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Schaltjahr: Remich ließ dieses Jahr die Stréifrächen büßen
Lokales 6 1 26.02.2020

Schaltjahr: Remich ließ dieses Jahr die Stréifrächen büßen

Wie die Tradition es vorschreibt, wird auch in diesem Schaltjahr eine Strohfrau und nicht ein Strohmann verbrannt.

Schaltjahr: Remich ließ dieses Jahr die Stréifrächen büßen

Wie die Tradition es vorschreibt, wird auch in diesem Schaltjahr eine Strohfrau und nicht ein Strohmann verbrannt.
Foto: Chris Karaba
Lokales 6 1 26.02.2020

Schaltjahr: Remich ließ dieses Jahr die Stréifrächen büßen

Anne-Aymone SCHMITZ
Anne-Aymone SCHMITZ
An jedem Schaltjahr wird traditionsgemäß aus dem Stréimännchen eine Stréifrächen. Und so wurde am Mittwochabend eine Strohpuppe mit weiblichen Zügen verbrannt und in die Mosel geworfen.

Die Moselaner aus Remich wissen, wie man Traditionen feiert. Dies bewiesen sie am Mittwochabend, als die Stréifrächen für die Sünden der Narren in der Karnevalszeit büßen musste und gleichzeitig das Ende des Winters eingeläutet wurde. 

Wie der Brauch es verlangt, trafen sie sich nach Einbruch der Dunkelheit vor dem Café Fuesend im Ortskern. Im Schlepptau hatten sie die einige Tage zuvor angefertigte Stréifrächen, die sie anschließend in einem Umzug durch die Straßen der Moselperle bis auf die Grenzbrücke trugen. 

Begleitet wurden sie von Musikanten der Harmonie municipale Remich, die zum Anlass einen Trauermarsch spielten. An der Endstation wurde die Stréifrächen angezündet und in die Mosel geworfen. 

Im Schaltjahr hatte die Strohpuppe weibliche Züge angenommen, im nächsten Jahr wird dann wieder ein Stréimännchen verbrannt. 


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