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Schiffsunglück auf dem Bostalsee
Helfer in Booten mussten Passagiere und Besatzung des gekenterten Katamarans aus dem Wasser retten.

Schiffsunglück auf dem Bostalsee

Foto: Brandon Lee Posse/dpa
Helfer in Booten mussten Passagiere und Besatzung des gekenterten Katamarans aus dem Wasser retten.
Lokales 21.05.2018

Schiffsunglück auf dem Bostalsee

Sarah MUENCHEN
Sarah MUENCHEN
Rund 40 Passagiere waren an Bord, als am Pfingstmontag ein Fahrgastschiff auf dem Bostalsee im saarländischen Nohfelden gekentert ist.

Das Unglück ereignete sich gegen 16 Uhr. Auf dem Schiff waren zu diesem Zeitpunkt 38 Passagiere, "die meisten von ihnen Kleinkinder und Kinder". Das teilte Feuerwehrsprecher Dirk Schäfer der "Saarbrücker Zeitung" mit.

20 Menschen mussten in umliegende Krankenhäuser gebracht werden, darunter sechs Kinder.

Der Zwischenfall ereignete sich in der Nähe der Anlegestelle. Als das Schiff kenterte, sprangen zwei Helfer von einem Tretboot ins Wasser, um Menschen zu retten. Außerdem waren Feuerwehr, Polizei, DLRG-Rettungsschwimmer und Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks (THW) im Einsatz. THW-Mitarbeiter sollen das seitlich liegende Schiff wieder aufrichten. Wie es zu dem Unglück kam, ist noch unklar.


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