Schwertransport in Luxemburg eingetroffen

Die erste Tram ist da

(DL) - Die erste Tram hat nach einer langen Reise aus der Fabrik in Spanien ihre neue Heimat Luxemburg erreicht. Am Mittwochabend wurde das Schienenfahrzeug in zwei Komponenten per Sondertransport über die Grenze(n) gebracht.

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Die 45,4 Meter lange und 2,65 Meter breite Straßenbahn wurde für den Transport nach Luxemburg in zwei verschieden lange Teile zerlegt und mit zwei Lastwagen ins Großherzogtum befördert. Der kleinere Teil besteht aus zwei von insgesamt sieben Trammodulen, die zusammen ein Gefährt bilden. Er wurde über die französische Grenze nach Luxemburg transportiert. 

Das andere Teilstück setzt sich aus fünf von sieben Trammodulen zusammen - und ist demnach deutlich länger. Diese außerordentlich große Ladung erreichte Luxemburg via die Grenze in Wasserbillig. Mit Polizeieskorte ging es von dort aus weiter zum Tramdepot in Kirchberg. Hier im "Tramsschapp" werden die beiden Tram-Teile anschließend wieder zu einem ganzen Gefährt zusammengesetzt. Die Experten von der spanischen Herstellungsfirma CAF ("Construcctiones y Auxiliar de Ferrocarriles") reisen zu diesem Zweck gleich mit nach Luxemburg.

Bei diesem Fahrzeug handelt es sich demnach um das erste von insgesamt neun Tramfahrzeugen, die für den Betrieb auf dem ersten Streckenabschnitt zwischen Luxexpo und Roter Brücke benötigt werden. Dieses erste Teilstück der Tramlinie soll bis Ende des Jahres bedient werden.

Hergestellt werden die Tramfahrzeuge in der CAF-Manufaktur in Saragossa. Das zweite Gefährt wurde dort ebenfalls bereits fertiggestellt, das dritte befindet sich derzeit in Konstruktion.

Das nun eingetroffene erste Gefährt wird zunächst zu Testzwecken auf dem Gelände des "Centre de remisage et de maintenance" und späterhin auch für Testfahrten auf dem Kirchberg-Plateau eingesetzt.