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Kurzmeldungen Lokales 29.11.2022

Am Montag wurden in Luxemburg 244 neue Corona-Fälle registriert. Das teilt die Santé am Dienstagnachmittag mit. Insgesamt wurden 1.376 Tests durchgeführt. Aus dem Ergebnis ergibt sich eine Positivitätsrate von 17,73 Prozent. 

Es gibt zwei weitere Tote in Zusammenhang mit Covid-19, was die Gesamtzahl der Opfer auf 1.162 ansteigen lässt. 24 Menschen liegen wegen eines schweren Krankheitsverlaufs im Krankenhaus, eine Person befindet sich in der Intensivstation. Die Reproduktionszahl liegt bei 1,02.

Heute

Kurzmeldungen Lokales Heute um 12:38

Gegen 21.40 Uhr wurde am Montag ein junger Mann von einem Ganoven per Antanztrick beraubt. Der Mann war gerade in Lamadelaine aus dem Zug gestiegen, als der Täter sich an ihn heranmachte. Wenig später bemerkte er, dass man ihm eine Kette vom Hals gestohlen hatte. Die Polizei geht von einer Gruppe von vier Gaunern nordafrikanischer Herkunft im Alter von 20–25 Jahren aus. 

Mit Antanztrick wird eine Form des Trickdiebstahls bezeichnet, bei dem das Opfer durch tänzelnde Bewegungen abgelenkt und von Tätern bestohlen wird. Die Täter geben sich dabei als fröhliche Menschen aus, die ihre Opfer zum Mittanzen auffordern, Körperkontakt herstellen, um dann Geldbörse oder Smartphones zu entwenden.  

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In einer U-Bahn-Station im EU-Viertel nimmt die Polizei einen jungen Mann fest, der die drei Personen mit einem Messer verletzt hatte.
Kurzmeldungen International Heute um 11:44

(dpa/MS) – Der mutmaßliche Täter wird wegen des Verdachts auf versuchten Mordes einem Untersuchungsrichter vorgeführt, wie die Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte. Der Verdächtige, der in der Nähe der EU-Kommission in Brüssel drei Menschen mit einem Messer verletzt hatte, sei 30 Jahre alt.

Er soll am Montag laut Staatsanwaltschaft drei Menschen mit einem Messer in einer U-Bahn angegriffen haben, die zur Feierabendzeit in eine belebte Station einfuhr. Bei dem Vorfall seien drei Menschen verletzt worden - einer davon schwer. Am Abend hatte eine Polizeisprecherin noch gesagt, es habe Lebensgefahr bestanden.

Die genauen Hintergründe der Tat waren zunächst unklar. Die Staatsanwaltschaft betonte aber, es deute nichts auf ein extremistisches oder terroristisches Motiv hin. In belgischen Medien hieß es, ohne eine genaue Quelle zu nennen, der Verdächtige sei bereits psychisch auffällig geworden. Das wird der Staatsanwaltschaft zufolge nun geprüft.

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Gestern

(dpa) – Der französische Präsident Emmanuel Macron schließt die Lieferung von Kampfflugzeugen an die Ukraine nicht grundsätzlich aus. „Prinzipiell ist nichts verboten“, sagte er am Montag in Den Haag auf die Frage, ob Frankreich möglicherweise Kampfflugzeuge an die Ukraine liefern werde.

Macron stellte allerdings einige Bedingungen auf, anhand derer die ukrainischen Anfragen von Fall zu Fall geprüft würden: Zunächst müsse Kiew eine „offizielle Anfrage“ stellen. Außerdem dürften die Waffen nicht eskalierend wirken und keinen russischen Boden berühren, sondern lediglich zur Abwehr benutzt werden. Auch dürfe die französische Armee durch Waffenlieferungen nicht geschwächt werden.

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(dpa) – Frankreich und Australien wollen der Ukraine zur Abwehr des russischen Angriffskriegs gemeinsam Artilleriemunition liefern. Es handele sich um von der Ukraine dringend benötigte 155-Millimeter-Munition, teilte das französische Außenministerium nach Beratungen von Vertretern beider Länder am Montag in Paris mit.

Die für Artilleriegeschütze bestimmte Munition kann unter anderem zum Beschuss von Panzern eingesetzt werden. Es handele sich um mehrere Tausend Geschosse, die die Verteidigungsindustrien beider Länder gemeinsam fertigten, sagte Frankreichs Verteidigungsminister Sébastien Lecornu, wie der Sender France Info berichtete. Der australische Verteidigungsminister Richard Marles sprach demnach von einem Millionenprojekt und einer neuen Kooperation zwischen der australischen und französischen Verteidigungsindustrie.

Frankreich hatte 2021 ein Milliarden-Geschäft für U-Boote für Australien verloren, nachdem das Land ein neues Sicherheitsbündnis mit den USA und Großbritannien eingegangen war. Dies hatte zu wütenden Reaktionen in Paris sowie Verstimmungen in den Beziehungen zu Australien geführt. Seitdem haben sich die Wogen geglättet.

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Während der vergangenen 72 Stunden wurden 1.561 Tests durchgeführt.
Kurzmeldungen Lokales 30.01.2023

(TJ) – Seit Freitag sind im Großherzogtum drei weitere Menschen an oder mit den Folgen von Covid-19 gestorben. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Opfer seit Beginn der Pandemie auf 1.210. 

Während der drei vergangenen Tage wurden landesweit 1.561 Tests durchgeführt. Ihre Auswertung weist 92 neue Corona-Infektionsfälle aus. Die Zahl der Krankenhauspatienten sinkt auf drei, in einem Fall ist Intensivbehandlung notwendig. Die Zahl der aktiven Infektionen geht von 1.274 auf 1.262 zurück. Die Reproduktionszahl liegt aktuell bei 0,89.

Kurzmeldungen Lokales 30.01.2023

(TJ) – Zwischen Grosbous und Lehrhof kam es am Montagmorgen gegen 7.20 Uhr zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen. Dabei wurden zwei Personen verletzt. Aufgrund der Meldung bestellte die Zentrale der Rettungsdienste den SAMU-Notarzt aus Ettelbrück zum Unfallort. Nach einer Untersuchung und Erstbehandlung durch den Notfallmediziner konnten die Verletzten von Sekuristen aus den Einsatzzentren Nordstad und Redingen ins Krankenhaus gefahren werden. Die Feuerwehren aus Redingen, Norstad und Grosbous leiteten die Räumarbeiten in die Wege. Die N12 musste während der Dauer des Einsatzes gesperrt werden.

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Vorgestern

(dpa) – Infolge von russischem Beschuss sind im südukrainischen Cherson lokalen Behördenangaben zufolge drei Menschen getötet worden. Sechs weitere seien verletzt worden, teilte die Chersoner Gebietsverwaltung am Sonntag mit. Getroffen wurde demnach unter anderem ein Klinikgebäude. Ein Regionalpolitiker veröffentlichte darüber hinaus Fotos von einem stark beschädigten Gebäude. Die Gebietshauptstadt des gleichnamigen Gebiets Cherson, die die ukrainische Armee vor wenigen Monaten zurückerobert hat, wird immer wieder von Russlands Streitkräften heftig beschossen.

Die russischen Besatzer in der benachbarten Region Saporischschja berichteten ihrerseits von vier Toten durch ukrainischen Beschuss. Die Angaben aus dem Kriegsgebiet lassen sich oft schwer unabhängig überprüfen. Saporischschja gehört neben Cherson, Donezk und Luhansk zu den ukrainischen Gebieten, die Russland in Teilen besetzt hält und im vergangenen Jahr annektiert hat. Darüber hinaus hat sich Moskau bereits 2014 die Schwarzmeer-Halbinsel Krim völkerrechtswidrig einverleibt.

(dpa) - Bei einem Erdbeben der Stärke 5,9 im Nordwesten des Irans sind mindestens drei Menschen getötet und mehr als 800 verletzt worden. Etwa 60 Schwerverletzte seien in nahen Krankenhäusern notoperiert worden, fast alle von ihnen seien in der Zwischenzeit außer Lebensgefahr, so die örtliche Gesundheitsbehörde laut Staatssender IRIB. Das Epizentrum des Bebens lag in der Stadt Choi in der Provinz West-Aserbaidschan, wie iranische Medien in der Nacht zum Sonntag berichteten. Demnach wurden in Choi und in Dutzenden weiteren Ortschaften in der Grenzregion zur Türkei zahlreiche Gebäude beschädigt. Laut örtlichen Behörden wurde das Gebiet in der Nacht zum Sonntag von zwölf Nachbeben erschüttert.

Die iranische Regierung schickte umgehend Rettungskräfte des Roten Halbmonds in die betroffenen Gebiete. Aus Angst vor weiteren Nachbeben mussten über 70.000 Familien trotz eisiger Kälte die Nacht im Freien verbringen.

Erst am Mittwoch vor einer Woche hatte es in der Region ein Erdbeben gegeben. Dabei wurden mindestens 120 Menschen verletzt und Hunderte Gebäude beschädigt.

(dpa) - Die Türkei hat ihre Bürger nach islamfeindlichen Aktionen vor Angriffen in Europa und den USA gewarnt. Türken, die in europäischen Ländern oder in den Vereinigten Staaten leben oder dorthin reisen, sollten sich wegen möglicher rassistischer Belästigungen und Angriffe vorsichtig verhalten. Das empfahl das türkische Außenministerium. Zudem sollten sie sich von Gegenden fernhalten, in denen es vermehrt zu Demonstrationen kommen könnte. In einigen europäischen Ländern hätten islamfeindliche und rassistische Handlungen zugenommen, hieß es weiter.  

(dpa) - Im Iran sind nach Angaben von Menschenrechtlern seit Beginn der systemkritischen Kundgebungen vor mehr als vier Monaten mindestens 527 Menschen bei Protesten getötet worden. Darunter seien auch 71 Minderjährige, hieß es am Sonntag in einem Bericht der Organisation Human Rights Activists News Agency (HRANA) mit Sitz in den USA. Zudem seien 70 Angehörige von Polizei und anderen Sicherheitsorganen ums Leben gekommen. Die Zahl der Festnahmen bezifferte die Organisation auf annähernd 20.000. Mehr als hundert Festgenommenen drohe ein Todesurteil. Mehrere Demonstranten wurden bereits hingerichtet.

Die Proteste in der Islamischen Republik hatten Mitte September begonnen. Auslöser war der Tod der 22 Jahre alten iranischen Kurdin Mahsa Amini. Die Sittenpolizei hatte sie festgenommen, weil sie die Zwangsvorschriften für das Tragen eines Kopftuchs nicht eingehalten haben soll. Die Frau starb am 16. September in Polizeigewahrsam. Seither gibt es Demonstrationen gegen den repressiven Kurs der Regierung sowie das islamische Herrschaftssystem.

(dpa) - Bei einer zweitägigen Militäroperation hat die somalische Regierung nach eigenen Angaben mindestens 136 Kämpfer der islamistischen Terrormiliz Al-Shabaab getötet. „Die Kämpfer hatten sich für einen bevorstehenden Angriff auf Regierungssoldaten vorbereitet und wurden durch eine Präventivoperation unserer Spezialkommandos ausgeschaltet“, teilte der stellvertretende somalische Informationsminister, Abdirahman Yusuf, am Sonntag mit. Bei dem Angriff in der Provinz Shabeellaha Hoose seien außerdem 90 weitere Menschen verletzt worden. Über Verluste auf Seiten der somalischen Armee wurde zunächst nichts bekannt.

Das Land am Horn von Afrika mit etwa 16 Millionen Einwohnern wird seit Jahren von Anschlägen und anderen Gewalttaten, insbesondere durch Al-Shabaab, erschüttert. Seit mehreren Monaten geht die Regierung in Mogadischu mit einer militärischen Offensive gegen die Terrorgruppe vor. Al-Shabaab kontrolliert noch immer weite Teile im Süden des Landes.

(dpa) - Ein plötzlicher Extremregen mitten im neuseeländischen Sommer hat Teile von Auckland, der größten Stadt des Landes, überflutet und Erdrutsche ausgelöst. Auch am Wochenende regnete es weiter. Mindestens vier Menschen seien bisher durch das ungewöhnliche Sommer-Unwetter ums Leben gekommen, schrieben die Zeitung „New Zealand Herald“ und andere Medien am Sonntag.

Die Polizei hatte zuletzt von mindestens drei Toten und einem Vermissten in der Region um die 1,6 Millionen Einwohner zählende Stadt auf der Nordinsel gesprochen. Die Stadtregierung warnte, dass es zumindest bis Montagfrüh weiter stark regnen werde.


Kurzmeldungen Lokales 29.01.2023

(dpa/jt) - Nach dem Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus in Neuerburg in der Eifel (D) unweit der luxemburgischen Grenze mit einem Todesopfer ist die Ursache für den Ausbruch des Feuers noch unklar. Ein Brandsachverständiger müsse noch prüfen, ob das ältere Haus nach dem Brand betreten werden könne, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag in Bitburg. Die Kriminalpolizei habe die Ermittlungen aufgenommen.

Ein 42 Jahre alter Mann war bei dem Feuer in der Nacht zum Samstag ums Leben gekommen. Feuerwehrleute hatten den Mann zunächst aus dem brennenden Gebäude retten können, er starb jedoch danach im Krankenhaus. Sein 72 Jahre alter Vater, der das Haus eigenständig verlassen hatte, wurde nur leicht verletzt.

Mehr Lokalnachrichten

Das Wrack des ausgebrannten Busses an der Unfallstelle in Lasbela, Pakistan.

(dpa) - Ein Bus mit rund 50 Menschen an Bord ist in Pakistan in eine Schlucht gestürzt. Bei dem Unfall am Sonntag in der südwestlichen Provinz Belutschistan seien mindestens 41 Menschen ums Leben gekommen, teilten örtliche Behördenmitarbeiter mit. Der Busfahrer hatte den Angaben zufolge bei erhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über das Fahrzeug verloren.

Der Bus sei gegen einen Brückenpfeiler geprallt und in die Schlucht hinuntergestürzt, sagte Hamsa Andschum gegenüber Medien. Das Fahrzeug habe Feuer gefangen. Vier Menschen seien mit Verletzungen in ein nahes Krankenhaus gebracht worden. Man gehe davon aus, dass die Zahl der Todesopfer noch ansteige. Schwere Verkehrsunfälle sind in Pakistan wegen schlechter Infrastruktur und straßenuntauglicher Fahrzeuge keine Seltenheit.

Der Sänger Tom Verlaine, Frontmann der Rockband Television, während eines Konzerts im Juni 2014 beim Primavera Sound music festival in Porto, Portugal.
Kurzmeldungen Kultur 29.01.2023

(dpa) - Der US-Sänger, Gitarrist und Songwriter Tom Verlaine ist tot. Der ehemalige Frontman der Rockband Television starb nach kurzer Krankheit am Samstag (Ortszeit) in New York, wie unter anderem das Magazin „Rolling Stone“ und die „New York Times“ unter Berufung auf Jesse Paris Smith, Tochter von Rock-Legende Patti Smith, berichteten. 

Verlaine, der mit bürgerlichem Namen Thomas Miller hieß, wurde 73 Jahre alt. „Er starb friedlich in New York City im Kreise enger Freunde. Seine Vision und seine Vorstellungskraft werden uns fehlen“, teilte Smith demnach weiter mit.

Verlaine gründete Television 1973 mit dem Gitarristen Richard Lloyd. Berühmt wurde die Band mit dem Punk-Album „Marquee Moon“ (1977) mit dem gleichnamigen Titel-Song. Später war Verlaine als Solo-Musiker unterwegs. Er arbeitete unter anderem mit Künstlern wie David Bowie und Patti Smith (76).