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Rückblick im Dossier „A La Petite Marquise“
Lokales 26.02.2013 Aus unserem online-Archiv

Rückblick im Dossier „A La Petite Marquise“

Aller Glanz ist schon lange verblasst.

Rückblick im Dossier „A La Petite Marquise“

Aller Glanz ist schon lange verblasst.
Lokales 26.02.2013 Aus unserem online-Archiv

Rückblick im Dossier „A La Petite Marquise“

Das Hotel „A La Petite Marquise“ hat glanzvolle Zeiten schon lange hinter sich, sehr lange. Hier ein Rückblick auf den wenig ruhmreichen Abstieg der Gaststätte zum Schandfleck im Zentrum Echternachs.

Die "Never Ending Story" geht bereits auf die 1990er Jahre zurück. Damals begann der Abstieg des ehemaligen Hotels „A La Petite Marquise“ zum Schandfleck im Zentrum Echternachs.

April 1995: Antrag zum Abriss eines Gebäudeteils; anschließend wird das Projekt verworfen.

  • Juni 1995: Die Besitzer ziehen sich zurück.
  • 29. April. 1996: Die „Petite Marquise“ wird versteigert.
  • 19. November 1996: Eine Baugenehmigung wird beantragt; die Pläne sind allerdings nicht konform.
  • 15. Juli 1998: Die beiden Besitzer, zwei Brüder, erhalten eine Baugenehmigung.
  • 7. Januar 2000: Treffen der Gemeinde mit den Besitzern. Dabei heißt es, dass der Rohbau des Hauptgebäudes fertiggestellt sei, das Erdgeschoss und die erste Etage würden zur Saison 2000 eröffnet.
  • 22. Februar 2000: Nach einer Besichtigung entdeckt die „Inspection sanitaire“ sowohl hygienische Mängel als auch Sicherheitsrisiken.
  • 1. März 2000: Die Gemeinde fordert die Besitzer auf, die Mängel bis Mitte März 2000 zu beseitigen.
  • 3. August 2000: Die Baugenehmigung wird um zwei Jahre verlängert.
  • 3. August 2002: Die Baugenehmigung ist abgelaufen. Weder wurden die Arbeiten erledigt, noch wurde sich an die Genehmigung gehalten.
  • 21. November 2002: Ein Baustopp wird verhängt.
  • 10. Februar 2003 bis 14. März 2004: Es folgen ein Briefwechsel und Treffen, mehrmals werden nicht genormte Pläne eingereicht. In puncto Sicherheitsvorkehrungen gibt es keinen Fortschritt.
  • September 2004: Die Gemeinde stellt Zäune auf.
  • 7. Oktober 2004: Treffen der Gemeindeverantwortlichen mit den Besitzern. Innerhalb von zwei Monaten sollen Pläne für das Hauptgebäude eingereicht werden. Danach wird es aber still.
  • März 2005: Nach einem Treffen mit den Besitzern zäunt die Gemeinde den hinteren Bereich der Baustelle ab. Zudem reicht sie eine Klage wegen Nicht-Übereinstimmung der Arbeiten mit der Baugenehmigung und dem am Stadtbild entstandenen Schaden ein.
  • Ab dem 26. Januar 2007: Es folgen zahlreiche Briefwechsel zwischen der Gemeinde, den Besitzern und deren Anwälten, mit dem Ziel eine Einigung zu finden. Die Fronten verhärteten sich immer tiefer.
  • Ende2012 / Anfang 2013: Die Gesellschaft Parador S.A., die bereits im Besitz Hôtel du Commerce ist, meldet Interesse an dem Gebäude. Es folgen Verhandlungen mit den beiden Besitzern.
  • 8. Februar 2013: Ein Vorverkaufsakt wird unterschrieben.