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Santé relativiert Lenert-Aussage über Todesfälle nach Impfung
Lokales 23.04.2021 Aus unserem online-Archiv

Santé relativiert Lenert-Aussage über Todesfälle nach Impfung

Santé relativiert Lenert-Aussage über Todesfälle nach Impfung

Foto: Owen Humphreys/PA Wire/dpa
Lokales 23.04.2021 Aus unserem online-Archiv

Santé relativiert Lenert-Aussage über Todesfälle nach Impfung

Die Todesumstände von drei Menschen, die nach einer Impfung verstorben sind, wurden genauer untersucht.

(SC) - Am Mittwoch klärte Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) in ihrer ersten Pressekonferenz nach ihrer gesundheitsbedingten Auszeit über die Nebenwirkungen auf, die seit Beginn der Impfkampagne in Luxemburg in Verbindung mit den Wirkstoffen aufgetreten sind. Diese Berichte sollen nun auch wöchentlich veröffentlicht werden. 

Nebenwirkungen seien in rund einem Prozent der Fälle gemeldet worden, wovon der Großteil der Geimpften (89 Prozent) lediglich leichte Nebenwirkungen verspürte. 129 Menschen hätten schwerere Nebenwirkungen erfahren, so Lenert. 116 seien als arbeitsunfähig eingestuft worden. 


Nach drei Wochen Pause trat Gesundheitsministerin Paulette Lenert erstmals wieder vor die Presse, zusammen mit Premier Xavier Bettel.
Impfwillige können sich auf Warteliste eintragen
Die Regierung hat eine Internetseite freigeschaltet, auf der Impfwillige zwischen 30 und 54 Jahren sich auf eine Warteliste für den Impfstoff AstraZeneca eintragen können.

Drei Menschen seien nach einer Impfung verstorben, so die Ministerin: Zwei Männer und eine Frau im Alter zwischen 74 und 91 Jahren. Ein klarer Zusammenhang zwischen dem Tod der Geimpften und dem verabreichten Impfstoff sei allerdings noch nicht nachgewiesen, erklärte Lenert. Die Todesumstände würden derzeit noch untersucht. 

Das „Tageblatt“ meldete am Freitag, in Berufung auf Anne-Cécile Vuillemin von der Gesundheitsdirektion, bei zwei der drei Fälle habe ein Zusammenhang zwischen der Impfung und dem Tod der Geimpften nicht nachgewiesen werden können. Dies bestätigte später auch das Gesundheitsministerium dem LW gegenüber. Im dritten Fall werde derzeit noch ermittelt.


ARCHIV - 26.01.2021, Großbritannien, Sunderland: Medizinisches Personal befüllt eine Spritze mit dem Corona-Impfstoff von Oxford/Astrazeneca im NHS Nightingale Hospital North East. Britische Wissenschaftler weiten ihre Tests zur Impfstoff-Wirksamkeit bei der Kombination unterschiedlicher Mittel auf weitere Wirkstoffe aus. (zu dpa «Großbritannien weitet Tests zu Impfstoff-Kobination aus») Foto: Owen Humphreys/PA Wire/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Untersuchung nach Tod einer geimpften Person
Der behandelnde Arzt vermutet einen Zusammenhang mit der Verabreichung von AstraZeneca-Impfstoff.

Zwei der drei Todesfälle hätten sich nach einer Impfung mit Biontech-Pfizer ereignet. Betroffen waren zwei Männer im Alter von 77 und 91 Jahren. Bei dem anderen Todesfall handelte es sich um eine Frau im Alter von 74 Jahren, die zwei Wochen nach einer Impfung mit dem Wirkstoff von AstraZeneca starb.

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