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Resultate nicht vor Ende August zu erwarten
Lokales 22.05.2014 Aus unserem online-Archiv
Nach dem Erdrutsch an der Monnericher Bauschuttdeponie

Resultate nicht vor Ende August zu erwarten

Experten rechnen nicht damit vor Ende August die Gründe des Erdrutsches ermittelt zu haben.
Nach dem Erdrutsch an der Monnericher Bauschuttdeponie

Resultate nicht vor Ende August zu erwarten

Experten rechnen nicht damit vor Ende August die Gründe des Erdrutsches ermittelt zu haben.
Lucien Wolff
Lokales 22.05.2014 Aus unserem online-Archiv
Nach dem Erdrutsch an der Monnericher Bauschuttdeponie

Resultate nicht vor Ende August zu erwarten

Voraussichtlich Ende August dürften die Gründe für den Erdrutsch an der Monnericher Bauschuttdeponie ermittelt sein. Währenddessen führt die Gemeinde Monnerich Buch über die bisher angefallenen Kosten.

(na) - Bereits am 14. März, nur wenige Stunden nachdem die Erde an der Monnericher Bauschuttdeponie gerutscht war, haben Ingenieure des Büro Eneco mit der Ursachenforschung vor Ort begonnen. Dies erklärte am Donnerstag Rainer Klöppner von Eneco auf einem Pressetermin. Dabei handelt es sich um eines der zwei Expertenbüros die vom Betreiber der Bauschuttdeponie, die Firma Cloos SA, mit der Ursachenforschung beauftragt wurden.

Kein Hinweis auf "weiteres, größeres Rutschungsereignis"

Bodenproben zwecks Ursachenforschung wurden hier entnommen.
Bodenproben zwecks Ursachenforschung wurden hier entnommen.
Nicolas Anen

Doch die Angelegenheit sei "so komplex" dass es nicht möglich sei, die Gründe  früher zu ermitteln. Erst Anfang Mai konnte die genehmigte Rodung von teils umgefallenen Bäumen entlang der zugekippten Straße getätigt werden.Voraussichtlich Enden Mai sollen dann Bohrungen im Gleitkörper getätigt werden.

Einen ersten Zwischenbericht gibt es aber bereits. Aus diesem gehe hervor, dass kein Hinweis auf "ein weiteres, größeres Rutschungsereignis" gebe. So dass, laut Eneco, der Betrieb im Ediff-Schulgebäude, unter Einrichtung einer Sicherheitszone von mindestens 20 Meter, wieder aufgenommen werden könne.

Doch davon wollten weder die Escher noch die Monnericher Bürgermeisterin etwas wissen. Solange Fragezeichen blieben und keine absolute Gewissheit bestehe, werde keine entsprechende Genehmigung erteilt, so Vera Spautz.

Kosten im sechsstelligen Bereich für Monnerich

Christine Schweich erklärte ihrerseits, dass die Monnericher Gemeinde Buch über die durch den Erdrutsch veranlassten Kosten führe. So mussten zum Beispiel die Leitungen des Postunternehmens und der Gemeinschaftsantenne repariert werden und ein Busdienst für den Schülertransport eingesetzt werden. Die Kosten seien bereits im sechsstelligen Bereich.

Auch unterstrich sie, dass die Gemeinde "eine Rechnung" schicken werde, wenn die Verursacher bis bekannt seien. Dem fügte Vera Spautz hinzu, dass eine Escher Rechnung ebenfalls folgen würde.

Zuvor hatte Rainer Klöppner betont, dass es wohl nicht nur eine Ursache für den Erdrutsch gebe. Ein zweiter Zwischenbericht ist für Ende Juli vorgesehen. Definitive Ergebnisse sind aber erst Ende August zu erwarten. Die beiden Gemeinden werden sich demnach etwas mit ihren Rechnungen gedulden müssen.