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Schifflinger Hüttenwerk: Polizei- und Feuerwehrzentren auf der Brache?
Die Escher, Schifflinger und Monnericher Rettungskräfte und Polizeieinheiten könnten eventuell auf dem 
Parkplatz vor dem Werksgelände neue Zentren erhalten.

Schifflinger Hüttenwerk: Polizei- und Feuerwehrzentren auf der Brache?

Foto: Nicolas Anen
Die Escher, Schifflinger und Monnericher Rettungskräfte und Polizeieinheiten könnten eventuell auf dem 
Parkplatz vor dem Werksgelände neue Zentren erhalten.
Lokales 26.02.2016

Schifflinger Hüttenwerk: Polizei- und Feuerwehrzentren auf der Brache?

Nicolas ANEN
Nicolas ANEN
Der Parkplatz vor dem Schifflinger Werksgelände gilt als möglicher Standort für neue Zentren der Escher, Schifflinger und Monnericher Rettungs- und Polizeikräfte.

(na) - Letzte Woche beantworteten die Gemeinden Esch/Alzette, Schifflingen und Monnerich die Frage nach einem gemeinsamen Rettungszentrum und einer gemeinsame Polizeistruktur prinzipiell mit „Ja“.

Parkplatz und Werksgelände als möglicher Standort

Laut LW-Informationen wird nun der erst kürzlich eingerichtete Langzeitparkplatz entlang des Escher Boulevard Aloyse Meyer als möglicher Standort für beide Zentren betrachtet.

Das Areal am Hüttenwerk alleine wäre wohl nicht groß genug für beide Strukturen, man könnte jedoch auf die Werksfläche direkt dahinter zurückzugreifen, wo sich die Bodenverschmutzung in Grenzen halten soll, heißt es.

Bauarbeiten an Straße Esch-Monnerich vor Baubeginn

Von diesem Standort aus wären Esch und Schifflingen gut zu erreichen. Der Weg nach Monnerich ist seit dem Erdrutsch an der Bauschuttdeponie beschwerlicher, dies dürfte sich ändern, wenn die neue Straße nach Esch, deren Arbeiten im Frühjahr beginnen sollen, eröffnet ist.

Eine Zusammenlegung sowohl der Rettungskräfte wie der Polizeistellen soll kurzfristig im Rahmen der anstehenden nationalen Reformen betreffend Rettungswesen und Polizeidienst erfolgen. Ob das Gelände aber in diesem Zeitrahmen verfügbar sein ist ungewiss.

Nicht auf Agorastudie warten

Bekanntlich wurde die Planungsgesellschaft Agora mit einer Machbarkeitsstudie zur Revitalisierung der Werksbrache beauftragt. Diese soll zwei bis drei Jahre in Anspruch nehmen. So lange möchte man in den Gemeinden aber nicht warten.

Die Escher Bürgermeisterin Vera Spautz hatte noch kürzlich in einem Radiointerview unterstrichen, dass sowohl das Escher Kommissariat am Boulevard J.F. Kennedy wie die Escher Feuerwehrkaserne unter starkem Platzmangel leiden.

Eine Antwort könnte es eventuell bereits vor Ostern geben. Dann ist eine Versammlung u. a. zu dieser Standortfrage geplant.


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