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Rund fünf Monate nach dem Zugunglück: Unglückswaggons von Bettemburg sind verschrottet
Lokales 26.07.2017

Rund fünf Monate nach dem Zugunglück: Unglückswaggons von Bettemburg sind verschrottet

Die Waggons wurden mittlerweile verschrottet.

Rund fünf Monate nach dem Zugunglück: Unglückswaggons von Bettemburg sind verschrottet

Die Waggons wurden mittlerweile verschrottet.
Foto: Lex Kleren
Lokales 26.07.2017

Rund fünf Monate nach dem Zugunglück: Unglückswaggons von Bettemburg sind verschrottet

Sophie HERMES
Sophie HERMES
Nach dem Zugunglück vom 14. Februar zwischen dem Rangierbahnhof Bettemburg-Düdelingen und der französischen Grenze dauerte es fast fünf Monate bis die vier havarierten Waggons verschrottet wurden.

(SH) - Nach dem Zugunglück vom 14. Februar zwischen dem Rangierbahnhof Bettemburg-Düdelingen und der französischen Grenze dauerte es fast fünf Monate bis die vier havarierten Waggons verschrottet wurden. Fast fünf Monate, in denen die Überreste des Zuges tagtäglich an den Unfall erinnerten. Wie Nachhaltigkeitsminister François Bausch in seiner Antwort auf eine parlamentarische Frage des DP-Abgeordneten Gusty Graas erklärt, wurden die Waggons zwischen dem 3. und 5. Juli vor Ort in Stücke zerlegt und zum Schrott gebracht.

Transport nicht möglich

Bausch erklärt auch, warum es so lange dauerte, bis diese Prozedur eingeleitet werden konnte. In der Tat war bereits vor dem Unglück beschlossen worden, dass die Waggons von „B Logistics“ an die französische Eisenbahngesellschaft SNCF verkauft werden sollten. Allerdings kam es dann bei der Firma „B Logistics“ zu Veränderungen, wodurch die Verträge nur mit Verspätung aufgestellt werden konnten.

Sobald die havarierten Waggons Eigentum der SNCF waren, habe man versucht, sie von der Unfallstelle zu entfernen, um sie auf einem Gelände der CFL zu verschrotten. Dies war allerdings aus logistischen Gründen nicht möglich, weshalb die Demontage am Unglücksort organisiert werden musste.

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