizei rät Fahrradbesitzern, ihr Bike möglichst gut zu sichern: „Eine solide Verriegelungsvorrichtung kann eine abschreckende Wirkung haben.“ Zum einen wird der Dieb Zeit brauchen, um diese Vorrichtungen zu knacken. Zum anderen lassen sich einige Schlösser nur mit Werkzeugen öffnen, wodurch der Täter nicht unbemerkt bleibt.

Zertifizierte Schlösser benutzen

Wer möglichen Dieben das Leben erschweren will, sollte auf zertifizierte Vorrichtungen zurückgreifen. Zudem empfiehlt es sich, das Rad an einen Gegenstand anzubinden, der fest im Boden verankert ist, etwa einen Pfosten oder einen Zaun. Denn kann die Vorrichtung, an der das Rad angebunden ist, gemeinsam mit dem Bike entwendet werden, schreckt sie kaum zurück. Ist kein verankerter Gegenstand vor Ort, können auch mehrere Fahrräder aneinander gesichert werden.

Auch wer sein Fahrrad zu Hause abstellt, sollte die nötigen Vorkehrungen treffen. Zum Vorgarten haben Unehrliche meist leichten Zugang, wie es ein Diebstahl aus den vergangenen Tagen in Schifflingen zeigt. Fahrradräume sollten unterdessen stets abgeschlossen oder überwacht sein. Ist dies nicht der Fall, sollte auch hier ein Schloss zum Einsatz kommen. Gleiches gilt, wenn Fahrräder auf dem Dach oder am Heck eines Wagens transportiert werden.

Marke, Nummer, Farbe

Wurde das Rad dennoch gestohlen, sollte die Polizei möglichst schnell benachrichtigt werden. Wer nun vorausschauend agiert hat und im Vorfeld Details wie die Rahmennummer, die Farbe, das Modell oder die Marke des Rades niedergeschrieben hat, kann den Beamten die Aufgabe um einiges erleichtern.

Auch Fotos des Bikes können im Falle eines Diebstahls zu einem schnelleren Fahndungserfolg beitragen.

Die Polizei bietet Radbesitzern zudem die Möglichkeit an, ihr Bike registrieren zu lassen. Dabei wird ein Code in den Rahmen eingraviert. Termine für die Registrierung können per E-Mail unter codage-velo@police.etat.lu vereinbart werden.

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