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Radio: SREL-Mitarbeiter wollten auf eigene Faust arbeiten
Lokales 21.02.2013 Aus unserem online-Archiv

Radio: SREL-Mitarbeiter wollten auf eigene Faust arbeiten

Die 10 Millionen Euro des Milliardärs Alexander Lebedew wurden in Luxemburg vermutet.

Radio: SREL-Mitarbeiter wollten auf eigene Faust arbeiten

Die 10 Millionen Euro des Milliardärs Alexander Lebedew wurden in Luxemburg vermutet.
Foto: AP
Lokales 21.02.2013 Aus unserem online-Archiv

Radio: SREL-Mitarbeiter wollten auf eigene Faust arbeiten

Die Affäre um einen Millionenbetrag des russischen Oligarchen Alexander Lebedew hat nach Informationen von Radio 100,7  zu einem größeren Zwischenfall im Luxemburger Geheimdienst geführt. Anscheinend hätten Geheimdienstmitarbeiter versucht, auf eigene Rechnung zu arbeiten.

(vb) – Die Affäre um einen Millionenbetrag des russischen Oligarchen Alexander Lebedew hat nach Informationen von Radio 100,7 vor fünf Jahren zu einem größeren Zwischenfall im Luxemburger Geheimdienst geführt. Anscheinend hätten Geheimdienstmitarbeiter versucht, auf eigene Rechnung zu arbeiten.

Im Kern geht es um eine hohe Geldsumme, die der Spanier Francico Paesa dem russischen Milliardär Lebedew entwendet hat. Die Zeitung "El Pais" spricht von zehn Millionen Euro. Laut 100,7 wurde angenommen, dass das Geld in Luxemburg sei.

Einzelne Mitarbeiter des SREL hätten auf eigene Faust versucht, das Geld zu beschaffen und es dem russischen Oligarchen zurückzugeben. Dies ging solange, bis SREL-Kollegen die Angelegenheit weiter gemeldet hatten und ein ausländischer Geheimdienst einen Warnschuss abgab.

Am Dienstag hatte der ehemalige Geheimdienst-Mitarbeiter André Kemmer vor der Enquête-Kommission die Lebedew-Affäre kurz angeschnitten. Gleich darauf sagte er: "Das gehört zu dem tiefschwarzen Bereich des Geheimdienstes."


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