Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Rauchmelder: Drei Jahre Zeit für Nachrüstung in älteren Gebäuden
Lokales 07.03.2019 Aus unserem online-Archiv

Rauchmelder: Drei Jahre Zeit für Nachrüstung in älteren Gebäuden

Bei Rauchmeldern muss regelmäßig kontrolliert werden, ob die Geräte noch funktionieren. Wenn nötig, müssen die Batterien ausgetauscht werden.

Rauchmelder: Drei Jahre Zeit für Nachrüstung in älteren Gebäuden

Bei Rauchmeldern muss regelmäßig kontrolliert werden, ob die Geräte noch funktionieren. Wenn nötig, müssen die Batterien ausgetauscht werden.
Foto: Shutterstock
Lokales 07.03.2019 Aus unserem online-Archiv

Rauchmelder: Drei Jahre Zeit für Nachrüstung in älteren Gebäuden

Sandra SCHMIT
Sandra SCHMIT
Zum 1. Januar 2020 sollen Rauchmelder in allen neuen Gebäuden in Luxemburg Pflicht werden. Die Frist für die Installation der Geräte in älteren Wohngebäuden wird jetzt von fünf auf drei Jahre gesenkt.

In allen neuen Wohnungen und Häusern müssen vom 1. Januar 2020 an Rauchmelder hängen - so sieht es zumindest ein Gesetzprojekt vor. Für die Nachrüstung in älteren Wohngebäuden sollten Besitzer ursprünglich fünf Jahre Zeit haben. Nun haben die Abgeordneten sich in der zuständigen Kommission allerdings auf drei Jahre geeinigt - wie Berichtererstatter Dan Biancalana (LSAP) auf Nachfrage des Luxemburger Wort mitteilte. Dem Staatsrat war die Übergangszeit bei älteren Gebäuden nämlich zu lang.


Zu Beginn des nächsten Jahres müssen in neuen Wohneinheiten Rauchmelder montiert werden – das sieht 
zumindest ein Gesetzentwurf vor.
Kleine Lebensretter: Rauchmelder sollen Pflicht werden
In allen neuen Wohnungen und Häusern müssen vom 1. Januar 2020 an Rauchmelder hängen – ein Jahr später als ursprünglich geplant. Bei älteren Wohngebäuden haben die Besitzer fünf Jahre Zeit, um nachzurüsten.

Der Gesetzentwurf zur Rauchmelderpflicht wurde am Donnerstag in dem Parlamentsausschuss diskutiert. Wegen ungeklärter Fragen befindet sich der Entwurf noch auf dem Instanzenweg - deshalb war das ursprünglich geplante Stichdatum zum Inkrafttreten des Gesetzes vom 1. Januar 2019 bereits um ein Jahr verschoben worden.

In erster Linie besteht noch Klärungsbedarf beim Thema Versicherung. So wurde am Donnerstag die Frage aufgeworfen, was passiert, wenn bei einem Brand Dritte zu Schaden kommen und trotz Pflicht keine Rauchmelder installiert waren. Denn der aktuelle Entwurf sieht keine Strafen vor, wenn auf die Montage der Geräte verzichtet wird. Diskutiert wurde aber auch über mögliche Prämien nach der Installation eines Gerätes.

Dialog mit Dachverband der Versicherungen suchen

"Innenministerin Taina Bofferding hat dem Staatsrat versprochen, alle offenen Frage mit der Dachorganisation der Versicherungen (ACA) zu besprechen", erklärt Dan Biancalana. Er geht davon aus, dass das Gesetz noch vor den Sommerferien gestimmt werden kann.

Mit Inkrafttreten der Pflicht sind die Geräte dann in jedem Schlafzimmer und auf den Fluchtwegen der Zimmer – also im Flur und im Eingangsbereich – zu installieren. In neuen Wohnungen und Häusern muss das ab dem 1. Januar 2020 der Fall sein, in älteren dann ab Neujahr 2023.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Hype um Rauchmelder
Seit drei Wochen werden in allen Gemeinden quer durchs Land kostenlose Rauchmelder vergeben. Mit Erfolg. Der Großbrand in Esch hat für einen zusätzlichen Rush gesorgt. Engpässe gibt es dennoch nicht.
Mit ein paar Handgriffen werden die Rauchmelder angebracht. Im Notfall retten sie Leben.
Rauchmelder: stiller Lebensretter
Rauchmelder können Leben retten. Deshalb werden sie ab dem 1. Januar 2019 zur Pflichtausrüstung jedes Haushalts zählen. Ein Gerät wird jedem Haushalt geschenkt.
14.6. Lok / Kampagne Rauchmelder für jedermann Foto:Guy Jallay
Wenn es brennt...: Kleine rote Helfer
Feuerlöscher retten Leben – wenn sie denn funktionieren. In Sassenheim ergab eine Kontrolle vor kurzem eine beeindruckend hohe Fehlerquote. Doch was hatte es damit auf sich?
Reportage Feierläscher, Service Prevention Beruffspompjeeën, Pompier, Feuerwehrmann, Luxembourg, le 19 Juillet 2017. Photo: Chris Karaba