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Romain Reitz soll Bürgermeister werden
Lokales 03.05.2015 Aus unserem online-Archiv
Gemeinderat Junglinster

Romain Reitz soll Bürgermeister werden

Im Junglinster Rathaus ist die Frage des neuen Bürgermeisters geklärt.
Gemeinderat Junglinster

Romain Reitz soll Bürgermeister werden

Im Junglinster Rathaus ist die Frage des neuen Bürgermeisters geklärt.
Foto: Chris Karaba
Lokales 03.05.2015 Aus unserem online-Archiv
Gemeinderat Junglinster

Romain Reitz soll Bürgermeister werden

Im Junglinster Gemeinderat haben sich die Wogen wieder geglättet. Am Sonntagnachmittag trafen sich die CSV und LSAP erneut, um über einen neuen Bürgermeister zu beraten. Dabei gab die LSAP nun doch grünes Licht für den CSV-Mann Romain Reitz als Gemeindeoberhaupt.

(asc) - Die CSV und die LSAP haben sich am Sonntag bei weiteren Gesprächen auf die Kandidatur von Romain Reitz (CSV) als künftigen Bürgermeister der Gemeinde Junglinster geeinigt. Dies teilte die CSV-Sektionspräsidentin Françoise Hetto-Gaasch am späten Sonntagnachmittag mit. Romain Reitz war bei den Kommunalwahlen von 2011 mit 1 498 Stimmen Zweitgewählter hinter Francine Colling-Kahn (1 967 Stimmen).

Am Samstag hatte LSAP-Schöffe Mike Hagen betont, dass seine Partei sich einen Kandidaten mit Schöffenratserfahrung gewünscht hätte. Als Grund nannte Hagen die  vielen großen Projekte, die in den nächsten Monaten und Jahren in der Gemeinde umgesetzt werden und deren Einzelheiten der Bürgermeister kennen müsse.

Koalition soll weitergeführt werden

Sowohl die CSV als auch die LSAP hatten am Samstag in einer gemeinsamen Mitteilung betont, dass sie die Koalition bis zu den nächsten Wahlen weiterführen wollten.

Zur Erinnerung: Am vergangenen Dienstag hatten sich die beiden Parteien bei einem ersten Treffen nicht auf einen neuen Bürgermeisterkandidaten einigen können. Wie CSV-Sektionspräsidentin Françoise Hetto-Gaasch gegenüber dem "Luxemburger Wort" betont hatte, hatte die LSAP bei dieser Unterredung den Bürgermeisterposten und das Amt des Zweiten Schöffen gefordert, für die CSV wäre dann nur der Erste Schöffenposten übrig geblieben.

Ein Vorschlag, den Françoise Hetto-Gaasch "als inakzeptabel" bezeichnete. Daraufhin war diese Unterredung zwischen den beiden Koalitionspartnern ergebnislos zu Ende gegangen.


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