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Seit Mai: Mehrere Sekundarschüler an Covid-19 erkrankt
Lokales 29.06.2020

Seit Mai: Mehrere Sekundarschüler an Covid-19 erkrankt

Seit Anfang Mai findet der Unterricht in den Sekundarschulen wieder in den Schulgebäuden statt.

Seit Mai: Mehrere Sekundarschüler an Covid-19 erkrankt

Seit Anfang Mai findet der Unterricht in den Sekundarschulen wieder in den Schulgebäuden statt.
Foto: Guy Wolff
Lokales 29.06.2020

Seit Mai: Mehrere Sekundarschüler an Covid-19 erkrankt

Maximilian RICHARD
Maximilian RICHARD
Neun Schüler und zwei Lehrer wurden in den vergangenen Wochen positiv auf eine Infektion mit dem Corona-Virus getestet. Mehrere Krankheitsfälle gehen auf die gleiche Klasse zurück.

(m.r.) - Seit der Wiederaufnahme des Sekundarschulunterrichts am 4. Mai haben sich neun Schüler und zwei Lehrer mit dem Corona-Virus infiziert. Dies geht aus der Antwort auf eine parlamentarische Frage der beiden CSV-Abgeordneten Georges Mischo und Martine Hansen an Bildungsminister Claude Meisch hervor. 

Zuletzt haben sich dem Minister zufolge drei Schüler der gleichen Klasse einer Sekundarschule in der Hauptstadt infiziert. Hierbei handelt es sich erst um den zweiten Fall, bei dem mehrere Schüler einer Klasse sich mit dem Virus angesteckt haben. Dies bedeute aber nicht unbedingt, dass die Infektion innerhalb der Schule erfolgt sei, so der Minister. Man gehe nicht davon aus, dass es sich bei der Schule um einen bedeutenden Infektionsherd handele. 

Infektionsketten unterbrechen

Die aktuelle Prozedur sieht bei Krankheitsfällen des Weiteren nicht die Schließung der Schulen vor. Vielmehr sollen durch ein systematisches Tracing Infektionsketten unterbrochen werden. Alle möglichen Kontaktpersonen werden deshalb schnellstmöglich von der Inspection sanitaire kontaktiert. 


Während der Ausgangsbeschränkungen hatte jeder Einzelne im Schnitt 10 bis 20 Kontakte pro Tag mit anderen Menschen.
Corona-Tracing: Mit detektivischem Spürsinn
Mit systematischem Tracing will die Inspection sanitaire Covid-19-Infektionsketten unterbrechen. Ein komplexes Unternehmen, das viel Einfühlungsvermögen verlangt.

So müssen zum Beispiel Mitschüler und Lehrer, die einen direkten, engen Kontakt mit einem Infizierten hatten, sich zunächst für eine Woche in Quarantäne begeben. Fällt ein anschließender Test negativ aus, dürfen sie wieder zurück in die Schule. Personen, bei denen der Kontakt weniger eng war, müssen ihren Gesundheitszustand genau beobachten, dürfen aber weiterhin in die Schule gehen. 

Seit der Wiederaufnahme des Unterrichts im Mai waren die Schüler in zwei Gruppen aufgeteilt worden, die sich mit dem Fern- und Schulunterricht wöchentlich abwechselten. Seit Montag ist diese Aufteilung allerdings Geschichte. Bis zum Ende des Schuljahres sollen die Schüler wieder alle gemeinsam den Unterricht besuchen.

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