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Rümelingen: Bis zu 18 Personen brauchen Unterkunft nach Brand
Lokales 15 2 Min. 26.06.2020 Aus unserem online-Archiv

Rümelingen: Bis zu 18 Personen brauchen Unterkunft nach Brand

Der Brand war im Dachgeschoss eines Wohnhauses ausgebrochen.

Rümelingen: Bis zu 18 Personen brauchen Unterkunft nach Brand

Der Brand war im Dachgeschoss eines Wohnhauses ausgebrochen.
Foto: Guy Jallay
Lokales 15 2 Min. 26.06.2020 Aus unserem online-Archiv

Rümelingen: Bis zu 18 Personen brauchen Unterkunft nach Brand

Nach dem Brand eines Gebäudes in Rümelingen am Donnerstagabend sind mehrere Wohnungen unbewohnbar. Ein Feuerwehrmann wurde bei dem mehrstündigen Einsatz verletzt.

(P.S./SC/dho) - Am Donnerstagabend kam es zu einem Brand im Zentrum von Rümelingen. Gegen 18 Uhr alarmierten mehrere Augenzeugen den Notruf wegen einem Feuer in einem Wohngebäude in der Rue Jean-Pierre Bausch. Wie ein Sprecher des Corps Grand-Ducal d'Incendie et de Secours (CGDIS) auf Nachfrage bestätigte, sei der Brand im sechsten Stock des Gebäudes in der Nähe des Rathauses ausgebrochen. Laut Aussagen von Zeugen vor Ort, war der Brand in einer nur schwer zugänglichen Dachgeschosswohnung ausgebrochen.

Als die Feuerwehr eintraf, hatte sich das Feuer im obersten Stockwerk bereits auf das Dach ausgeweitet und drohte, auf Nachbargebäude überzuspringen. Die Bewohner des betroffenen Gebäudes und der umliegenden Häuser wurden umgehend evakuiert.

Mehrere Wohnungen sind nach dem Brand unbewohnbar. "Kurzfristig musste für 43 Personen, also 23 Familien eine Unterkunft gesucht werden", erklärte der Rümlinger Bürgermeister Henri Haine (LSAP) am Freitagmorgen. Viele konnten bei Familienmitgliedern unterkommen. Doch das fünfte und sechste Stockwerk des Mehrfamilienhauses bleiben auch längerfristig unbewohnbar. 


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"Für bis zu 18 Personen muss nun eine längerfristige Lösung gefunden werden", unterstreicht der Bürgermeister. Über das Wochenende müsse man möglicherweise auf Hotelzimmer zurückgreifen. Zurzeit werden aber nach Lösungen in der Gemeinde gesucht. Auch mit anderen Gemeinden, die aushelfen können, sei man in Kontakt. Über die Brandursache konnte der Rümlinger Bürgermeister am Freitagmorgen noch keine Auskunft geben.

Fast 100 Feuerwehrleute aus verschiedenen Einsatzzentren waren im Einsatz, um dem Feuer Herr zu werden. Neben der Brandbekämpfung mit Feuerwehrleitern von oben, versuchten die Einsatzkräfte auch das Feuer aus dem Innern des Gebäudes zu bekämpfen – was jedoch nur mit schwerem Atemschutzgerät möglich war. Drohnenaufnahmen von oben erlaubten es den Einsatzkräften, die größten Brandherde ausfindig zu machen und zu bekämpfen.

Die Einsatzbedingungen seien dadurch erschwert worden, dass der Gebäudekomplex an einem Innenhof liege, so der Sprecher der CGDIS. Auch die Hitze des Tages machte die Löscharbeiten nicht leichter.

Um 21 Uhr erklärte ein Sprecher, das Feuer sei eingedämmt, aber noch nicht vollständig gelöscht. Gegen 0.30 Uhr erklärten die Einsatzkräfte den Brand schließlich für gelöscht - die letzten Löscharbeiten zogen sich allerdings bis in die frühen Morgenstunden.

Ein Gesundheitsbeauftragter des CGDIS überwachte das Wohl der Feuerwehrleute während des Einsatzes. Trotzdem wurde bei dem Einsatz ein Feuerwehrmann leicht verletzt.


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