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“Sachlich, korrekt und ausführlich”
Lokales 22.06.2013 Aus unserem online-Archiv

“Sachlich, korrekt und ausführlich”

''Wir wollen einen ausführlichen und  ausgewogenen Bericht“, stellte Alex Bodry klar.

“Sachlich, korrekt und ausführlich”

''Wir wollen einen ausführlichen und  ausgewogenen Bericht“, stellte Alex Bodry klar.
Foto: Gerry Huberty
Lokales 22.06.2013 Aus unserem online-Archiv

“Sachlich, korrekt und ausführlich”

Nachdem am Donnerstag eine erste Version des Berichts des Srel-Ausschusses an die Presse durchgesickert war, setzten sich am Freitag die Mitglieder ein erstes Mal mit dem Papier auseinander.

(DS) - Nachdem bereits am Donnerstag eine erste Version des Berichts des Srel-Untersuchungsausschusses an die Presse durchgesickert war, setzten sich am Freitag die Mitglieder der Kommission ein erstes Mal mit dem Papier von Berichterstatter François Bausch (Déi Gréng) auseinander.

Die Gespräche seien in einer sachlichen Atmosphäre verlaufen, erklärte der Ausschussvorsitzende Alex Bodry (LSAP) nach der Sitzung gegenüber der Presse. Bodry sprach im Namen des gesamten Ausschusses, die anderen Mitglieder nahmen keine Stellung.

„Wir wollen einen ausführlichen und  ausgewogenen Bericht“, stellte der Vorsitzende klar. Es dürften nicht nur belastende Aspekte berücksichtigt werden, sondern auch entlastende Momente. 

Seriöse Arbeit abliefern

Der Ausschuss wolle seiner Aufgabe gerecht werden und eine seriöse Arbeit abliefern. „Das heißt aber auch, dass die Schlussfolgerungen fundiert sein werden“, so Alex Bodry weiter.

Die Schlussfolgerungen an sich standen bei der Sitzung am Freitagmorgen aber noch nicht zur Debatte. Nachdem der Bericht am Donnerstag publik geworden war,  hatte vor allem der Satz, dass Premierminister Jean-Claude Juncker die politische Verantwortung für die Missstände beim Geheimdienst  übernehmen müsse, für Aufregung gesorgt.

Juncker am Dienstag im Untersuchungsausschuss

In der kommenden Woche will der Untersuchungsausschuss weiter über den Bausch-Bericht diskutieren.  Laut Kommissionspräsident Bodry bleiben nämlich noch einige Fragen ungeklärt. Am Dienstag wird Regierunschef Juncker noch einmal vor dem Ausschuss aussagen.


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