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Sicherheit im Bahnhofsviertel: Mehr Polizei für das Bahnhofsviertel
Lokales 11.02.2016

Sicherheit im Bahnhofsviertel: Mehr Polizei für das Bahnhofsviertel

Minister Schneider erwartet sich durch die Polizeireform mehr Präsenz auf der Straße.

Sicherheit im Bahnhofsviertel: Mehr Polizei für das Bahnhofsviertel

Minister Schneider erwartet sich durch die Polizeireform mehr Präsenz auf der Straße.
Foto: Pierre Matgé
Lokales 11.02.2016

Sicherheit im Bahnhofsviertel: Mehr Polizei für das Bahnhofsviertel

Jacques GANSER
Jacques GANSER
Der Minister für innere Sicherheit Etienne Schneider sieht die aktuelle Polizeireform als Schlüssel für mehr Sicherheit im Bahnhofsviertel. Vor allem mit mehr Personal will er eine Besserung erreichen.

(jag) - Wieso unternimmt die Polizei im Garer Viertel nichts gegen die omnipräsenten Drogendealer? Weshalb zeigt sich die Polizei in diesem Viertel so gut wie gar nicht? Der LSAP-Abgeordnete Franz Fayot erwähnt in einer parlamentarischen Frage das Unsicherheitsgefühl der Anwohner und Geschäftsleute.

In seiner Antwort erklärt Etienne Schneider, wie er die problematische Sicherheitslage im Bahnhofsviertel wieder in den Griff kriegen will. Er habe der Polizei in Abstimmung mit Bürgermeisterin Lydie Polfer präzise Anweisungen gegeben, um die Kriminalität im besagten Viertel in den Griff zu kriegen. Zwei groß angelegte Razzien und die Festnahmen von rund 100 Drogendealern, davon alleine 18 während des letzten Monats, würden aufzeigen, dass es der Regierung ernst gemeint sei.

Drogen sind vielschichtiges Problem

Was die Drogenproblematik anbetrifft, verweist Schneider auf ein breit gefächertes Problem, das nicht alleine von der Polizei gelöst werden könne. Hinzu komme die personelle Verstärkung: Seit dem 1. Januar wurde das Einsatzzentrum Luxemburg-Bahnhof um vier Einheiten verstärkt, ein zusätzliches „commissariat de proximité“ wird nach Renovierungsarbeiten Ende des Jahres im ehemaligen Kommissariat in der Glesener-Straße untergebracht. Die Polizei wird dadurch im Garer Viertel sichtbar bleiben.

340 zusätzliche Beamten

Schneider verweist zudem auf die aktuelle Polizeireform. Bis 2018 werden 340 zusätzliche Polizeibeamten eingestellt. In den Verwaltungen werden Polizeibeamte schrittweise durch zivile Angestellte ersetzt, auf diese Weise können mehr Beamte regulären Streifendienst versehen. 45 zusätzliche Posten sind dafür im Verwaltungsdienst geplant. Allgemein verspricht sich Minister Schneider von diesem Maßnahmenpaket deutlich mehr Polizeipräsenz in den sogenannten „heißen“ Vierteln.


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