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„Schluss mam Terror am Bësch“
Lokales 09.12.2013 Aus unserem online-Archiv

„Schluss mam Terror am Bësch“

„Schluss mam Terror am Bësch“

Foto: Guy Jallay
Lokales 09.12.2013 Aus unserem online-Archiv

„Schluss mam Terror am Bësch“

Etwa 100 Umweltschützer waren Sonntagnachmittag dem Aufruf zu einer Protestveranstaltung gegen eine Bejagung des Wildes im Wald gefolgt.

(pm) - Etwa 100 Umweltschützer waren Sonntagnachmittag dem Aufruf von 17 Umweltvereinigungen und Tierschutzorganisationen zu einer Protestveranstaltung gegen eine Bejagung des Wildes im Wald gefolgt.

Mit einer Mahnwache vor dem Parlament und einem Umzug durch die Oberstadt forderten sie unter dem Motto „Schluss mam Terror am Bësch“ ein politisches Umdenken und einen sofortigen Jagdstopp für Hobbyjäger. 

Teufelskreis

Es war dies die dritte Mahnwache dieser Art. Die Jagd zerstöre die natürlichen Verhaltensweisen von Wildtieren. Durch den Jagddruck und den damit einhergehenden Erhalt ihrer Rassenarten würde sich das Wild demnach immer schneller reproduzieren, erklärte Alpa-Präsidentin Nadine Sulzenbacher. Demnach befinde man sich in einem Teufelskreis. Und das Tier werde zum Täter.

In Ländern mit regionalen Jagdverboten, wie etwa in Italien, Frankreich oder der Schweiz, habe der Wildbestand sich von selbst reguliert, ebenso wie auch Krankheiten unter den Tieren von selbst eingedämmt wurden. Auch sei in jagdlosen Gebieten das Wild weniger scheu im Kontakt mit den Menschen.

Die Teilnehmer der Mahnwache forderten einen ökologisch-wildbiologisch gerechten Umgang mit der Fauna. Im Reigen der Ansprachen unterstrich Tierschützer Ren Spautz die Notwendigkeit, Flagge gegen die Jagd zu zeigen.

Für den Hauptredner des Tages. Dr. Armand Clesse, muss ein Tierschützer und Tierrechtler sich für alles Leben einsetzen. Gleichwohl werden Fortschritte zum Schutz des Tiers sich auch in anderen Bereichen positiv auswirken.