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Schmit: Drei Impfzentren in Luxemburg geplant
Lokales 24.11.2020 Aus unserem online-Archiv

Schmit: Drei Impfzentren in Luxemburg geplant

Noch sind nicht alle Fragen um die Covid-Impfung geklärt.

Schmit: Drei Impfzentren in Luxemburg geplant

Noch sind nicht alle Fragen um die Covid-Impfung geklärt.
Foto: DPA
Lokales 24.11.2020 Aus unserem online-Archiv

Schmit: Drei Impfzentren in Luxemburg geplant

Teddy JAANS
Teddy JAANS
Der Direktor der Santé schätzt, dass es noch sechs Monate dauern wird, bis man flächendeckend gegen Covid-19 impfen kann.

Der Direktor der Santé, Jean-Claude Schmit will sich noch nicht festlegen, in welcher Reihenfolge geimpft werde, fest steht aber, dass man im Zentrum, im Norden und im Süden des Landes jeweils ein Impfzentrum einrichten wird. Weitere Zentren könnten folgen. Das sagte der Mediziner am Dienstag gegenüber Radio 100,7. Einstweilen rät Schmit weiterhin zu großer Vorsicht: Bis ausreichend Impfstoff zur Verfügung stehe und alle Schwierigkeiten beseitigt seien, können seiner Einschätzung zufolge noch sechs Monate vergehen. Auch was die Lagerung und die Logistik um das Vakzin angeht, sei noch einiges im Unklaren. 


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Auch die Reihenfolge, nach der einzelne Bevölkerungssparten geimpft werden, ist noch zu bestimmen. So könnte man einerseits meinen, es sei logisch mit den „personnes vulnérables“ anzufangen, man müsse aber auch in Betracht ziehen, dass gerade bei diesen - oftmals älteren Menschen - die Impfungen tendenziell weniger gut wirken. In diesem Sinn könne es effektiver sein, die jüngeren Menschen, mit denen sie in Kontakt stehen zu impfen, um so einen Schutz für die Schwächeren zu bilden.

Jean-Claude Schmit will sich impfen lassen.
Jean-Claude Schmit will sich impfen lassen.
Foto: Chris Karaba

Gesundheitsministerin Lenert hatte am Montag verlauten lassen, dass man die Impfstrategie Luxemburgs möglicherweise im Lauf der kommenden Woche vorstellen werde. Die Regierung wartet einstweilen noch auf das diesbezügliche Gutachten des nationalen Ethikrates. 

Vorsicht weiter angesagt

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Er selbst werde sich impfen lassen, so Schmit. Allerdings werde auch er dies nicht frei von Bedenken tun, denn der Impfstoff sei völlig neu - da stelle man sich eben Fragen. Wie hoch der Anteil der Impfverweigerer sein wird, könne man im Moment noch nicht sagen.

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