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Schnelle Tram in Planung
Lokales 06.03.2020 Aus unserem online-Archiv

Schnelle Tram in Planung

Eine schnelle Tram soll in Zukunft Luxemburg und Esch/Alzette verbinden.

Schnelle Tram in Planung

Eine schnelle Tram soll in Zukunft Luxemburg und Esch/Alzette verbinden.
Gerry Huberty
Lokales 06.03.2020 Aus unserem online-Archiv

Schnelle Tram in Planung

Jacques GANSER
Jacques GANSER
Die Idee einer schnellen Tramverbindung zwischen Luxemburg und Esch/Alzette geht ihren Weg. Laut Minister Bausch laufen bereits erste Vorplanungen.

Die sogenannte schnelle Tram von Luxemburg nach Esch/Alzette entlang der A4 befindet sich in einer frühen Planungsphase. Dies bestätigt Mobilitätsminister François Bausch im Zuge seiner Antwort auf eine parlamentarische Frage des CSV-Abgeordneten Felix Eischen. Eischen wollte erfahren, wie weit die Planungen fortgeschritten sind, ob bereits die nötigen Grundstücke aufgekauft worden sind und wie die Streckenführung an den Autobahnauf- und -abfahrten gestaltet werden soll.

Laut François Bausch würden die zuständigen Verwaltungen seit 2018 an den Vorplanungen der schnellen Tramverbindung zwischen Luxemburg und Esch/Alzette beziehungsweise Beles arbeiten. Momentan würde man am Betriebskonzept feilen und geeignetes Zugmaterial bestimmen. Zudem müssten die notwendigen Haltestellen festgelegt werden. Parallel arbeite man an der möglichen Streckenführung.

Multimodaler Korridor mit Rad-Autobahn

Momentan befinde man sich im Stadium einer Machbarkeitsstudie welche im späten Frühjahr 2020 abgeschlossen sein sollte. Der Geländeaufkauf erfolgt laut Bausch normalerweise erst dann, wenn das Stadium "Avant-Projet détaillée" erreicht sei. Trotzdem seien viele Grundstücke in öffentlicher Hand, weil man die A4 ohnehin als gebündelten multimodalen Korridor vorgesehen hatte, dies zusammen mit einem Rad-Expressweg. 


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Laut Bausch würde die Tram aus Sicherheitsgründen so geplant werden, dass sie die Auf- und Abfahrten der Autobahn an keinem Punkt kreuzt. Bausch verweist zudem auf den "Plan national de la mobilité 2035", den er im Laufe des Jahres 2022 vorstellen will. Dort würden die Maßnahmen untersucht, die notwendig sind, um die Mobilität weiter zu verbessern.        


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