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Route d'Esch in Hollerich: Brutaler Überfall vor der BIL
Lokales 12 26.01.2017

Route d'Esch in Hollerich: Brutaler Überfall vor der BIL

Das ausgebrannte Auto wurde in Strassen, nahe des "Fraiheetsbam" gefunden.

Route d'Esch in Hollerich: Brutaler Überfall vor der BIL

Das ausgebrannte Auto wurde in Strassen, nahe des "Fraiheetsbam" gefunden.
Foto:Guy Jallay
Lokales 12 26.01.2017

Route d'Esch in Hollerich: Brutaler Überfall vor der BIL

Diana HOFFMANN
Diana HOFFMANN
Am Donnerstagnachmittag wurde um 13.30 Uhr ein Mann vor der BIL in Hollerich überfallen. Die drei Täter befinden sich auf der Flucht. Der silberne Audi A3 ist zwischen Strassen und Bridel, unweit des "Fraiheetsbam" angezündet und zurückgelassen worden.

(dho) - Drei maskierte Täter haben am Donnerstag gegen 13.30 Uhr einen Mann auf dem Parkplatz des BIL-Bankgebäudes in der Route d'Esch in Luxemburg-Hollerich überfallen.

Mit Baseballschlägern wurde das Opfer niedergeschlagen und es wurde ihm ein Koffer mit Bargeld abgenommen. Anschließend flüchteten die drei Täter in einem silbergrauen Audi A3 mit abgedunkelten Fenstern und einem Kennzeichen mit „SE40“ beginnend – so die Polizei in einem ersten Zeugenaufruf gestern Nachmittag via Twitter.

Eine Stunde später wurde ein brennendes Fahrzeug in einem Waldstück zwischen Strassen und Bridel unweit des „Fräiheetsbam“ gefunden. Es handelte sich um das Fluchtfahrzeug, das dort zurückgelassen wurde.

Zeugen gesucht

Personen, die dieses Fahrzeug gestern Nachmittag gesehen haben oder zwischen 13.30 und 14.30 Uhr in der Gegend des „Fräiheetsbam“ waren, oder aber Beobachtungen am Parkplatz vor der Bank gemacht haben, sollen sich umgehend bei der Polizei unter der Notrufnummer 113 melden.

Da die Täter weiterhin auf der Flucht befinden, wird auch jetzt stellenweise der Verkehr kontrolliert. Jedoch sind die Beamten nicht mehr so schwer bewaffnet, wie dies am Donnerstag Nachmittag und bis zum frühen Abend an bestimmten Verkehrsachsen etwa in Hollerich, Gasperich, 
Kirchberg, Contern, Foetz und Liwingen der Fall war.

Einzelheiten fehlen noch

Ob es sich bei dem Opfer um eine Privatperson oder um den Beamten einer Sicherheitsfirma handelte und wie viel Geld im Koffer enthalten war, wollte die Polizei am Donnerstag Abend nicht sagen. Auch über den Gesundheitszustand des Opfers gab es keine näheren Informationen. Nur, dass er mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gefahren wurde.

Ob der Fahrzeughalter des ausgebrannten Autos, das unweit des „Fräiheetsbam“ gefunden wurde, ermittelt werden konnte, auch darüber gab es bisher keine Auskunft.