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Regierungsrat gibt grünes Licht
Lokales 22.04.2022
Gemeindefusion Grosbous-Wahl

Regierungsrat gibt grünes Licht

Die beiden Nordstadgemeinden Grosbous und Wahl entschieden sich per Referendum für eine Fusion.
Gemeindefusion Grosbous-Wahl

Regierungsrat gibt grünes Licht

Die beiden Nordstadgemeinden Grosbous und Wahl entschieden sich per Referendum für eine Fusion.
Foto: Marc Hoscheid
Lokales 22.04.2022
Gemeindefusion Grosbous-Wahl

Regierungsrat gibt grünes Licht

Nachdem die Einwohner für eine Fusion gestimmt haben, hat nun der Regierungsrat die Einleitung des Verfahrens genehmigt.

Am 1. September 2023 soll es so weit sein. Ab dem Tag werden die Gemeinden Grosbous und Wahl zur Gemeinde Grosbous-Wahl fusionieren. Die neue Gemeinde mit Sitz in Grosbous wird ungefähr 2.200 Einwohner haben. Das meldet die Regierung in einer Pressemitteilung. Bereits im vergangenen Jahr haben die Einwohner der Gemeinden ihr Einverständnis zur Fusion gegeben. Bei den beiden Referenden stimmten 70,42 Prozent (Grosbous) und 62,25 Prozent (Wahl) für die Zusammenlegung.  


Die Regierung scheint das Interesse an einer Territorialreform verloren zu haben. Info-Veranstaltung der Gemeinden Bous und Waldbredimus mit Innenministerin Taina Bofferding.
Leckerli für den Bürger
Die Bilanz ist mager: Nur zwei Gemeindefusionen gehen demnächst über die Bühne. Auf dem Land wird es also noch lange Mini-Rathäuser geben.

Der erste Gemeinderat der Gemeinde Grosbous-Wahl wird nach den Kommunalwahlen vom 11. Juni 2023 gebildet. Die Anzahl der Gemeinderäte wird von neun auf zwölf erhöht und das Bürgermeister- und Schöffenkollegium von drei auf vier Mitglieder. Somit hat jede fusionierte Gemeinde Anspruch auf zwei Mitglieder im Bürgermeister- und Schöffenkollegium. Die Innenministerin Taina Bofferding (LSAP) betont in einer Mitteilung: „Wir fördern den Prozess der Gemeindefusionen und bestehen auf dem Prinzip der freiwilligen Fusion.“ Das Innenministerium übernimmt auch die Kosten. 4,8 Millionen Euro soll die Fusion kosten.   

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