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Resettlement-Programm: Weitere 25 Syrer in Luxemburg angekommen
Für zahlreiche syrische Flüchtlinge ist die Türkei nur ein Transitland.

Resettlement-Programm: Weitere 25 Syrer in Luxemburg angekommen

Foto: REUTERS
Für zahlreiche syrische Flüchtlinge ist die Türkei nur ein Transitland.
Lokales 30.09.2016

Resettlement-Programm: Weitere 25 Syrer in Luxemburg angekommen

Teddy JAANS
Teddy JAANS
Luxemburg kommt seinen Verpflichtungen in Sachen Aufnahme von Flüchtlingen nach: 14 Erwachsene und elf Kinder aus dem Kriegsland wurden am Donnerstag auf dem Flughafen Findel empfangen.

(BB/TJ) - Vertreter der Integrationsbehörde OLAI, der Croix Rouge und des Familienministeriums haben am Donnerstag 25 syrische Flüchtlinge aus der Türkei empfangen. Die 14 Erwachsenen und elf Kinder haben in Luxemburg den Flüchtlingsstatus erhalten.

Im April war eine Delegation nach Ankara gereist, um die 25 Personen auf ihren Aufenthalt in Luxemburg vorzubereiten. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) hatte zunächst den Schutzbedarf überprüft und das Asylverfahren abgewickelt.

Neues Leben in Luxemburg

Die Familien werden in Luxemburg auf die Unterstützung des "Lisko" zählen können. Die neue Beratungsstelle des Croix-Rouge hilft anerkannten Flüchtlingen sich bei den kleinen und großen Aufgaben des Alltags zurechtzufinden: im öffentlichen Nahverkehr, bei amtlichen Vorgängen und im Supermarkt.

Die syrischen Familien leben fürs erste noch in einem Aufnahmezentrum. Sie sollen künftig in den Genuss einer Wohnung kommen, die über die Agence immobilière sociale (AIS) vermittelt werden kann. Das Bildungsministerium steht den Familien für die Einschulung der Kinder und die Hilfestellung beim Sprachverständnis zur Seite.

Bei der Neuansiedlung handelt es sich um die zweite Gruppe von Flüchtlingen, die im Rahmen des Resettlement-Programms von der Türkei nach Luxemburg kommt, so wie es das Abkommen vom 18. März zwischen der EU und der Türkei vorsieht.

Eine erste Gruppe mit 27 Flüchtlingen (14 Erwachsene und 13 Kinder) aus Syrien war im Mai in Luxemburg aufgenommen worden.




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