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Kurzmeldungen Lokales 16.09.2021

(TJ) - Eine regelrechte Unfallserie hielt die Mannschaften des CGDIS seit Mittwochnachmittag auf Trab.

Begonnen hatte die Serie mit einem Unfall auf dem CR 119 zwischen dem Ort genannt „Brennerei“ und dem Stafelter: Gegen 16.45 Uhr hatte dort eine Autofahrerin die Kontrolle über ihren Wagen verloren, der daraufhin über die Gegenspur hinweg schleuderte und sich in einem Graben überschlug. Ein Rettungswagen und der SAMU-Notarzt aus der Hauptstadt wurden abkommandiert. Die Verletzte kam nach einer Untersuchung durch den Mediziner zur Behandlung ins Krankenhaus derweil die Feuerwehren aus Niederanven und Luxemburg am Unfallort die Räumungsarbeiten einleiteten. 

Um 18.40 Uhr prallte auf der N22 zwischen Redingen und Ell ein Fahrzeug gegen eine Mauer. Im Wagen wurden zwei Personen verwundet, Sanitäter und Feuerwehr aus Redingen wurden in den Einsatz geschickt.

Bei Unfällen mit jeweils einem Auto gegen 19 Uhr in der Rue de Beggen in Luxemburg, gegen 21.50 Uhr zwischen Echternach und Steinheim, und gegen 3.40 Uhr zwischen Frisingen und Aspelt gab es jeweils eine verletzte Person. Bei dem letztgenannten Unfall hatte eine Frau versucht, einer Horde Wildschweinen auszuweichen. Die Einsatzzentren aus Luxemburg, Echternach und Düdelingen waren im Einsatz.

Zwischen Niederfeulen und Windhof überschlug sich gegen 21.50 Uhr ein Fahrzeug auf dem CR 350. Auch hier gab es einen Verletzten zu bergen, was die Sanitäter aus Ettelbrück übernahmen. 

Heute

Kurzmeldungen Panorama Vor 17 Minuten

(KNA) - „Cringe“ ist das Jugendwort des Jahres 2021 in Deutschland. Das gab der Langenscheidt-Verlag in Stuttgart am Montagmorgen bekannt. Das englische Wort, das unter anderem ein Gefühl des Fremdschämens ausdrücken soll, setzte sich beim finalen Online-Voting gegen die Begriffe „Sus“ für „verdächtig“ oder „auffällig“ und „Shees“ durch, einen Ausruf des Erstaunens. Für das mehrstufige Abstimmungsverfahren gingen den Angaben zufolge insgesamt 1,2 Millionen Vorschläge ein; die Wahl lag komplett in den Händen von Jugendlichen.

Das aus dem Englischen kommende Wort "Cringe" werde in der deutschen Jugendsprache in verschiedenen Situationen genutzt, hieß es. So könne es zum Beispiel "cringe" oder "cringy" sein, wenn Erwachsene, beim Versuch cool zu wirken, Jugendsprache verwenden. "Cringe" werde aber auch zur Bekundung von Unbehagen genutzt oder verwendet, um eine Situation als peinlich zu bezeichnen.

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„Corona“ ist Luxemburger „Wort des Jahres 2020“  

Gestern

Kurzmeldungen Lokales 24.10.2021

(jt) - Eine betrunkene Autofahrerin hat in der Nacht zum Sonntag Polizeibeamte in Ulflingen attackiert. Auch der Beifahrer sei während der Kontrolle um 3 Uhr morgens handgreiflich geworden, meldet die Polizei. Beide Insassen mussten aufgrund ihres aggressiven Verhaltens auf dem Boden fixiert werden.

Wie sich herausstellte, stand die Autofahrerin unter starkem Alkoholeinfluss. Eine Polizeistreife hatte zuvor ihren ungewöhnlichen Fahrstil bemerkt. Die Frau musste ihren Führerschein abgeben, bevor sie von der Polizei nach Hause gebracht wurde. Ihr Beifahrer landete im Passagearrest. 

Am Samstag kam es noch zu weiteren Führerscheinentzügen. In Luxemburg-Bonneweg verursachte ein betrunkener Autofahrer am frühen Samstagabend einen Crash. Der Wagen überschlug sich und kam auf der Fahrerseite zu liegen. Der Fahrer wurde leicht verletzt und musste aus dem Auto befreit werden. Wie sich herausstellte, stand er unter übermäßigem Alkoholeinfluss. Der Führerschein wurde eingezogen und es wurde Protokoll erstellt.

Einige Stunden später wurde in der Hauptstadt eine Fahrerflucht gemeldet. Ein Auto war in Clausen gegen einen geparkten Wagen gestoßen, doch der Fahrer fuhr einfach weiter. Kurze Zeit später konnte eine Polizeistreife den mutmaßlichen Unfallverursacher jedoch antreffen. Auch bei ihm fiel der Alkoholtest positiv aus. Zudem waren seine Fahrzeugpapiere nicht in Ordnung. Der Führerschein wurde eingezogen und es wurde Protokoll erstellt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde das Fahrzeug beschlagnahmt.

Weitere Lokalnachrichten

Autorin Tsitsi Dangarembga aus Simbabwe, Preisträgerin des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, in der Frankfurter Paulskirche.
Kurzmeldungen Kultur 24.10.2021

(dpa) - Tsitsi Dangarembga, Autorin und Filmemacherin aus Simbabwe, hat den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhalten. Die 62-Jährige habe es geschafft, „uns eine Gesellschaft so nahe zu bringen, dass sie uns zwar nicht restlos verständlich wird, wir sie aber auf uns beziehen können, auf uns und unsere eigenen Unzulänglichkeiten“, sagte die Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Karin Schmidt-Friderichs, am Sonntag in Frankfurt. Dangarembga sei „eine weithin hörbare Stimme Afrikas in der Gegenwartsliteratur“.

Die Laudatio in der Paulskirche hielt die kenianische Germanistin und Soziologin Auma Obama. „Du bist nicht gewöhnlich, ein gewöhnliches Leben war keine Option für Dich“, sagte sie über ihre Freundin. Und: „Du bist eine der erfolgreichsten und wichtigsten Stimmen auf dem afrikanischen Kontinent und hoffentlich bald mit dem Preis weltweit.“

Dangarembga veröffentlichte 1988 ihren gefeierten Debüt-Roman „Nervous Conditions“ als ersten Teil einer autobiografisch geprägten Trilogie. Die drei Bücher beschreiben am Beispiel einer heranwachsenden Frau den Kampf um das Recht auf ein menschenwürdiges Leben und weibliche Selbstbestimmung in Simbabwe.

Von 1989 bis 1996 studierte Dangarembga in Berlin Filmregie und kehrte später mit ihrem deutschen Mann nach Simbabwe zurück. In ihren Filmen thematisiert sie Probleme, die durch das Aufeinandertreffen von Tradition und Moderne entstehen. Der Friedenspreis ist mit 25.000 Euro dotiert.

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Simbabwe: Im Visier des Regimes  

(dpa) - Der deutsche Außenhandelsverband BGA rechnet trotz Materialmangels und Störungen der globalen Lieferketten mit einem kräftigen Exportwachstum in diesem Jahr. „Wir sind sehr gut ins Jahr gestartet und sehen deshalb trotz einer Abschwächung derzeit keine Anzeichen, unsere Prognose eines nominalen Wachstums von 13 Prozent zu kassieren“, sagte der neue Präsident des Bundesverbandes Groß- und Außenhandel (BGA), Dirk Jandura. Die Warenausfuhren würden damit das Niveau vor der Corona-Krise überschreiten.

Der Verband erwartet, dass die Lieferkettenprobleme bis Mitte kommenden Jahres anhalten. „Wir sehen steigende Containerpreise, steigende Frachtraten, Mangel an Vorprodukten wie Halbleiter und immer massivere Engpässe bei Lastwagenfahrern. Wir haben es mit einer Vielzahl von Problemen zu tun“, berichtete der promovierte Diplom-Kaufmann, der seit Anfang Oktober an der Spitze des BGA steht.

Von der künftigen Bundesregierung forderte Jandura eine „aktive Handelspolitik“. Sie müsse in Brüssel auf einen „starken gemeinsamen europäischen Auftritt“ in Handelsfragen hinwirken. „Andernfalls gerät Europa zwischen die Mühlsteine USA und China“, warnte der 51-Jährige. Das europäisch-kanadische Wirtschafts- und Handelsabkommen (CETA) müsse endlich ratifiziert werden, ebenso das Freihandelsabkommen mit dem südamerikanischen Wirtschaftsbündnis Mercosur. „Wir müssen mehr Handel wagen“, sagte Jandura. „Wir hoffen sehr, dass es eine Koalition des Fortschritts wird. Deutschland muss an vielen Stellen modernisiert werden.“

Beim Klimaschutz sollte die künftige Bundesregierung eher auf Anreize für Innovationen als auf Verbote setzen, forderte Jandura. „Wir brauchen eine Balance zwischen Marktwirtschaft und Regulierungen und mehr Technologieoffenheit.“ Die bisherige Klimaschutzpolitik ist aus seiner Sicht „unausgegoren“. „Wie soll der wachsende Strombedarf gedeckt werden? Eigentlich müssten ein oder zwei Atomkraftwerke vorerst am Netz bleiben für die Grundlast.“

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Fernfahrermangel: Experte warnt vor „Versorgungskollaps“  

(dpa) - Die kanadische und US-Küstenwache haben mit Sorge einen Brand auf einem Container-Transporter vor der Pazifikküste verfolgt. 

Das 260 Meer lange Schiff „ZIM Kingston“ hatte zunächst bei schwerer See rund 40 Container verloren, wie kanadische Medien am Samstagabend berichteten. Kurz darauf gerieten zwei Container an Bord in Brand. Da die Container nicht näher bezeichnetes Gefahrenmaterial enthielten, konnten die Flammen nicht mit Wasser bekämpft werden. Nach Medienberichten wurde inzwischen eine komplette Evakuierung des Schiffes in Betracht gezogen.  

Das Schiff, das unter der Flagge Maltas fährt und rund 52 Tonnen Chemikalien geladen haben soll, lag unterdessen vor Anker in der Juan-de-Fuca-Straße, dem Seeweg, der ins kanadische Vancouver oder nach Seattle im US-Staat Washington führt.

Barack Obama in Newark.

(dpa) - Der frühere US-Präsident Barack Obama sieht die Vereinigten Staaten und die Welt an einem „Wendepunkt“. Es gebe einerseits eine Strömung mit einer „Politik der Gemeinheit und der Spaltung und des Konflikts“, sagte der Demokrat am Samstag in Richmond bei einem Wahlkampfauftritt vor der Gouverneurswahl im US-Bundesstaat Virgina. „Aber die gute Nachricht ist, dass es einen anderen Weg gibt, bei dem wir an einem Strang ziehen und große Probleme lösen.“ Das sei eine Entscheidung, „von der ich glaube, dass sie nicht nur die nächsten Jahre, sondern auch die nächsten Jahrzehnte der Menschheitsgeschichte bestimmen wird“.

Obama sagte, es gehe darum zu bestimmen, was für eine Art von Demokratie die nächste Generation erben werde. Er warnte vor einer „Rückkehr zu dem Chaos, das so viel Schaden angerichtet hat“. Damit dürfte der Ex-Präsident auf die Amtszeit seines Nachfolgers Donald Trump anspielen, der von 2017 bis Januar diesen Jahres im Weißen Haus regierte. In Virginia kandidieren Obamas Parteifreund Terry McAuliffe und der von Trump unterstützte Republikaner Glenn Youngkin für das Amt des Gouverneurs. Die Wahl ist am 2. November. Sie gilt als früher Stimmungstest für die landesweiten Kongresswahlen in gut einem Jahr.

Umfragen sagen ein Kopf-an-Kopf-Rennen voraus. Auch US-Präsident Joe Biden und andere prominente Demokraten unterstützen McAuliffe im Wahlkampf in dem an die Hauptstadt Washington angrenzenden Bundesstaat Virginia.

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Joe Biden ist ein Präsident am Scheideweg  

Vorgestern

Kurzmeldungen Panorama 23.10.2021

(dpa) - US-Schauspieler Harrison Ford („Krieg der Sterne“, „Blade Runner“) im Glück: Auf der italienischen Insel Sizilien hat ein Deutscher die verloren gegangene Kreditkarte des 79-Jährigen gefunden und bei der Polizei abgegeben. Der Hollywood-Star sei derzeit wegen Dreharbeiten auf der beliebten Urlaubsinsel, teilte die italienische Polizei am Samstag auf Facebook mit. Dem Fernsehsender Rai zufolge handelt es sich um Arbeiten für den neuen „Indiana-Jones“-Film.

Der Fund durch den deutschen Touristen, den die Polizei am Samstag auf Nachfrage bestätigte, geschah laut Nachrichtenagentur Ansa bereits am Donnerstagnachmittag. Die Beamten im Badeort Mondello, einem Vorort der sizilianischen Hauptstadt Palermo, machten Ford nach eigenen Angaben rasch ausfindig und gaben ihm die Karte zurück. Er sei überrascht und erleichtert gewesen. Auf einem Foto war der US-Amerikaner mit drei Beamten zu sehen, in der Hand hielt er seine schwarze Kreditkarte.

Kurzmeldungen Lokales 23.10.2021

(LW) - In der Nacht zum Samstag hat die Luxemburger Polizei zwei betrunkene Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. 

Kurz nach 2 Uhr morgens war in der Gegend von Bleesbrück ein Autofahrer in Schlangenlinien unterwegs. Bei der Überprüfung des Fahrers erhärtete sich der Verdacht auf Fahrt unter übermäßigem Alkoholeinfluss. Der Alkoholtest fiel positiv aus. Der Führerschein des Mannes wurde eingezogen, zudem wurde ihm die Weiterfahrt untersagt. Die Beamten erstellten Protokoll.

Auch in Monnerich wurde am Freitag gegen 23.30 Uhr ein Führerschein aufgrund von Alkohol am Steuer eingezogen.

Mehr Lokalnachrichten

Kurzmeldungen Lokales 23.10.2021

(LW) - Bei Unfällen im Straßenverkehr in der Hauptstadt sind am Samstagmorgen drei Personen verletzt worden. Das meldet der CGDIS in seinem Bulletin. 

Der erste Unfall ereignete sich kurz vor 9 Uhr in der Rue Jean-Pierre Beicht in Limpertsberg. Zwei Autos waren hier zusammengestoßen, einer der Fahrer wurde dabei verletzt.

Etwa eine Viertelstunde später kolliderten in der Rue du Cents zwei Autos. Zwei Verletzte wurden von den Rettungskräften versorgt.

Mehr Lokalnachrichten

(dpa) - Italiens Ex-Innenminister Matteo Salvini muss sich an diesem Samstag vor Gericht in Palermo im Fall des blockierten Seenotretter-Schiffs „Open Arms“ verantworten. Der Chef der rechten Partei Lega soll im August 2019 in seiner Zeit als Minister das Schiff der spanischen Hilfsorganisation am Einlaufen in einen Hafen gehindert haben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 48-Jährigen Freiheitsberaubung und Amtsmissbrauch vor. Ihm könnten im Falle einer Verurteilung 15 Jahre Haft drohen.

Salvini war von Juni 2018 bis September 2019 Innenminister im ersten Kabinett der Regierung von Ministerpräsident Giuseppe Conte, dem Vorgänger des aktuellen Regierungschefs Mario Draghi. Seine Anti-Migrations-Linie galt als hart. Im Laufe des Prozesses will das Gericht auch die damalige Regierungsberaterin und heutige Innenministerin Luciana Lamorgese sowie den damaligen Minister für Arbeits- und Sozialpolitik und heutigen Außenminister Luigi Di Maio hören.

Die „Open Arms“ hatte im August 2019 nach eigenen Angaben auf ihrer 65. Mission insgesamt mehr als 160 Menschen im Mittelmeer aus Seenot gerettet. Der erste Einsatz war am 1. August, zwei weitere folgten. Neun Tage später brachte US-Schauspieler Richard Gere zusammen mit anderen Helfern Vorräte auf das Schiff. Immer wieder evakuierten die Behörden Menschen aus medizinischen Gründen von Bord.

Die „Open Arms“ lag ab etwa Mitte August vor Lampedusa, durfte dort aber nicht im Hafen anlegen. Die sanitäre Lage und Spannung an Bord spitzten sich zu. Immer wieder sprangen verzweifelte Menschen ins Wasser und versuchten, an Land zu schwimmen. Die Staatsanwaltschaft veranlasste am Ende nach einer Bord-Begehung, die „Open Arms“ zu beschlagnahmen, was dazu führte, dass sie mit den verbliebenen Migranten anlegen konnte.

Salvini hatte immer wieder betont, Italien mit seinem Handeln verteidigt und im Interesse der Regierung gehandelt zu haben. Der Prozessauftakt war bereits am 15. September. Wie damals erwartet wurde die Verhandlung allerdings zu Beginn direkt auf diesen Samstag verschoben.

Kurzmeldungen Panorama 23.10.2021

(dpa) - US-Model Meadow Walker (22), die Tochter des verstorbenen „Fast & Furious“-Stars Paul Walker, hat geheiratet. Am Freitag postete sie auf Instagram Fotos und ein Schwarz-Weiß-Video von der Feier mit dem Kommentar „Wir sind verheiratet“. Walker und der britische Schauspieler Louis Thornton-Allan hatten im August ihre Verlobung bekanntgegeben. Schauspieler Vin Diesel, der Patenonkel der Braut, war unter den Hochzeitsgästen. Laut der Zeitschrift „People“ fand die Trauung an einem Strand in der Dominikanischen Republik statt.

Paul Walker war 2013 im Alter von 40 Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Meadow ist die Tochter von ihm und seiner früheren Freundin Rebecca Soteros.

Im Juni nahm das Model in Los Angeles an der Premiere des neunten Teils der „Fast & Furious“-Reihe um illegale Straßenrennen teil. Hauptdarsteller Diesel erinnerte dabei an seinen Kollegen und guten Freund Walker, den er als „Bruder Pablo“ bezeichnete.