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Rentrée: Entspannt, praktisch oder sportlich?
Lokales 3 Min. 15.09.2014

Rentrée: Entspannt, praktisch oder sportlich?

Rentrée: Entspannt, praktisch oder sportlich?

Foto: Shutterstock
Lokales 3 Min. 15.09.2014

Rentrée: Entspannt, praktisch oder sportlich?

Heute fängt die Schule wieder an. Anlass genug für das „Luxemburger Wort“, sich einmal darüber zu informieren, welche Möglichkeiten die Schüler haben, um zur Schule zu kommen.

(sb) - Offizieller Schulbeginn ist zwar heute, jedoch werden die Schüler der klassischen Lyzeen erst am 16. September antreten müssen fürs neue Schuljahr.

Noch vor den neuen Lyzeumschülern müssen die Grundschüler ihren langen Sommerferien auf Wiedersehen sagen. Pünktlich zum neuen Schuljahr stellt sich für Eltern und Schüler gleichermaßen die Frage, wie die lieben Kleinen am besten zur Schule kommen.

In der Regel werden die Grundschulen von Schulbussen angefahren, sodass die meisten Schüler mit dem Schülertransport zur Schule kommen. Nichtsdestoweniger liegt die Schule für einige Eltern vielleicht auf dem Weg zur Arbeit, oder ihr Kind ist notorischer Langschläfer – jedenfalls gibt es auch jene Eltern, die es bevorzugen, ihre Kinder selbst mit dem Auto zur Schule zu fahren.

Je nach der Entfernung haben Schüler vielleicht keine allzu große Auswahl: wer z. B. aus Clerf kommt, aber in Luxemburg-Stadt ins Lyzeum geht, der muss den Zug von Clerf bis zum Hauptbahnhof nehmen.

All diejenigen, die jedoch mehr oder weniger in direkter Umgebung des Lyzeums, das sie besuchen wohnen, können auf reguläre Buslinien zurückgreifen. Entweder sie fahren mit dem Linienbus in die Hauptstadt, wo sie anschließend noch einmal umsteigen müssen, oder der Bus hält direkt in der 
Nähe der Schule.

Busverkehr für Schüler

Von den insgesamt 350 RGTR-Buslinien sind 120 reine Schülerbusse, die ausschließlich während der Schulzeit verkehren. Wie Dany Frank, Pressesprecherin des Transportministeriums, mitteilte, werden diese Schülerbusse täglich von einer großen Anzahl von Schülern genutzt. Man könne durchaus davon ausgehen, dass rund 70 Prozent der Schüler von diesen Schülertransporten Gebrauch machen. Ein klarer Vorteil, den die Schülertransporte gegenüber den regulären Bussen haben, ist die Tatsache, dass sie so fahren, dass die Schüler rechtzeitig ankommen, ohne dass sie 
jedoch eine Stunde vor Schulbeginn schon da sind. Die Schulbusse 
orientieren sich demnach an den Schülern. Das ist bei den regulären Bussen nicht der Fall, was zur Folge hat, dass man eventuell den Bus 
eine geschlagene Stunde vor Schulbeginn nehmen muss, da der Bus nur einmal stündlich fährt.

Welche Busse die Lyzeen schlussendlich bedienen, ist durch den „plan sectoriel lycées“ geregelt. Der Transport der Grundschulkinder fällt den einzelnen Gemeinden selbst zu. Sie haben freies Entscheidungsrecht darüber ob, wie viele, wie oft und in welcher Form den Grundschulkindern Busse zur Verfügung gestellt werden.

Busfahren leicht gemacht

Mit dem Einzug ins Lyzeum erhalten die Schüler eine Schülerkarte, die ebenfalls als „titre de transport“ gilt. Diese Karte wird auf 7e automatisch an die Schüler verteilt und dazu erhalten sie einen Sticker, der zeigt, dass ihre Karte für das laufende Schuljahr gültig ist.

Mit dieser Karte können die Schüler während der Schulzeit von zu Hause bis zur Schule fahren – egal ob mit Linienbus oder Schulbus. Wichtig ist, dass diese Karte wirklich nur für die festgelegte Strecke gilt – es handelt sich dabei keineswegs um eine Jumbo-Karte.

Diese Schülerkarten erhalten die Schüler mit ihrem Eintritt ins Lyzeum umsonst. Auch die neuen Sticker erhalten die Schüler in der Regel gratis vom „régent“. Falls sie diese Karte jedoch verlieren, müssen sie fünf Euro zahlen.

Damit sofort erkenntlich wird, aus welcher Schule jemand stammt, ist auf der Vorderseite der Karten, die von der jeweiligen Schule selbst gedruckt werden, stets das Logo der Schule drauf. Da die Karte auch als Essenskarte fungiert, kann sie über restopolis.lu zu jeder Zeit neu aufgeladen werden, oder alternativ bar direkt in der Kantine.


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