Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Kurzmeldungen Lokales 19.04.2019

Sieben Verletzte bei drei Unfällen

Am Freitag meldet die Leitstelle der Rettungsdienste drei Verkehrsunfälle und einen Brand, bei denen insgesamt sieben Personen verletzt wurden.

So kam bereits am späten Donnerstagnachmittag ein Motorradfahrer in der Rue de Bettembourg in Crauthem zu Schaden. Er war gegen 17.20 Uhr gestürzt. Vor Ort waren Rettungskräfte aus Bettemburg und dem Einsatzzentrum Roeserbann im Einsatz.

Gleich drei Verletzte gab es dann gegen 17.50 Uhr bei einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen in der Rue de Luxembourg in Steinfort. Hier waren Rettungsdienste aus Steinfort, Mamer und Koerich sowie der Notarzt aus der Hauptstadt mit einem Rettungshubschrauber im Einsatz.

Kurz nach 19.30 Uhr prallte in der Rue du Commerce in Düdelingen ein Autofahrer mit seinem Wagen gegen einen Baum. Auch hier wurden drei Personen verletzt. Vor Ort leisteten Rettungsdienste aus Düdelingen, Bettemburg und Esch/Alzette Hilfe.

In seinem Pressebericht meldet der CGDIS zudem den Brand eines Gartenhäuschens kurz vor 2 Uhr in der Nacht zum Freitag am Escher Galgenberg. Niemand wurde verletzt. Die Feuerwehren aus Esch/Alzette und Schifflingen löschten den Brand.


Heute

Kurzmeldungen International Vor 51 Minuten

Belgiens neue Regierung vereidigt

 (dpa) - Belgien hat 493 Tage nach der Wahl eine neue Regierung. Das Kabinett um Ministerpräsident Alexander De Croo legte am Donnerstag im Königspalast in Brüssel den Eid ab. „Ich schwöre Treue dem König, Gehorsam der Verfassung und den Gesetzen des belgischen Volks“, sagte der 44-Jährige De Croo gegenüber König Philippe in den drei Amtssprachen Belgiens - auf Französisch, Niederländisch und Deutsch.

Fast 500 Tage nach der Parlamentswahl hatten sich am Mittwoch sieben Parteien auf die sogenannte Vivaldi-Koalition geeinigt. Das neue Bündnis besteht aus Liberalen, Grünen und Sozialdemokraten sowie flämischen Christdemokraten. De Croos Vorgängerin Sophie Wilmès, die das Land in den vergangenen Monaten an der Spitze einer Minderheitsregierung geführt hatte, ist neue Außenministerin.     

Kurzmeldungen Lokales Heute um 12:56

Polizeikontrolle: 96 Fahrer gegen Verkehrsregeln verstoßen

Bei Kontrollen der Autobahnpolizei am Mittwochnachmittag wurden insgesamt 96 Verkehrsteilnehmer zur Rechenschaft gezogen. 

Die Kontrollen fanden auf den Autobahnen A13 und A3 statt: Auf der A13 in Richtung Kreisverkehr Biff wurde die Geschwindigkeit der Fahrer geprüft, auf der A3 in Richtung Frankreich wurden die Motorradfahrer sowie deren Fahrverhalten respektive gefährliche Überholmanöver unter die Lupe genommen. 

Kurzmeldungen International Heute um 12:19

Luftfahrtbehörde gestattet BER-Inbetriebnahme

(dpa) - Rund 14 Jahre nach dem ersten Spatenstich für den neuen deutschen Hauptstadtflughafen BER gibt es für die Eröffnung nun auch den letzten notwendigen Behördenstempel.

Die Gemeinsame Obere Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg gestattete am Donnerstag die Betriebsaufnahme und übergab das Betreiberzeugnis, wie das brandenburgische Verkehrsministerium und die Flughafengesellschaft mitteilten.

Die Behörde habe den BER auf Herz und Nieren geprüft und nun den letzten wichtigen Meilenstein gesetzt, bemerkte Minister Guido Beermann. „Nach menschlichem Ermessen steht einer Eröffnung des BER am 31. Oktober 2020 nichts mehr entgegen“, sagte Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup.

Der neue Flughafen an der Berliner Stadtgrenze im brandenburgischen Schönefeld sollte eigentlich vor neun Jahren in Betrieb gehen. Wegen Fehlplanungen, Baumängeln und technischer Probleme wurde die Eröffnung jedoch immer wieder verschoben.   

Kurzmeldungen Lokales Heute um 11:32

Arbeiten verschoben: A13 am Wochenende doch nicht gesperrt

(rc) - Die Arbeiten, die über das Wochenende auf der Autobahn A13 stattfinden sollten, wurden nun verschoben. Das teilte am Donnerstag die Straßenbauverwaltung mit. Aufgrund der schlechten Wettervorhersagen für Samstagvormittag müsste die Baustelle auf ein späteres Datum verlegt werden, so die Straßenbauverwaltung in ihrem Kommuniqué. 

Geplant war, dass zwischen Freitag, 20 Uhr und Montag, 6 Uhr ein Teil der Autobahn A13 in Richtung Esch-Lankelz, zwischen dem Kreisverkehr Biff (Niederkerschen) und dem Verteiler Sassenheim, neuen Belag bekäme. Der Streckenabschnitt sollte demnach für den Verkehr gesperrt werden. 

Auf der Autobahn A6 sollen am Sonntag aber weiterhin Bäume gefällt werden. Der Streckenabschnitt zwischen Mamer und Bridel wird für den Verkehr gesperrt sein

Kurzmeldungen Lokales Heute um 11:24

Monnerich: Verkehrsunfall fordert einen Verletzten

(rc) - Bei einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen am Donnerstagmorgen wurde eine Person verletzt. 

Der Unfall ereignete sich gegen 7.50 Uhr in der Rue d'Esch in Monnerich. Im Einsatz vor Ort waren ein Krankenwagen aus Esch/Alzette sowie die Feuerwehr aus Monnerich. 

Gestern

Biden: Trumps Verhalten "peinlich für das Land"

(dpa) - US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat den Auftritt von Amtsinhaber Donald Trump beim TV-Duell der beiden Kontrahenten als „Peinlichkeit für das Land“ bezeichnet. 

Trump habe 90 Minuten lang alles versucht, um abzulenken, sagte Biden am Mittwoch in Alliance im US-Bundesstaat Ohio vor Journalisten. Der Republikaner war Biden bei der Debatte am Dienstagabend (Ortszeit) ständig ins Wort gefallen und hatte ihn auch persönlich angegriffen. „Trump hat keinen Plan, keine Ideen“, sagte Biden. Auf die Frage, was er unentschiedenen Wählern sage, die die Debatte gesehen hätten und genug von der Politik hätten, sagte der Demokrat: „Ich kann es verstehen.“

Trump und Biden waren am Dienstagabend (Ortszeit) erstmals bei einer TV-Debatte aufeinandergetroffen und hatten sich einen chaotischen Schlagabtausch geliefert - gespickt mit Schmähungen und ständigen Unterbrechungen des Gegenübers. Bei den Wählern kam das Spektakel schlecht an: 69 Prozent sagten in einer Blitzumfrage des Senders CBS, das Streitgespräch habe sie vor allem verärgert.

Biden warf dem Republikaner Trump vor, Zweifel an der Legitimität der Wahl zu säen, und verurteilte, dass er ein schlimmes Signal an eine rechte Gruppe namens Proud Boys gesendet habe. Trump hatte sich bei der Debatte geweigert, rechtsradikale Gruppen zu verurteilen, und gesagt: „Proud Boys - haltet euch zurück und haltet euch bereit.“ In Hinblick auf die Gruppierung sagte Biden am Mittwoch: „Das ist nicht das, was wir als Amerikaner sind.“

Der Name der Proud Boys war bei der Debatte zunächst von Biden eingeworfen worden, Trump griff ihn auf. In der Frage des Moderators war es allgemein darum gegangen, ob Trump bereit wäre, explizit Gruppen und Milizen aus dem „White Supremacy“-Spektrum zu verurteilen, zu deren Ansichten die Überlegenheit der Weißen gehört. „Ich weiß nicht, wer die Proud Boys sind“, sagte Trump am Mittwoch im Garten des Weißen Hauses. „Wer auch immer sie sind, sie müssen sich zurückhalten und die Strafverfolgungsbehörden ihre Arbeit machen lassen.“

Mehr zum Thema:

Kurzmeldungen Kultur 30.09.2020

Songwriter und Sänger Mac Davis ist tot

(dpa) - Der amerikanische Country-Musiker und Songwriter Mac Davis ist Berichten zufolge tot. Mehrere US-Medien berichteten übereinstimmend unter Berufung auf seinen Manager und seine Familie, dass der 78-Jährige am Dienstag wenige Tage nach einer Herz-Operation in Nashville starb. 

Davis war Ende der 60er-Jahre bekannt geworden - vor allem mit Hits wie „In the Ghetto“, „A Little Less Conversation“ und „Don’t Cry Daddy“, die er für Superstar Elvis Presley geschrieben hatte. Doch der Musiker landete auch selbst mit „Baby Don’t Get Hooked on Me“ einen Nummer-Eins-Hit.

In den 70er-Jahren startete Davis zudem eine TV-Karriere und hatte sogar eine eigene Fernsehsendung auf dem Sender NBC: „The Mac Davis Show“. Immer wieder war er bei Late-Night-Sendungen zu Gast und spielte auch Rollen in weniger bekannten Filmen. Dem Songschreiben aber blieb Davis immer verbunden. Erst vor einigen Jahren arbeitete er an dem Song „Addicted to You“ des mittlerweile verstorbenen schwedischen DJs Avicii und „Young Girls“ von Bruno Mars mit.

Kurzmeldungen Sport 30.09.2020

Fußballstar Neymar hat 34,6 Millionen Euro Steuerschulden

(SID) - Der brasilianische Fußballstar Neymar schuldet dem spanischen Fiskus noch Steuern in Höhe von 34,6 Millionen Euro. Die Finanzbehörden in Madrid veröffentlichten am Mittwoch eine schwarze Liste mit den Namen von tausenden Schuldnern, die von dem 28-Jährigen angeführt wird. 

Neymar hatte zwischen 2013 und 2017 beim FC Barcelona unter Vertrag gestanden, inzwischen spielt er für Paris St. Germain. Auch in seinem Heimatland ist Neymar bereits mit dem nationalen Finanzministerium und der Steuerbehörde aneinandergeraten. Aufgrund von Unregelmäßigkeiten bei der Steuerzahlung im Zusammenhang mit seinen Bildrechten zwischen 2011 und 2013 sollte Neymar eine Nachzahlung von rund 88 Millionen Reais (14,6 Millionen Euro) in Brasilien leisten. Diese Strafe wurde Ende Mai aber zunächst von einem Richter ausgesetzt. 

Kurzmeldungen Panorama 30.09.2020

Landwirt "erntet" Handgranate

Ungewollt hat ein Landwirt in Rheinland-Pfalz eine amerikanische Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg „geerntet“. Das teilte die Stadtverwaltung Frankenthal am Mittwoch mit. Demnach hatte der Mann sein Zwiebelfeld mit einer Maschine geerntet, die die Granate während des Vorgangs unbemerkt vom Boden aufnahm und auf den Hof des Bauern transportierte. 

Als der Mann den Sprengkörper sah, verständigte er die Behörden, die den Hof großräumig absperrten. Der Kampfmittelräumdienst entschärfte die Handgranate. Der Mann habe Glück gehabt, hieß es - der Sprengkörper sei funktionsfähig gewesen.  

Kurzmeldungen Lokales 30.09.2020

Alzingen: Fahrradfahrer von Auto angestoßen

(rc) - Am Mittwoch gegen 8.20 Uhr wurde in der Route de Thionville in Alzingen ein Fahrradfahrer von einem Auto erfasst. Der Radfahrer wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. 

Im Einsatz vor Ort waren ein Krankenwagen aus der Hauptstadt sowie die Feuerwehr aus Hesperingen. 

Kurzmeldungen Lokales 30.09.2020

Drei Führerscheinentzüge wegen Trunkenheit am Steuer

(rc) - Bei einer Unfallermittlung in der Rue du Cimetière in Bonneweg musste die Polizei am Dienstag gegen 18.50 Uhr feststellen, dass eine in der Kollision zwischen zwei Fahrzeugen implizierte Fahrerin sichtlich betrunken war. Ein durchgeführter Atemlufttest bestätigte dann den Verdacht der Beamten. Die Fahrerin erhielt ein provisorisches Fahrverbot.

Erst am Nachmittag musste die Polizei ebenfalls einen betrunkenen Fahrer aus dem Verkehr ziehen. Dieser war kurz nach 16 Uhr in der Dorfstraße in Weiswampach mit seinen Wagen gegen die Fassade eines Wohngebäudes gefahren und dann geflüchtet. Die Polizisten konnten den flüchtigen Fahrer jedoch kurze Zeit später antreffen. Er wies deutliche Anzeichen von Trunkenheit auf, ein positiver Alkoholtest bestätigte den Verdacht. Dem Mann wurde der Führerschein entzogen und er erhielt ein provisorisches Fahrverbot.  

In der Nacht zum Mittwoch dann, gegen 1.30 Uhr, zog in Lorentzweiler ein in Schlangenlinien gesteuertes Fahrzeug die Aufmerksamkeit einer Polizeistreife auf sich. Der Wagen wurde gestoppt und die Beamten stellten fest, dass der Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Ein Alkoholtest verlief positiv, der Führerschein des Fahrers wurde eingezogen, ihm wurde ein provisorisches Fahrverbot zugestellt.

Kuwait: 83 Jahre alter Scheich Nawaf als neuer Emir vereidigt

(dpa) - Einen Tag nach dem Tod des Emirs von Kuwait ist dessen jüngerer Halbbruder in dem ölreichen Staat am Persischen Golf als Nachfolger vereidigt worden. Der 83 Jahre alte Scheich Nawaf al-Ahmed Al-Sabah legte am Mittwoch den Amtseid in einer Zeremonie in der Nationalversammlung ab. Große politische Änderungen in Kuwait werden mit dem neuen Emir nicht erwartet.

Scheich Nawaf war 2006 zum Kronprinzen ernannt worden. Er diente über zwei Amtszeiten insgesamt 13 Jahre als Innenminister und half dabei, das Innenministerium in seiner heutigen Form aufzubauen. Beim Überfall des irakischen Diktators Saddam Hussein auf das Nachbarland Kuwait 1990 diente er als Verteidigungsminister. Im darauffolgenden Zweiten Golfkrieg kämpfte ein von den USA angeführtes Bündnis um die Befreiung des Öl-Emirats. Scheich Nawaf gilt als jemand, der den Kurs des verstorbenen Monarchen fortsetzen dürfte.

Scheich Sabah al-Ahmed al-Sabah war am Dienstag im Alter von 91 Jahren in den USA gestorben. Er versuchte sich als Vermittler bei Konflikten in der Region und bemühte sich unter anderem, die diplomatische Krise zwischen einem Bündnis um Saudi-Arabien und Katar seit 2017 zu entschärfen.

Der Leichnam Scheich Sabahs sollte am Mittwoch aus den USA in Kuwait eintreffen. An der Bestattung dürfen nach einem Beschluss des Ministeriums für höfische Angelegenheiten nur Angehörige teilnehmen. Grund für die Einschränkungen sei der „Schutz der Gesundheit“, teilte das Ministerium mit - offenbar im Verweis auf Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. In Kuwait, wo am Dienstag eine 40 Tage lange Trauer ausgerufen wurde, standen die Flaggen auf halbmast.

Regierungskoalition in Belgien vereinbart

(dpa) - Sechzehn Monate nach der Parlamentswahl in Belgien haben sich sieben Parteien auf eine neue Regierungskoalition geeinigt. Dies meldeten belgische Medien übereinstimmend am Mittwochmorgen. Die Vereinbarung für die sogenannte Vivaldi-Koalition stehe. Nun werde noch über den neuen Ministerpräsidenten debattiert: Der flämische Liberale Alexander De Croo gilt als Favorit vor dem wallonischen Sozialisten Paul Magnette.

An der Vivaldi-Koalition beteiligt sind die Grünen, die Liberalen und die Sozialdemokraten aus beiden Landesteilen sowie die flämischen Christdemokraten.

Nicht dabei sind die flämischen Nationalisten der N-VA, die bei der Wahl im Mai 2019 mit 16 Prozent stärkste Kraft wurde. Auch der rechtsextreme Vlaams Belang (12 Prozent) ist nicht beteiligt. Die künftigen Regierungsparteien aus Flandern würden weniger als die Hälfte der dortigen Wählerstimmen vertreten. Dagegen hatten Demonstranten am Sonntag protestiert.

Vorgestern

Kanada und Briten verhängen Sanktionen gegen Lukaschenko

(dpa) - Nach der umstrittenen Präsidentenwahl in Belarus haben Kanada und Großbritannien Sanktionen gegen Machthaber Alexander Lukaschenko und mehrere weitere Personen verhängt. Dabei gehe es im Fall von Kanada um wirtschaftliche Strafen, die es kanadischen Staatsangehörigen verbieten, Geschäfte mit diesen Personen zu machen, teilte das Außenministerium in Ottawa am Dienstag mit. 

„Seit der betrügerischen Präsidentenwahl im August 2020 hat die belarussische Regierung eine systematische Unterdrückungskampagne und staatlich geförderte Gewalt gegen öffentliche Proteste und die Aktivitäten von Oppositionsgruppen durchgeführt“, hieß es zur Begründung. Die Sanktionen seien in Kooperation mit Großbritannien verhängt worden.

London sprach Reisebeschränkungen für Lukaschenko, seinen Sohn und mehrere weitere Regierungsmitglieder aus und fror Konten ein. „Wir akzeptieren die Ergebnisse dieser manipulierten Wahl nicht“, sagte Außenminister Dominic Raab. Die EU hingegen hat bislang keine Sanktionen verhängt, obwohl sie Lukaschenko nicht mehr als Staatschef anerkennt. Das EU-Land Zypern legte jedoch ein Veto ein.

Belarus befindet sich seit der Präsidentenwahl vom 9. August in der größten Krise seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion vor rund 30 Jahren. Täglich gibt es Proteste gegen Machthaber Lukaschenko. Die Demokratiebewegung fordert seinen Rücktritt, die Freilassung aller politischen Gefangenen und Neuwahlen. Der 66-Jährige hatte sich nach 26 Jahren an der Macht am vergangenen Mittwoch zum sechsten Mal in Folge ins Amt einführen lassen. Er hatte mehrfach erklärt, die Macht nicht herzugeben.

Britisches Unterhaus stimmt für umstrittenes Gesetz

(dpa) - Trotz aller Warnungen hat das britische Unterhaus für das umstrittene Binnenmarktgesetz gestimmt, mit dem Großbritannien Teile des bereits gültigen Brexit-Deals mit der EU aushebeln will. Mit 340 zu 256 Stimmen brachte Premier Boris Johnson das Gesetz am Dienstagabend mit einer klaren Mehrheit durch das Londoner Parlament. Als nächstes muss das Gesetz noch das Oberhaus passieren.

Die EU hatte Johnsons Pläne zuvor als Vertrauensbruch verurteilt und London aufgefordert, bis Ende September einzulenken. Die britische Regierung pocht jedoch darauf, das Gesetz werde als „Sicherheitsnetz“ für den Fall eines harten Brexits gebraucht. Einige Abweichler in den eigenen Reihen hatte Johnson zuvor auf Linie gebracht, indem er ihnen weitere parlamentarische Kontrolle zugesichert hatte. Einige Torys, darunter auch Ex-Premierministerin Theresa May, hatten bis zuletzt Kritik geäußert. Ein Änderungsantrag der Labour-Partei, der die umstrittenen Passagen des Gesetzes ändern sollte, war am Dienstag zuvor abgelehnt worden.

Trotz des Konflikts mit der EU starteten die Verhandlungsteams beider Seiten am Dienstag in Brüssel in die neunte und vorerst letzte geplante Verhandlungsrunde über einen Handelspakt. Obwohl die Zeit immer knapper wird, stocken die Verhandlungen noch immer. Insbesondere über die Regeln zur Fischerei und zur staatlichen Unterstützung britischer Unternehmen werden sich die Unterhändler bislang nicht einig. Zum Jahreswechsel, wenn die Brexit-Übergangsphase ausläuft, droht der harte wirtschaftliche Bruch mit Zöllen und anderen Handelshürden.

Biden veröffentlicht Steuererklärung für 2019

(dpa) - US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat kurz vor seiner ersten TV-Debatte mit Amtsinhaber Donald Trump seine Steuererklärung für das vergangene Jahr veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass Biden und seine Frau Jill 2019 ein Gesamteinkommen von gut 985.000 Dollar erzielten und rund 300.000 Dollar Steuern bezahlten.

Die Veröffentlichung am Dienstag kurz vor dem Fernsehduell hat auch eine symbolische Bedeutung: Trump wird nach einem Bericht der „New York Times“ über seine Finanzen wieder mit der Forderung konfrontiert, auch seine Steuererklärungen öffentlich zu machen. Entgegen der Tradition der vergangenen Jahrzehnte hatte Trump dies bereits im Wahlkampf 2016 verweigert. Er verweist auf eine seit Jahren laufende Buchprüfung durch die Steuerbehörde IRS und verspricht, die Informationen nach deren Abschluss zu veröffentlichen.

Die „New York Times“ schrieb unter anderem, dass Trump in den Jahren 2016 und 2017 lediglich 750 Dollar Einkommensteuer auf Bundesebene bezahlt habe. Trump bezeichnete den Bericht pauschal als „totale fake news“, er und sein Lager sprachen aber zugleich von legitimen Abschreibungen und Gutschriften und versicherten, dass der Präsident Millionen an Abgaben zahle.

Die Biden-Seite veröffentlichte am Dienstag auch die Steuererklärung seiner Kandidatin für das Vizepräsidentenamt, Kamala Harris. Demnach kamen Harris und ihr Ehemann Doug Emhoff, ein Anwalt, 2019 vor Abzügen auf ein Gesamteinkommen von knapp 3,3 Millionen Dollar, worauf Steuern von knapp 1,2 Millionen Dollar fällig wurden.

Mehr zum Thema: Die Ausgangslage vor dem ersten TV-Duell zwischen Donald Trump und Joe Biden

Kurzmeldungen Lokales 29.09.2020

N15 nach schwerem Unfall gesperrt

Nach einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Motorrad ist die N15 zwischen Heiderscheidergrund und Büderscheid gesperrt. Verkehrsteilnehmer sollen den Streckenabschnitt vermeiden. 

Kurzmeldungen Lokales 29.09.2020

Natur&ëmwelt lädt am Wochenende zur Vogelbeobachtung ein

(rc) - Wie natur&ëmwelt am Dienstag meldet, steht das erste Wochenende im Oktober ganz im Zeichen der Vogelmigration. Zum ersten Mal findet denn auch der EuroBirdwatch, also die sogenannte Vogelzug-Beobachtung, in der Hauptstadt statt. Dort, sowie in Übersyren, wird es am Samstag und Sonntag unterschiedliche Veranstaltungen geben. Um an diesen teilnehmen zu können, sind jedoch zum Teil Anmeldungen erforderlich. Infos dazu gibt es unter: www.naturemwelt.lu

An der diesjährigen EuroBirdwatch-Aktion nehmen an diesem Wochenende insgesamt 36 europäische und zentralasiatische Partner teil, dies in mehr als 900 Standorten. Alle Vogelarten, die an diesem Wochenende - auch in Luxemburg - gezählt werden, werden der Birdwatch Zentrale gemeldet. Die Ergebnisse werden dann am 6. Oktober auf der Internetseite von natur&ëmwelt verkündet.

Kurzmeldungen Lokales 29.09.2020

Vier Personen bei zwei Unfällen verletzt

(rc) - Gleich vier Personen wurden am Dienstagnachmittag auf Luxemburgs Straßen verletzt. Die beiden ersten Opfer forderte kurz vor 13 Uhr eine Kollision zwischen einem Auto und einem Bus im Kreisverkehr an der Rue de Luxembourg in Bridel. Im Einsatz waren zwei Krankenwagen - einer aus Mamer und einer aus Luxemburg-Stadt - sowie die Rettungskräfte aus Kopstal. 

Gegen 14.40 Uhr wurden die Feuerwehr aus Diekirch und ein Krankenwagen aus Ettelbrück dann zu einem Unfall nach Diekirch in die Rue du Tilleul gerufen. Dort waren zwei Fahrzeuge zusammengestoßen. Hierbei wurden ebenfalls zwei Personen verletzt. 

Macron unterstützt belarussische Oppositionsführerin

(dpa) - Der französische Präsident Emmanuel Macron will im Machtkampf in Belarus (Weißrussland) eine vermittelnde Rolle einnehmen und einen friedlichen Machtwechsel voranbringen. Nach einem Treffen am Dienstag mit der belarussischen Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja während eines Besuchs in Litauen sagte Macron: „Wir werden auch als Europäer unser Bestes geben, um zu helfen und zu vermitteln“. Dabei unterstützen solle auch die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).

Macrons etwa halbstündiges Gespräch mit Tichanowskaja fand in einem Hotel der Hauptstadt Vilnius statt. „Ich habe viel Respekt und Bewunderung für ihr Engagement“, sagte er der Agentur BNS zufolge nach dem Treffen. „Wir hatten eine sehr gute Diskussion“. Doch jetzt gelte es, pragmatisch zu sein und das belarussische Volk zu unterstützen.

Tichanowskaja war nach den von Fälschungsvorwürfen überschatteten Präsidentenwahlen im August auf Druck des Machtapparats des umstrittenen Staatschefs Alexander Lukaschenko ins benachbarte EU-Land Litauen geflüchtet. Mit Macron traf sie dort nun erstmals einen Staatschef eines großen westeuropäischen Landes. Nach eigener Darstellung will Tichanowskaja nächste Woche Deutschland besuchen und sich dort auch mit Kanzlerin Angela Merkel treffen, wie das belarussische Portal tut.by berichtete. 

Kurzmeldungen Lokales 29.09.2020

Fahren ohne Führerschein: Polizei verhaftet Unfallfahrer

Am Montagnachmittag haben Polizisten einen Mann verhaftet, der ohne gültigen Führerschein einen Unfall verursacht hatte. Er war gegen 16.30 Uhr mit seinem Auto in der Rue de Luxembourg in Kopstal gegen ein geparktes Auto gefahren, streifte dabei eine Person am Bein. Gegen den Fahrer besteht ein Fahrverbot bis zum Jahr 2027. Zudem war der Wagen nicht ordnungsgemäß angemeldet. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Verhaftung des Mannes an, sein Auto wurde beschlagnahmt. 

Auf einen weiteren Unfallfahrer trafen Polizisten indes in der Nacht zum Dienstag. Er war kurz nach Mitternacht in der Route de Diekirch in Bettendorf mit seinem Wagen mit einem Laternenmast kollidiert. Als Polizisten am Unfallort eintrafen, war der Fahrer nicht mehr vor Ort. Die Beamten konnten den unverletzten, aber betrunkenen Mann allerdings in einer Nebenstraße ausfindig machen. Gegen ihn wurde eine Strafanzeige erstellt. 

Kurzmeldungen Lokales 29.09.2020

Anhänger brennt während der Fahrt

(rc/m.r.) - Kurz vor 10 Uhr am Dienstag geriet auf der B7 in der Nähe der Industriezone in Friedhof (Fridhaff) ein mit Karton beladener Anhänger eines Lastkraftwagens in Brand. Laut Polizei bemerkte der Fahrer das Feuer während der Fahrt.

Er setzte den Container ab und versuchte, das Feuer zu löschen. Dabei zog er sich Verbrennungen an beiden Händen zu. Der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht. 

Gegen 10.45 Uhr war die Straße nach den Räumungs- und Säuberungsarbeiten für den Verkehr wieder frei befahrbar. Im Einsatz waren ein Krankenwagen aus Ettelbrück sowie die Feuerwehren aus Ingeldorf und Diekirch.

Kurzmeldungen Lokales 29.09.2020

Warnstreik in den saarländischen Krankenhäusern angekündigt

Die deutsche Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten kommunaler Krankenhäuser im Saarland zum Warnstreik am Mittwoch (30.9.) aufgerufen. Geplant seien Arbeitsniederlegungen von der Frühschicht bis zur Spätschicht, teilte Verdi am Dienstag mit. 

Beteiligen sollen sich Mitarbeiter von Krankenhäusern in St. Ingbert, Sulzbach, Saarbrücken, Saarburg, Merzig, Püttlingen und Völklingen. Eine Notversorgung der Patienten sei gewährleistet. Hintergrund für den Warnstreik ist der derzeitige Tarifkonflikt im Öffentlichen Dienst. Der kommunale Arbeitgeberverband Saar bezeichnete den angekündigten Warnstreik als „völlig unverhältnismäßig“. 

Berichte über weitere Luxusimmobilien des Vatikans

(dpa) - Wie die britische Zeitung „Financial Times“ am Dienstag schrieb, soll diese Geldanlage von umgerechnet rund 110 Millionen Euro, wie auch andere, in die Zeit des entlassenen Kardinals Angelo Becciu an hoher Stelle im Staatssekretariat fallen. Es handele sich um Apartments in der Gegend des Cadogan Square in Knightsbridge. Dokumente zeigen laut dem Blatt, dass Becciu, der bis 2018 die Nummer zwei im Staatssekretariat des Papstes war, in die Transaktionen einbezogen war. Der Vatikan reagierte auf dpa-Anfrage zunächst nicht.


Mutmaßlicher Messerangreifer von Paris älter als angenommen

(dpa) - Der mutmaßliche Messerangreifer von Paris ist deutlich älter als zunächst angenommen. Der Verdächtige habe zuerst angegeben, 18 Jahre alt zu sein, sagte Anti-Terror-Staatsanwalt Jean-François Ricard am Dienstag. Dann sei auf seinem Telefon ein Passfoto mit einer anderen Identität gefunden worden. Nach anfänglichem Leugnen habe er zugegeben, 25 Jahre alt zu sein. Er sei den Geheimdiensten nicht bekannt gewesen und habe nun erklärt, im Jahr 1995 statt 2002 in Pakistan geboren zu sein, so der Staatsanwalt.

Bei der Attacke am vergangenen Freitag in Paris waren zwei Menschen in unmittelbarer Nähe der ehemaligen Redaktionsräume des Satiremagazins „Charlie Hebdo“ verletzt worden. Die Redaktion war nach den Anschlägen im Januar 2015 an einen geheimen Ort umgezogen. Nachdem die Redaktion Anfang September erneut Mohammed-Karikaturen veröffentlicht hatte, war sie wieder massiv bedroht worden.

Der 25-jährige Hauptverdächtige hatte es bewusst auf die Redaktion des Satiremagazins „Charlie Hebdo“ abgesehen, wie Ricard sagte. Er habe die Räumlichkeiten der Zeitung betreten und in Brand stecken wollen. Er sei schließlich davon ausgegangen, dass die beiden Opfer für das Magazin arbeiteten. Stattdessen handelte es sich um eine Mitarbeiterin und einen Mitarbeiter einer Filmproduktionsfirma. Sie hatten auf der Straße eine Raucherpause gemacht.

Bei seinem Angriff sei der 25-Jährige mit „extremer Gewalt“ vorgegangen. Eines der Opfer sei immer noch in einem ernsten Zustand. Die Attacke habe zwischen 15 und 20 Sekunden gedauert. Der Hauptverdächtige sollte nun am Montag unter anderem wegen versuchten Mordes im Zusammenhang mit einem terroristischen Hintergrund einem Untersuchungsrichter vorgeführt werden.     

Kurzmeldungen Lokales 29.09.2020

Delhaize ruft "Pain de viande" zurück

(TJ) - Die Supermarktkette Delhaize hat bei internen Kontrollen Gluten in fertig verpacktem Hackbraten mit Lauch festgestellt. Weil dies bei Allergikern zu Beschwerden führen kann, ruft man die betreffenden Lose des Aufschnitts zurück.

Dabei handelt es sich um „Pain de viande aux poireaux“ der Hausmarke Delhaize, der zwischen dem 17. und dem 28. September in den Regalen lag und mit den folgenden Verfallsdaten 06/10/2020 (lot 902679), 12/10/2020 (lot 905217) und 15/10/2020 (lot 907970) versehen ist. 

Menschen ohne Glutenallergie können das Produkt bedenkenlos verzehren.

Kurzmeldungen Lokales 29.09.2020

Drei Verletzte bei zwei Verkehrsunfällen am Dienstag

Am Dienstagmorgen wurden gleich drei Personen auf Luxemburgs Straßen verletzt. 

Am frühen Morgen gegen 5.45 Uhr geriet ein Auto auf dem CR306 zwischen Bissen und Vichten von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Eine Person wurde bei dem Unfall verwundet. Im Einsatz vor Ort waren ein Krankenwagen aus Ettelbrück sowie die Feuerwehren aus Bissen und Mersch. 

Gegen 6.20 Uhr dann wurde dem nationalen Rettungsdienst CGDIS ein Zusammenstoß zwischen zwei Fahrzeugen in der Hauptstadt gemeldet. Auf der Route d'Esch kollidierte ein Wagen mit einem zweiten. Bei dem Unfall wurden zwei Personen verletzt. Sie wurden von zwei Krankenwagen und den Rettungskräften aus der Hauptstadt versorgt. 

15 Zivilisten durch Sprengfalle in Afghanistan getötet

(dpa) - Bei der Explosion einer Sprengfalle in Afghanistan sind mindestens 15 Zivilisten getötet worden. Zwei weitere Menschen seien durch den Anschlag in der Provinz Daikundi verwundet worden, teilten lokale Behörden am Dienstag mit. Die Frauen und Männer waren demnach in einem Minibus unterwegs, der auf die Sprengfalle fuhr. Das Innenministerium warf den Taliban vor, die Mine platziert zu haben.

In den vergangenen zehn Jahren wurden in Afghanistan mehr als 100.000 Zivilisten in Afghanistan verwundet oder getötet. Dort bekämpfen die militant-islamistischen Taliban die vom Westen gestützte Regierung. Am 12. September hatten die Konfliktparteien in Doha lang geplante Friedensgespräche aufgenommen. Trotzdem reißt die Gewalt nicht ab.

Kurzmeldungen Lokales 29.09.2020

Zwei Unfälle am Montagabend

Am Montagabend ereigneten sich gegen 20 Uhr zwei Verkehrsunfälle in Luxemburg.

Auf der N17B zwischen Fouhren und Bettel kollidierte ein Auto mit einem Straßenbaum. Eine Person wurde verletzt.

Bei einer Kollision zwischen zwei Autos auf der CR102 zwischen Quatre-Vents und Keispelt wurden zwei Personen verletzt.