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Funkstille nach Jagdunfall
Lokales 15.03.2017 Aus unserem online-Archiv
Schussverletzung in Fentingen

Funkstille nach Jagdunfall

Jagdunfall Fentange. Photo Guy Wolff
Schussverletzung in Fentingen

Funkstille nach Jagdunfall

Jagdunfall Fentange. Photo Guy Wolff
Foto: Guy Wolff
Lokales 15.03.2017 Aus unserem online-Archiv
Schussverletzung in Fentingen

Funkstille nach Jagdunfall

Jacques GANSER
Jacques GANSER
Fast ein halbes Jahr ist seit dem Jagdunfall in Fentingen vergangen. Die Justiz hüllt sich weiterhin in Schweigen.

(jag) - Aus den Untersuchungen rund um den Jagdunfall in Fentingen dringt weiterhin nichts an die Öffentlichkeit. Auf Anfrage bei der Pressestelle der Justiz teilte man mit, der zuständige Untersuchungsrichter würde zur Zeit keine weitere Auskunft geben.      

Eine Jagdkugel verletzte am 24. September vergangenen Jahres eine Frau auf der Terrasse ihres Wohnhauses in Fentingen. Laut LW-Informationen habe der Untersuchungsrichter seinen Bericht noch nicht abgeschlossen. Es gebe Probleme bei der Auswertung der ballistischen Expertise.

Laut diesem in Belgien angefertigten Bericht sei die Kugel, welche die 48-jährige Frau schwer am Kiefer verletzte, einer Waffe zugeordnet worden, welche einer der fünf Jäger am besagten Tag benutzte. Der Untersuchungsrichter sollte innerhalb kurzer Zeit eine Person anhören, hieß es noch im Januar. 

Bei der Kugel handelte es sich laut RTL um ein Geschoss des Kalibers 45. In Fentingen sei das Kaliber aus einer Jagdwaffe vom Typ Marlin abgefeuert worden. Diese Munition ist für die Jagd auf Schwarzwild, also Wildschweine, zugelassen.

Der Bericht der ballistischen Analyse, die in Belgien durchgeführt wurde, war dem Untersuchungsrichter bereits am 28. November zugestellt worden. Seitdem herrscht Funkstille.

Zu klären bleibt weiterhin, wie es zu dem fatalen Schuss kommen konnte und ob sämtliche Jagdregeln eingehalten wurden. Obwohl die Waffen vor Ort beschlagnahmt wurden, besitzt der betroffene Jäger weiterhin einen gültigen Waffen- und Jagdschein. Er ist also weiterhin berechtigt, die Jagd auszuüben. 

Die fünf Jäger hatten rund 700 Meter vom Opfer entfernt in einem Maisfeld auf Wildschweine geschossen. Insgesamt hatten drei Jäger vier Schüsse abgegeben. Sie wurden kurz nach dem Zwischenfall von einer Polizeistreife auf einem Parkplatz bei Fentingen zur Rede gestellt.


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