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Regierung ohne Juncker? Wie kommentieren ausländische Medien?
Jucker gilt international als Europaexperte.

Regierung ohne Juncker? Wie kommentieren ausländische Medien?

Foto: Serge Waldbillig
Jucker gilt international als Europaexperte.
Lokales 23.10.2013

Regierung ohne Juncker? Wie kommentieren ausländische Medien?

Der noch amtierende Premier Luxemburgs gilt im Ausland als erfahrene Persönlichkeit und Europakenner. Wie wird die Absicht, die CSV und damit Jean-Claude Juncker ins Abseits zu bugsieren, über die Grenzen hinweg wahrgenommen?

Auf dem Online-Portal von "Der Spiegel" findet sich ein sachlicher Bericht über den Wahlausgang, in dem hervorgestrichen wird, dass die CSV als stärkste Partei hervorgegangen ist. Allerdings lässt man auch den LSAP-Spitzenkandidaten Etienne Schneider mit den Worten "wir haben eine einmalige Gelegenheit, dem Land einen Neuanfang zu geben" zu Wort kommen.

"Le Monde"verweist auf die Schlüsselrolle der DP, was die Bildung einer Koalition angeht, titelt aber mit "Juncker pourrait être poussé vers la sortie" recht deutlich. Immerhin hat es Luxemburg mit dieser Nachricht auf die Homepage von "Le Monde" geschafft, was wohl auch ein Indiz für die Bedeutung des Regierungswechsles in Luxemburg ist.

Die "Zeit" geht in der Rubrik Ausland auf den Regierungswechsel in Luxemburg ein und erklärt, wie es dazu kommen konnte. Auch dieses Medium verweist auf die Tatsache, dass die CSV seit 1944 lediglich mit einer einzigen Ausnahme nicht in der Regierungsverantwortung stand.