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Roy Reding zieht sich aus Gemeinderat der Stadt Luxemburg zurück
Lokales 26.11.2022
Persönliche Gründe

Roy Reding zieht sich aus Gemeinderat der Stadt Luxemburg zurück

Roy Reding war seit 2017 Mitglied im Gemeinderat der Hauptstadt.
Persönliche Gründe

Roy Reding zieht sich aus Gemeinderat der Stadt Luxemburg zurück

Roy Reding war seit 2017 Mitglied im Gemeinderat der Hauptstadt.
Foto: Guy Jallay
Lokales 26.11.2022
Persönliche Gründe

Roy Reding zieht sich aus Gemeinderat der Stadt Luxemburg zurück

Der ADR-Politiker reicht seinen Rücktritt als Gemeinderat ein. Zwei Tage zuvor war Reding vor Gericht verurteilt worden.

(LW) - Der ADR-Politiker Roy Reding hat am Samstag auf Facebook seinen Rücktritt aus dem Gemeinderat der Stadt Luxemburg bekannt gegeben. Als Begründung führte der 57-Jährige an, dass er nicht mehr die Energie und Zeit habe, all seinen Verpflichtungen in familiärer, beruflicher und politischer Hinsicht nachzukommen. 

„Et ass natiirlech schwéier ze décidéiren waat een dann elo opgëtt“, schrieb Reding auf Facebook. „Et ass mer net liicht gefall, mais ech hun der Innenministesch meng Démissioun aus dem Stader Gemengeroot agereecht.“ Bei den Gemeindewahlen 2017 hatte Reding einen Sitz für seine Partei im Gemeinderat der Hauptstadt erreicht. Wer ihn auf dem Knuedler ersetzt, ist noch nicht bekannt. Auf dem zweiten Platz landete 2017 Marceline Goergen, die sich aber mittlerweile aus der ADR verabschiedet hat. Platz drei belegte ADR-Generalsekretär Alex Penning.

Reding vertritt die ADR weiterhin als Abgeordneter im Parlament. Der frühere Anwalt war diese Woche nach Vorwürfen im Zusammenhang mit einem Immobiliengeschäft vor Gericht zu einer einjährigen Freiheitsstrafe auf Bewährung sowie einer Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro verurteilt worden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Reding kündigte via Facebook Berufung an. Mehr dazu unter Roy Reding zu Haftstrafe verurteilt.

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