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Regionales Leichtathletikzentrum geplant
Lokales 09.11.2016 Aus unserem online-Archiv
Kordall

Regionales Leichtathletikzentrum geplant

Vielleicht werden in Zukunft Leichtathletik-Interklubmeisterschaften in Woiwer organisiert werden können.
Kordall

Regionales Leichtathletikzentrum geplant

Vielleicht werden in Zukunft Leichtathletik-Interklubmeisterschaften in Woiwer organisiert werden können.
(Foto: Ben Majerus)
Lokales 09.11.2016 Aus unserem online-Archiv
Kordall

Regionales Leichtathletikzentrum geplant

Luc EWEN
Luc EWEN
Im Differdinger Stadteil Woiwer könnte ein regionales Leichtathletikzentrum entstehen. Dies könnte Vereinen, dem Schulsport und der Lunex-Universität zur Verfügung stehen.

(L.E.) - Das seit Jahren angedachte regionale Leichtathletikzentrum für den Kordall, könnte in den Stadtteil „Woiver“ kommen. Auf Nachfrage bestätigte der Differdinger Sportschöffe Fred Bertinelli (LSAP) am Mittwoch  entsprechende LW-Informationen.

„Wir sind dabei zu prüfen, ob bei der ,Woiwer'-Schule genügend Platz für ein Leichtathletikzentrum zur Verfügung steht“, so Bertinelli. Er hoffe im kommenden Jahr einen Posten im Haushaltsplan dafür vorsehen zu können. Im November könnte es eine erste Skizze geben.

Die angedachte Idee sieht vor, ein Parkhaus, unter anderem für das „Centre Intégré pour Personnes agées“ (Cipa) zu errichten. Darüber würde ein synthetischer Sportplatz mit Infrastrukturen für das Leichtathletikzentrum, unter anderem eine Laufpiste, errichtet.

Bertinelli zufolge seien erste Signale aus den Gemeinden Käerjeng und Petingen positiv, was diese Idee angeht. Mit Vertretern aus Sassenheim habe er noch nicht darüber gesprochen. „Wie sie wissen, sind wir seit Jahren in unserer Region dabei einen geeigneten Ort für ein regionales Leichtathletikzentrum zu suchen. Wenn sich herausstellen sollte, dass diese Idee in Woiwer umsetzbar ist, dann machen wird das so,“ so der Differdinger Sportschöffe.

Synergieeffekte mit Lunex-Universität

Bertinelli unterstreicht aber, dass es sich erst um eine Idee handelt, deren Machbarkeit noch geprüft werden muss. Auf Nachfrage von Seiten des LW, äußerte sich gestern auch Bürgermeister Roberto Traversini (Déi Gréng) positiv zu der Idee.

Auf die Frage wie das Projekt mit dem bestehenden Bebauungsplan, der unter anderem Wohnungen an dieser Stelle vorsieht, vereinbar sei, antwortete Traversini, dass es sich um ein nicht unwesentliches Gebiet für die künftige Stadtentwicklung handle. „Wir müssen Teile wieder umklassieren, das ist aber machbar. Eine nicht unwesentliche Frage dabei dürfte aber auch der Kostenpunkt sein.“

Nichtsdestotrotz stehe der gesamte Déi Gréng-LSAP-CSV Schöffenrat hinter der Idee. „Es ist eine Option, die neue Möglichkeiten für unsere Vereine, den Schulsport und auch die Lunex-Universität bietet“, so Traversini.

Besonders was die Uni angeht, so erhoffe man sich Synergieeffekte. Genau wie Bertinelli, erinnert auch Traversini daran, dass man sich erst in einer ersten Planungsphase befinde

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