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Schwebsinger Wäifescht: Gut besucht trotz schlechten Wetters
Die Ehrengäste am Sonntag beim Weinfest.

Schwebsinger Wäifescht: Gut besucht trotz schlechten Wetters

Foto: Guy Jallay
Die Ehrengäste am Sonntag beim Weinfest.
Lokales 14 04.09.2016

Schwebsinger Wäifescht: Gut besucht trotz schlechten Wetters

Anne-Aymone SCHMITZ
Anne-Aymone SCHMITZ
Das Schwebsinger Weinfest lockte am Wochenende trotz schlechten Wetters viele Weinliebhaber und -kenner in den Moselort.

asc - Das Schwebsinger Weinfest lockte am Wochenende trotz wenig vorteilhafter Witterungsbedingungen zahlreiche Weinliebhaber und -kenner in den Moselort. Im Mittelpunkt der 64. Auflage des traditionellen Festes standen wie immer die vorzüglichen Weine aus den lokalen Weinlagen sowie kulinarische regionale Spezialitäten wie der Flames.

Eröffnet wurde das Weinfest, das alljährlich am ersten September-Wochenende organisiert wird, bereits am Freitagabend im Augustinshaus mit der Vernissage der Ausstellung der aus Grevenmacher stammenden Künstlerin Amélie Lang. Manche kunstinteressierte Besucher des Weinfestes ließen es sich denn auch nicht nehmen, um die Schau am Samstag und gestern in Augenschein zu nehmen.

Rivaner floss aus dem Weinbrunnen

Nach dem feierlichen Gottesdienst, der gestern Vormittag in der Kirche von Schwebsingen gefeiert wurde, segnete der Pfarrer vor dem Gotteshaus den Rivaner Schwéidsbenger Hehberg. Am Nachmittag floss der Rivaner-Wein aus dem 1953 vom französischen Künstler Di Dominici geschaffenen Weinbrunnen. Die Besucher konnten sich dort kostenlos ein Glas des Moselweins zur Verköstigung abholen.

Nach einem von der Gemeindeverwaltung angebotenen Ehrenwein trafen sich die Besucher in der Festhalle zum Mittagessen. Auf dem Menü standen unter anderem frittierter Fisch und Spezialitäten vom Grill. Im Hinterhof des Augustinshauses hatten die Weinfestbesucher auch die Möglichkeit, internationale Käsesorten und die passenden luxemburgischen Weine dazu zu verkosten. Während der Verkostung erhielten sie Erklärungen zu den Käsesorten von Jeannot Spanier aus der Hotelfachschule in Diekirch und zu den Weinen von Matthias Lambert, dem Kellermeister der Genossenschaftskellerei in Wellenstein.

Nachmittags sorgte ein abwechslungsreiches Musikprogramm für Kurzweil, derweil die Menschen bei einem Rundgang durch das Dorf die Kreationen der aus dem In- und Ausland angereisten Handwerker bewundern und die eine oder andere handwerkliche Kreation erstehen konnten.

Ministerin Carole Dieschbourg pflanzte eine Auxerrois-Rebe

Der Höhepunkt des Fests ist alljährlich die Pflanzung einer Weinrebe im „Ministerweinberg“ im Ortszentrum unweit des großen Kelters. Gestern gegen 15.30 Uhr pflanzte Umweltministerin Carole Dieschbourg eine Auxerrois-Weinrebe in dem Weinberg.

Die luxemburgische Band „Crazy Cube“ spielte danach gegen 16 Uhr in der Festhalle zum Konzert auf. Bis in die späten Abendstunden konnten tanzfreudige Besucher danach in der Festhalle zur musikalischen Darbietung des Orchesters „Hämelmaous“ das Tanzbein schwingen.


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