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Serge Wilmes: "Et geet net ëmmer alles direkt riicht"
Lokales 13.11.2019

Serge Wilmes: "Et geet net ëmmer alles direkt riicht"

Serge Wilmes: "Es liegt an den Händlern selbst, die Leute in ihre Geschäfte zu locken."

Serge Wilmes: "Et geet net ëmmer alles direkt riicht"

Serge Wilmes: "Es liegt an den Händlern selbst, die Leute in ihre Geschäfte zu locken."
Foto: Chris Karaba
Lokales 13.11.2019

Serge Wilmes: "Et geet net ëmmer alles direkt riicht"

Jörg TSCHÜRTZ
Jörg TSCHÜRTZ
Der CSV-Schöffe nahm am Mittwoch zum Baustellenchaos in der Hauptstadt und den Folgen für die Handelsbranche Stellung.

CSV-Schöffe Serge Wilmes hat am Mittwoch auf das Verkehrschaos in der Stadt Luxemburg infolge zahlreicher Baustellen reagiert. "Die Tram-Arbeiten in der Stadt sind eine Jahrhundertbaustelle. Festgefahrene Gewohnheiten (der Verkehrsteilnehmer, Anm.) wurden über den Haufen geschmissen", erklärte Wilmes bei RTL Radio. 


Baustelle Bahnhof Luxemburg, Foto: Lex Kleren/Luxemburger Wort
Anschluss verpasst
Ab März 2020 wird der öffentliche Transport kostenlos sein. Dann sollte aber auch das Bus-Angebot stimmen. Derzeit ist das nicht der Fall.

Es seien jedoch Anpassungen in der Verkehrsführung getätigt worden "und weitere werden noch kommen", sagte der Erste Schöffe der Hauptstadt, der für Handel, Tourismus und urbane Entwicklung zuständig ist. "Et geet net ëmmer alles direkt riicht."  

Die Stadt habe sichergestellt, dass die Geschäfte im Bahnhofsviertel trotz Baustelle zugänglich bleiben. Wilmes verwies auch auf die kürzlich abgeschlossene Renovierung des Parkhauses Neipperg sowie die Einführung eines kostenlosen Shopping-Busses bis zur Gare. Der Erste Schöffe deutete auch an, dass künftig doch wieder städtische Linienbusse auf der Avenue de la Liberté verkehren könnten.  

"Eine Lokomotive für die Stadt"

Wilmes wurde im RTL-Interview erneut mit dem Vorwurf konfrontiert, dass die Innenstadt an Attraktivität verloren habe. Kleine und traditionsreiche Geschäfte würden zusperren und stattdessen hochpreisige internationale Handelsketten Einzug erhalten. "Die Zahlen sprechen eine andere Sprache", entgegnete Wilmes. Im Vergleich zum Vorjahr seien 13 Prozent mehr Geschäfte in der Hauptstadt dazugekommen. Die Stadt setze viele Aktionen, um die kleineren Händler zu unterstützen. Er gestand aber ein, dass viele Geschäfte wegen der wachsenden Konkurrenz und den vielen Baustellen "vor großen Herausforderungen" stünden.


Chantier Gare - Cité de la Sécurité Sociale   - Drone - Foto: Pierre Matgé/Luxemburger Wort
Das Bahnhofsviertel verändert sich
Alte Bauten weichen modernen Projekten, neue Infrastrukturen entstehen.

Die neue Fnac-Filiale im Einkaufszentrum Royal-Hamilius bezeichnete der CSV-Politiker als "Magnet" und "Lokomotive". Viele Fnac-Kunden hätten vergangenes Wochenende ihren Einkaufsbummel in den umliegenden Straßen fortgesetzt. Generell beobachte er, dass sehr viele Menschen zum Einkaufen in die Stadt kommen. "Die Stadt kann nicht Geschäftsmann spielen. Es liegt an den Händlern selbst, die Leute in ihre Geschäfte zu locken." 


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