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Schon 28 Verkehrstote in Luxemburg: Traurige Bilanz für die Verkehrssicherheit
Die ersten neun Monate verliefen tragisch auf den Luxemburger Straßen. 28 Menschen verloren ihr Leben.

Schon 28 Verkehrstote in Luxemburg: Traurige Bilanz für die Verkehrssicherheit

Foto: Anouk Antony
Die ersten neun Monate verliefen tragisch auf den Luxemburger Straßen. 28 Menschen verloren ihr Leben.
Lokales 12.10.2015

Schon 28 Verkehrstote in Luxemburg: Traurige Bilanz für die Verkehrssicherheit

Eine Serie tödlicher Unfälle hatte Luxemburg im September erschüttert. Traurige Zwischenbilanz: Bereits 28 Menschen verloren in den ersten neun Monaten dieses Jahres ihr Leben auf Luxemburger Straßen.

(vb) – Eine Serie tödlicher Unfälle hatte Luxemburg im September erschüttert. Traurige Zwischenbilanz: Bereits 28 Menschen verloren in den ersten neun Monaten dieses Jahres ihr Leben auf Luxemburger Straßen.

Es waren mehrere schreckliche Unfälle im September, die die Unfallstatistik des Jahres trübten: So war zum Beispiel ein Motorradfahrer am Stafelter gestürzt und tödlich verunglückt. Zwischen Flatzbour und Koetscheid stießen zwei Autos frontal zusammen, ein Fahrer starb. In Weiler starb der Fahrer eines Lieferwagens, als er gegen eine Scheune stieß und am „Dippecherbierg“ wurde ein Fußgänger überfahren. Besonders tragisch ist die Bilanz des Unfalls auf der N11 bei Waldhof zwischen fünf Autos, bei dem drei Menschen starben.

Allein in den ersten neun Monaten starben laut einer internen Statistik des "Luxemburger Wort" fünf Fußgänger, fünf Motorradfahrer und 18 Insassen von Autos. 2014 waren insgesamt 35 Verkehrstote zu beklagen.

Das Verkehrsministerium weist darauf hin, dass die häufigsten Unfallursachen vermeidbar sind. So waren bei den tödlichen Unfällen im vergangenen Jahr die Hälfte der Autofahrer mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs, ein Fünftel stand unter Alkoholeinfluss und ein Viertel hatte keinen Sicherheitsgurt angelegt.

Die gefährlichsten Straßen im Großherzogtum sind übrigens die Landstraßen. Dort spielten sich die meisten tödlichen Unfälle ab (65 Prozent). Bei innerörtlichen Unfällen blieb es meistens bei leichten Verletzungen.