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Referenden zu Fusionen in den Gemeinden: "Ja" aus Simmern, Böwingen, Tüntingen, Eschweiler und Wiltz
Die Bürger aus Simmern haben ihren Entschluss gefasst.

Referenden zu Fusionen in den Gemeinden: "Ja" aus Simmern, Böwingen, Tüntingen, Eschweiler und Wiltz

Foto: Luc Ewen
Die Bürger aus Simmern haben ihren Entschluss gefasst.
Lokales 25.05.2014

Referenden zu Fusionen in den Gemeinden: "Ja" aus Simmern, Böwingen, Tüntingen, Eschweiler und Wiltz

In mehreren Gemeinden wurden die Wähler am Sonntag nicht nur nach ihrem Votum zu den Europawahlen gefragt. In Simmern, Böwingen und Tüntingen sowie Wiltz und Eschweiler stimmten die Bürger ebenfalls über eine Fusion ihrer Gemeinde ab.

(L.E./DL/NiCa) - In mehreren Gemeinden wurden die Wähler am Sonntag nicht nur nach ihrem Votum zu den Europawahlen gefragt. In Simmern, Böwingen und Tüntingen sowie Wiltz und Eschweiler stimmten die Bürger ebenfalls über eine Fusion ihrer Gemeinde ab.

In der Gemeinde Simmern wurden die Wähler demnach nach ihrem Einverständnis mit dem Satz „Ich bin einverstanden mit der Fusion der Gemeinden Hobscheid und Simmern mit Wirkung ab dem 1. Januar 2018“ gefragt, wobei die Antwortmöglichkeiten „Ja“ oder „Nein“ anzukreuzen waren. 58,2 Prozent Prozent der Wähler stimmten mit Ja, 39,2 Prozent stimmten dagegen, 1,6 Prozent der Wähler enthielten sich der Stimme und 1 Prozent der Wahlzettel waren ungültig. Vorraussichtlich im Herbst sollen nun die Bürger aus Hobscheid ebenfalls zu den Urnen gebeten werden.

Auch in Böwingen und Tüntingen sprach sich die Mehrheit der Bürger am Sonntag für eine Fusion beider Gemeinden aus.

In Tüntingen wurden von insgesamt 836 Wahlberechtigten, 771 Stimmzettel in der Urne vorgefunden. Bei 24 Enthaltungen und neun ungültigen Stimmen waren 473 Wähler für eine Fusion, indessen sich 265 Wähler gegen einen Zusammenschluss aussprachen. Prozentual ausgedrückt sind dies 64,09 Prozent für und 35,91 Prozent gegen eine Fusion.

In Böwingen/Attert waren 1 451 Personen zum Wahlgang berechtigt. In den Urnen wurden 1 333 Stimmzettel vorgefunden. Bei 38 Enthaltungen und sechs ungültigen Stimmen, waren 896 Stimmen der Wählerschaft für einen Zusammenschluss, während 393 sich dagegen entschieden hatten. Damit gaben 69,51 Prozent der Wählerschaft ein klares Ja zur Fusion, demgegenüber sich 30,49 Prozent gegen eine Zusammenlegung der Gemeinden stimmten.

In Eschweiler machten 496 der 527 Bürger von ihrem Wahlrecht Gebrauch. 13 Wahlzettel waren ungültig, 262 Bürger sagten Ja und 221 Nein zur Fusion mit Wiltz. Das Ja fiel mit 54,25 Prozent somit knapp aus.

In Wiltz fiel das Ergebnis hingegen viel deutlicher aus: 76,7 Prozent stimmten für die Fusion mit der Nachbargemeinde Eschweiler.