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Rückschlag für Aufnahmegesuch Viandens ins Unesco-Weltkulturerbe
Lokales 13.06.2013

Rückschlag für Aufnahmegesuch Viandens ins Unesco-Weltkulturerbe

Rückschlag für Aufnahmegesuch Viandens ins Unesco-Weltkulturerbe

Foto: Armand Wagner
Lokales 13.06.2013

Rückschlag für Aufnahmegesuch Viandens ins Unesco-Weltkulturerbe

Im Rahmen der 37. Tagung des Unesco-Welterbekomitees in Phnom Penh sollte eigentlich die Entscheidung über die Aufnahme des Viandener Schlosses samt des historischen Stadtkerns ins Unesco-Weltkulturerbe fallen.

(jl) - Im Rahmen der 37. Tagung des Unesco-Welterbekomitees vom 17. bis 27. Juni in Phnom Penh (Kambodscha) sollte dieser Tage eigentlich die Entscheidung über die Aufnahme des Viandener Schlosses samt des historischen Stadtkerns ins Unesco-Weltkulturerbe fallen. Wie das "Luxemburger Wort" erfahren hat, wird der Luxemburger Staat nun jedoch statt des entsprechenden Beschlusses einen Aufschub der Kandidatur beantragen, um die Bewerbungsgrundlage noch weiter zu optimieren.

Ein eher ernüchternder Bericht des "International Council on Munuments and Sites" (Icomos), welches das Unesco-Welterbekomitee mit vorab erstellten Gutachten bei seinen Entscheidungen berät, hatte den Chancen auf eine umgehende Aufnahme Viandens ins Weltkulturerbe zuletzt offenbar einen Dämpfer verpasst. Sodass letztlich mit dem Einverständnis des Kulturministeriums als Antragsteller beschlossen wurde, einstweilen einen Aufschub der Kandidatur zu beantragen, um die Bewerbungsbasis noch weiter zu verbessern, wie Bürgermeister Marc Schaefer gegenüber dem "Wort" erklärt. Der jetzige Dämpfer solle denn auch nicht als Enttäuschung, sondern als Ansporn verstanden werden.

Das Icomos hatte u.a. bemängelt, dass es innerhalb des historischen Stadtkerns mehrere leerstehende und in schlechtem Zustand befindliche Gebäude gibt und auch die Bevölkerung nicht stark genug in das Bewerbungsprojekt eingebunden sei. Bürgermeister Marc Schaefer will die Anwohner denn auch im Herbst gemeinsam mit dem "Service des sites et monuments" nochmals verstärkt für die kulturhistorische Bedeutung ihrer Heimatstadt sensibilisieren und mit dem Verweis auf die finanziellen Beihilfen zu weiteren Instandsetzungsarbeiten anspornen, um die Anerkennung der Unesco gemeinsam zu gewinnen.

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