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Sanierungsarbeiten am Arbed-Gebäude: Ein Gerüst wie für den Turm von Babylon

Sanierungsarbeiten am Arbed-Gebäude: Ein Gerüst wie für den Turm von Babylon

Foto: Pierre Matgé
Lokales 14.07.2015

Sanierungsarbeiten am Arbed-Gebäude: Ein Gerüst wie für den Turm von Babylon

Die Sanierungsarbeiten am früheren Gebäude der Arbed – mittlerweile in Händen der Spuerkeess – sorgen zuweilen bei Passanten und Autofahrern für verwunderte Blicke.

(hpl) - Die Sanierungsarbeiten am früheren Gebäude der Arbed – mittlerweile in Händen der Spuerkeess – sorgen zuweilen bei Passanten und Autofahrern für verwunderte Blicke.

Man fragt sich, warum das Baugerüst derart hoch ist. Das Gerüst reicht bis mehrere Meter über das Dach des altehrwürdigen Gebäudes hinaus. Auf Nachfrage bei der Spuerkeess wurden Statikgründe für das große Gerüst angeführt. Bei den Sanierungsarbeiten am 90 Jahre 
alten Dach – das komplett neu gedeckt und isoliert wird – musste eine Gerüstkonstruktion gefunden werden, die allen statischen Anforderungen genügt.

Nur wenig Spielraum

Das Dach des Gebäudes, das sich unter Denkmalschutz befindet, wird nach Abschluss der Isolierungsarbeiten wieder mit Schiefer gedeckt. Dies entspricht exakt den Vorgaben des „Service des sites et monuments nationaux“. Dieser verlangt, dass bei der Renovierung des Dachs komplett auf das Ursprungsmaterial zurückgegriffen wird. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten liegt das Hauptaugenmerk eindeutig auf der Renovierung der alten Dachkonstruktion.

Der Rest des Gebäudes kann aus Denkmalschutzgründen nur minimal verändert werden. Dies betrifft sowohl die Fassade des prunkvollen Bauwerks als auch den gesamten Innenraum. An der Außenfassade werden aus diesem Grund nur kleinere Reinigungsarbeiten vorgenommen. Innen sind nur kleinere funktionelle Änderungen möglich – wie u. a. das Legen von Kabeln oder das Einarbeiten der einen oder anderen Zwischenwand.

Grundsätzlich ist man auf Seiten der Spuerkeess sehr zufrieden mit dem Zustand des Gebäudes. Durch die sehr massiven Wände gibt es keine allzu großen Probleme mit der Isolation, des Weiteren sind die bestehenden Räumlichkeiten durchaus alltagstauglich.

Nach Fertigstellung der Arbeiten Ende des Jahres wird die Spuerkeess einige Aktivitätsbereiche hierhin verlegen. Unter anderem wird der Empfang von Kunden hier stattfinden.


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