Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Schutz für die Retter
Übergriffe auf Rettungskräfte werden künftig hart bestraft.

Schutz für die Retter

Foto: Guy Jallay
Übergriffe auf Rettungskräfte werden künftig hart bestraft.
Lokales 10.01.2019

Schutz für die Retter

Jacques GANSER
Jacques GANSER
Per Gesetz sollen Angriffe auf Einsatzpersonal unter Strafe gestellt werden.

Nicht nur Mitarbeiter der Rettungsdienste, sondern auch Polizisten sollen künftig während ihrer Einsätze besser gegen Gewaltakte geschützt werden. Die Mitglieder des parlamentarischen Justizausschusses zeigten sich am Mittwoch parteiübergreifend und einstimmig bereit, den bereits im Juni für die Rettungsdienste ausgearbeiteten Gesetzesentwurf auf die Mitglieder der Polizei auszudehnen. Der Staatsrat hatte dies bereits in seinem Gutachten vorgeschlagen.

Auch Polizisten geschützt

So könnte ein Zusatz zum Artikel 269 des Strafgesetzbuches betreffend die Rebellion gegen die Staatsgewalt sowohl Angriffe auf die Polizei als auch auf die Rettungsdienste unter Strafe stellen ...

Sofort weiterlesen
Geben Sie einfach Ihre E-Mail Adresse ein und lesen Sie den vollständigen Artikel.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Tierische Rettungseinsätze in Luxemburg
Ob Katzen, Gänse, Schlangen oder ein Fuchs – wenn sich Tiere in einer Notlage befinden, muss der Rettungsdienst anrücken. Auch die Spezialeinheit "Équipe de sauvetage animalier" kommt immer wieder zum Einsatz.
Entsetzen nach Autoattacke in Wiltz
Nachdem ein 47-jähriger Luxemburger in Wiltz insgesamt fünf Personen mit seinem Wagen überfahren hat, sitzt der Schock bei den Anwohnern tief. Der Täter befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft.
Esch ist nicht die Bronx
Esch/Alzette kam zuletzt nicht aus den Schlagzeilen nicht. Dennoch sei der Ruf von Esch schlechter als die tatsächliche Lage, so Polizeiregionaldirektor Daniel Reiffers im Gespräch.
Das gelebte Unsicherheitsgefühl in Esch/Alzette entspricht nicht der realen Unsicherheit, sagt Polizeiregionaldirektor Daniel Reiffers.
Fordern, nicht überfordern
Die Reform der Rettungsdienste tritt in Kraft. Bedeutendste Baustelle ist das Personalmanagement, gilt es doch zu gewährleisten, dass die Freiwilligen das Tempo der Umsetzung der Reform mithalten.
Premiere bei der Parade zu Nationalfeiertag: ein Einsatzfahrzeug mit dem CGDIS-Logo.
Wer Helfer hindert, riskiert Haft
Sie kommen, um zu helfen. Doch werden die Rettungskräfte im Einsatz auch immer wieder beschimpft, angegriffen, bedroht. Künftig stehen darauf bis zu 10 000 Euro Strafe und bis zu fünf Jahre Haft.
Seit dem 1. Januar dieses Jahres wurden Mitarbeiter der Rettungsdienste bereits 27 Mal verbal angegriffen, 
körperlich attackiert oder mit einer Waffe bedroht.