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Radfahrer in der Hauptstadt: Gefährlicher Ist-Zustand
Lokales 4 Min. 05.11.2018
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Radfahrer in der Hauptstadt: Gefährlicher Ist-Zustand

In der Avenue de la Liberté verboten und daher nur nachgestellt: Tatsächlich würde die Öffnung eines
190  Meter langen Teilstücks der Busspur in Richtung Oberstadt den Radfahrern allerdings deutlich mehr 
Sicherheit und Komfort bringen.

Radfahrer in der Hauptstadt: Gefährlicher Ist-Zustand

In der Avenue de la Liberté verboten und daher nur nachgestellt: Tatsächlich würde die Öffnung eines
190 Meter langen Teilstücks der Busspur in Richtung Oberstadt den Radfahrern allerdings deutlich mehr 
Sicherheit und Komfort bringen.
Foto: Lex Kleren
Lokales 4 Min. 05.11.2018
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Radfahrer in der Hauptstadt: Gefährlicher Ist-Zustand

Steve REMESCH
Steve REMESCH
Bis die Tramverbindung in der Avenue de la Liberté und die Neugestaltung der Avenue de la Gare fertiggestellt sind, werden Radfahrer zwischen dem Bahnhofsviertel und der Oberstadt mit einer durchaus gefährlichen Zwischenlösung vertröstet. Dabei gäbe es Alternativen.

In Zeiten, in denen sanfte Mobilität mehr eine Notwendigkeit als Luxus ist, kommt es eigentlich einer städteplanerischen Bankrotterklärung gleich: In Luxemburgs Hauptstadt gibt es für Radfahrer keine gesicherte und direkte Verbindung zwischen dem Bahnhof und der Oberstadt. Dabei pendeln tagtäglich zwischen 800 und 1 000 Radfahrer zwischen beiden Stadtvierteln.

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