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Schifflinger Industriebrache: Kommissariat und Feuerwehrkaserne statt Stahlwerk
Lokales 24.03.2016 Aus unserem online-Archiv

Schifflinger Industriebrache: Kommissariat und Feuerwehrkaserne statt Stahlwerk

Am Langzeitparkplatz beim Schifflinger Stahlwerk könnten neue Einsatzzentren für Feuerwehr und Polizei entstehen.

Schifflinger Industriebrache: Kommissariat und Feuerwehrkaserne statt Stahlwerk

Am Langzeitparkplatz beim Schifflinger Stahlwerk könnten neue Einsatzzentren für Feuerwehr und Polizei entstehen.
Foto: Nicolas Anen
Lokales 24.03.2016 Aus unserem online-Archiv

Schifflinger Industriebrache: Kommissariat und Feuerwehrkaserne statt Stahlwerk

Nicolas ANEN
Nicolas ANEN
Was sich bisher angedeutet hat, ist nun offiziell: Die drei Gemeinden Esch, Schifflingen und Monnerich denken über eine Zusammenlegung ihrer Polizeikommissariate und Rettungszentren beim Schifflinger Werk nach.

(na) -  "Es ist ein Standort, der sich anbieten würde", so der Schifflinger Bürgermeister Roland Schreiner und meint damit den Langzeitparkplatz in Esch/Alzette entlang des Boulevard Aloyse Meyer. Dort könnten neue große Einsatzzentren für Polizei und Feuerwehr entstehen, die für die drei Gemeinden Esch, Schifflingen und Monnerich zuständig wären.

Auf dem Parkplatz und auf der Brache

Der frühere Werksparkplatz würde aber wohl nicht reichen. Weshalb auch ein Teil der dahinter liegenden Industriebrache miteinbezogen werden müsste. Es gebe auch erste Überlegungen, das Projekt in zwei Phasen durchzuführen: Erst der Parkplatz, dann das dahinter liegende Areal, wenn dieses saniert sei, erklärt Roland Schreiner weiter.

Zwei Minister in Esch

Noch sei aber nichts entschieden, unterstreicht Innenminister Dan Kersch. Zusammen mit seinem Regierungskollegen Etienne Schneider (Innere Sicherheit) hat er am Donnerstagmorgen Vertreter der drei Gemeinden im Escher Rathaus getroffen. Es sei "eine neue Arbeitsweise" sich so vor Ort mit den betroffenen Gemeindevätern zu treffen, meinte er.

Erst Verhandlungen mit ArcelorMittal

Da jetzt technische Untersuchungen durchgeführt werden müssen, sei es noch zu früh um etwas zu verkünden. Außerdem sei die Regierung nicht Eigentümer des Geländes. Das ist ArcelorMittal, dem auch der Parkplatz gehört.

Erst müssen demnach Verhandlungen zwischen Regierung und dem Stahlgiganten erfolgen ehe sich das Ganze konkretisieren könne, hieß es weiter.

Prinzipiell seien aber alle drei Gemeinden weiterhin gewillt, ihre Polizei- und Rettungszentren zusammenzulegen.

Diese Pläne könnten auch Folgen für das Kommissariat "Nord" in Esch/Alzette haben. Auch hier sei noch nichts entschieden, unterstrich die Escher Bürgermeisterin Vera Spautz. Doch könne man sich vorstellen, dass dieses im neuen Zentrum mit dem Kommissariat "Süd" (derzeit am Boulevard J.F. Kennedy) verschmelzt.


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