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Schüsse im Bahnhofsviertel - Tatverdächtiger in U-Haft
Lokales 12.08.2019

Schüsse im Bahnhofsviertel - Tatverdächtiger in U-Haft

Nachdem einem Mann der Zugang zu einem Cabaret verweigert worden war, schoss er in die Luft.

Schüsse im Bahnhofsviertel - Tatverdächtiger in U-Haft

Nachdem einem Mann der Zugang zu einem Cabaret verweigert worden war, schoss er in die Luft.
Foto: Guy Jallay
Lokales 12.08.2019

Schüsse im Bahnhofsviertel - Tatverdächtiger in U-Haft

Ein betrunkener Mann feuert am frühen Freitagmorgen eine Pistole vor Nachtclub ab – weil ihm der Einlass verwehrt wurde. Die Polizei sucht anschließend stundenlang nach der Tatwaffe.

(str) - Viel Aufmerksamkeit zog am Freitagmorgen ein Polizeieinsatz im hauptstädtischen Bahnhofsviertel auf sich. Mehrere Straßen zwischen der Rue du Fort Neipperg und der Rue Charles VI waren für Stunden gesperrt – und es dauerte lange, bis bekannt wurde, um was es eigentlich ging. 

Doch diese Informationssperre hatte wohl seinen Grund, denn die Polizei suchte nach einer Schusswaffe, die schließlich auch gefunden wurde.

LW-Informationen zufolge war gegen vier Uhr morgens einem Mann, der Zugang zu einem Nachtclub an der Ecke der Rue du Fort Neipperg und der Rue de Bonnevoie verweigert worden – weil er sichtlich betrunken war. Der Mann, etwa Mitte 20, war davon wenig angetan und machte seinem Ärger Luft, indem er mit einer Schusswaffe in die Luft feuerte. Dann entfernte der Mann sich vom Tatort. 

Fieberhafte Suche nach der Tatwaffe 

Die Polizei wurde alarmiert und eine Großfahndung eingeleitet. Diese führte dann auch zum Erfolg. Der Tatverdächtige konnte wenige Straßen vom Tatort entfernt festgenommen werden. Allerdings trug er die Tatwaffe nicht mehr bei sich. Es galt, diese demnach schnellstmöglich zu finden – zum einen zur Beweissicherung, zum anderen, um zu verhindern, dass sie in falsche Hände fällt. Denn inzwischen war klar geworden, dass es sich um eine scharfe Waffe handeln musste.

 Letztendlich stellte sich heraus, dass der Schütze die Waffe im Auto einer Drittperson versteckt hatte. 

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde er festgenommen und am späten Freitagnachmittag einem Untersuchungsrichter vorgeführt. 

Wie am Montag auf Nachfrage hin zu erfahren war, hat der Ermittlungsrichter den Beschuldigten in Untersuchungshaft unterbringen lassen. 




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