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Schüler und Studenten rufen zum Streik auf
Lokales 13.04.2014

Schüler und Studenten rufen zum Streik auf

Protest gegen die Reform der Studienbeihilfen: Die Unel ruft die Schüler und Studenten des Landes zum gemeinsamen Streik auf.

Schüler und Studenten rufen zum Streik auf

Protest gegen die Reform der Studienbeihilfen: Die Unel ruft die Schüler und Studenten des Landes zum gemeinsamen Streik auf.
Foto: Shutterstock
Lokales 13.04.2014

Schüler und Studenten rufen zum Streik auf

Unter dem Motto "Nachhilfe für Minister Meisch!" ruft die Studierenden- und Schüler-Vereinigung Unel zum Protest gegen die Reform der Studienbeihilfen auf. Am Freitag, dem 25. April soll demnach ein landesweiter Streik stattfinden.

(C./CBu) - Unter dem Motto "Nachhilfe für Minister Meisch!" ruft die Studierenden- und Schüler-Vereinigung Unel zum Protest gegen die Reform der Studienbeihilfen auf. Am Freitag, dem 25. April soll demnach ein landesweiter Streik stattfinden.

In Luxemburg-Stadt seien gleich drei Demonstrationszüge geplant, teilt die Unel am Sonntag per Kommuniqué mit. "Treffpunkte: Glacis, Bahnhof und Geesseknäppchen."

Seit der Ankündigung der Reform regt sich der Protest unter den Jugendlichen. 90 Prozent der Studenten seien von den Kürzungen betroffen, heißt es seitens der Unel. Dabei treffe es Familien mit vielen Kindern besonders hart. "Die Regierung spricht von 'sozial selektiven' Beihilfen. Das stimmt, denn hier werden gezielt finanzschwache Jugendliche vom Studium abgehalten", so die Unel.

Mit den Kürzungen werde der Trend verstärkt, wonach post-sekundäre Studien vor allem von der Finanzsituation der Eltern abhängt, so die Unel weiter. "Die Regierung will das Staatsbudget auf Kosten der Zukunft sanieren. Für eine Koalition, die sich 'Nachhaltigkeit' auf die Fahnen geschrieben hat, ist dies ein Armutszeugnis!", so Milena Steinmetzer von der Unel.

Die Vereinigung der Schüler und Studenten ruft ebenso dazu auf, die Online-Petition gegen das Gesetzesprojekt 6670 zu unterstützen. Zum Zweck, so viele Schüler und Studenten wie möglich zu mobilisieren, wurde mit "streik.lu" auch eine passende Webseite ins Leben gerufen.

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