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Safer Internet Day: Mehr Eigenverantwortung im Web
Lokales 2 Min. 04.02.2019 Aus unserem online-Archiv

Safer Internet Day: Mehr Eigenverantwortung im Web

Zum Anfang des Jahres wurden viele neue Broschüren von Bee Secure, in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Partnern, vorgestellt, die den sicheren Umgang mit dem Internet lehren sollen.

Safer Internet Day: Mehr Eigenverantwortung im Web

Zum Anfang des Jahres wurden viele neue Broschüren von Bee Secure, in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Partnern, vorgestellt, die den sicheren Umgang mit dem Internet lehren sollen.
Foto: Chris Karaba
Lokales 2 Min. 04.02.2019 Aus unserem online-Archiv

Safer Internet Day: Mehr Eigenverantwortung im Web

Diana HOFFMANN
Diana HOFFMANN
Immer wieder tauchen im Internet neue Maschen auf. Eine der neuesten nennt sich Sextortion. Doch falls wirklich ungewollte Bilder im Internet zirkulieren, ist dem meist ein zu sorgloser Umgang damit vorausgegangen.

Eine bestimmte E-Mail sorgte bereits bei vielen Personen für Unruhe. In manchen Fällen wurde sie sogar von der eigenen Mailadresse versendet. In dieser heißt es dann, dass der anonyme Absender zum Beispiel über Nacktbilder des Opfers verfüge, oder dass es Beweise gebe, dass der Empfänger Seiten mit pornografischem Inhalt aufgerufen habe. Meist wird dann eine hohe Geldsumme verlangt, um dies geheim zu halten. Sextortion wird die Masche genannt, ein Wort, das sich aus Sex und dem englischen Wort Extortion, also Erpressung, zusammensetzt.


Absolute Sicherheit gibt es nicht, sagt Debora Plein von Bee Secure. Die Möglichkeit, das Internet zu einem sichereren Ort zu machen, aber schon. Genau dafür setzt sich die Initiative ein – und ist dabei sowohl für Kinder und Jugendliche als auch für Eltern und Lehrer ein Ansprechpartner.
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Das iPad vom Papa, das Smartphone von Mama – oder ist es sogar das eigene? Kinder sammeln ihre ersten Erfahrungen im Internet immer früher. Was Debora Plein von der Beratungsstelle Bee Secure dazu sagt.

Die Experten von Bee Secure raten in so einem Fall, zunächst einmal Ruhe zu bewahren. Bei der Mehrheit der Nutzer ist nichts an den Behauptungen dran. Erst wenn man feststellt, dass die E-Mailadresse oder etwa der Facebook-Account auch wirklich gehackt wurde, sollte man sich bei Bee Secure informieren, was zu tun ist.

Sorgsamer Umgang mit persönlichen Daten

Sextortion ist nur eine Form von Kriminalität, die im Internet unter dem Deckmantel der Anonymität begangen wird. Durch den richtigen Umgang mit dem Internet kann jedoch sehr Vieles getan werden, um nicht Opfer solcher Attacken zu werden.

Denn, wenn etwa Nacktbilder von einer Person irgendwann im Internet zirkulieren, ist dem fast immer ein zu sorgloser Umgang damit vorausgegangen. „Wer Bilder von sich im Internet veröffentlicht, sollte sich bewusst sein, dass diese jederzeit gegen ihn verwendet werden können“, erklärt Barbara Gorges-Wagner von Bee Secure. Ein veröffentlichtes Bild kann nämlich nie ganz zurückgenommen werden.

Um die Gesellschaft im Umgang mit dem Internet zu sensibilisieren, verwirklichen zahlreiche Organisationen verschiedenste Kampagnen, die am Dienstag vor allem in Schulen am Safer Internet Day unter dem Motto „Zusammen für ein besseres Internet“ vorgestellt werden.

www.bee-secure.lu


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