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Radargeräte gehen in zweite Phase: Doppeltes Blitzlichtgewitter
Lokales 2 Min. 07.05.2016

Radargeräte gehen in zweite Phase: Doppeltes Blitzlichtgewitter

Die neuen Geräte funktionieren identisch wie die ersten zehn. Sie fotografieren in beide Richtungen, haben bis zu drei Spuren gleichzeitig im Visier und erkennen pro Spur und pro Fahrzeugtyp eine einzelne Höchstgeschwindigkeit.

Radargeräte gehen in zweite Phase: Doppeltes Blitzlichtgewitter

Die neuen Geräte funktionieren identisch wie die ersten zehn. Sie fotografieren in beide Richtungen, haben bis zu drei Spuren gleichzeitig im Visier und erkennen pro Spur und pro Fahrzeugtyp eine einzelne Höchstgeschwindigkeit.
Foto: Gerry Huberty
Lokales 2 Min. 07.05.2016

Radargeräte gehen in zweite Phase: Doppeltes Blitzlichtgewitter

Kevin WAMMER
Kevin WAMMER
Der Startschuss für die zehn nächsten Radargeräte war ursprünglich für Ende April angekündigt. Nun gehen die Radargeräte mit etwas Verspätung am Montag an den Start. Wir sagen Ihnen, wo sie künftig noch aufpassen müssen.

(kw) - Seit dem 16. März sind die ersten zehn fest installierten Radargeräte in Betrieb. Nach einem Monat wurden bereits über 40.000 Fahrer geblitzt. Ab Montag könnte diese Zahl nochmals in die Höhe schießen, da an diesem Tag die zehn nächsten Geräte aktiviert werden, die für dieses Jahr angekündigt waren. 

Wie auch bereits bei den ersten Radargeräten werden die Blitzer am Montag nicht alle gleichzeitig, sondern nach und nach in Betrieb genommen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass jedes einzelne Gerät des Herstellers Vitronic einwandfrei funktioniert. Im Laufe des Tages werden dann alle Geräte einsatzfähig sein. 

Gleiche Toleranzgrenze 

Die neuen Geräte funktionieren identisch wie die ersten zehn. Sie fotografieren in beide Richtungen, haben bis zu drei Spuren gleichzeitig im Visier und erkennen pro Spur und pro Fahrzeugtyp eine einzelne Höchstgeschwindigkeit. Auch berücksichtigen sie die gleichen Toleranzwerte, die auch für die restlichen Blitzer gelten. Da alle neuen Radare auf Strecken mit einer Höchstgeschwindigkeit unter 100 Stundenkilometer stehen, blitzen diese erst beim Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit und des Toleranzwerts von drei Stundenkilometern. Die jeweiligen Höchstgeschwindigkeiten sind: 

  • Wintger-Asselborn: 90 km/h 
  • Stegen: 90 km/h 
  • Wallendorf-Pont: 90 km/h 
  • Steinheim-Rosport: 90 km/h 
  • Kopstal-Schoenfels: 90 km/h 
  • Windhof-Garnich: 90 km/h 
  • Niederkerschen-Helfent: 90 km/h 
  • Oetringen-Bous: 90 km/h 
  • Hëttermillen: 70 km/h 
  • Welfringen: 90 km/h 

Am Montag gehen allerdings nicht nur weitere zehn fest installierte Radargeräte an den Start, sondern auch die letzten fünf mobilen Blitzer werden von den jeweiligen regionalen Polizeibezirken in Betrieb genommen. Wie das Ministerium für nachhaltige Entwicklung und Infrastrukturen nämlich mitteilt, setzte die Polizei bisher erst eines der insgesamt sechs mobilen Geräte ein. 

Zehn weitere Radare in 2017 

2017 folgen dann zehn weitere Blitzer. Dies vor allem auf Routen, bei denen man festgestellt hat, dass auch dort ein Radargerät zur Verkehrssicherheit beitrage. Ein Beispiel ist die Strecke zwischen Mersch und Angelsberg, im Volksmund auch als Todesstrecke bekannt. 

Erst am Donnerstag kollidierte hier wieder ein junger Autofahrer mit einem Baum  und verstarb noch vor Ort. Als Reaktion haben das Ministerium, die Straßenbauverwaltung und die Polizei neue Maßnahmen angekündigt, wie eben ein fest installiertes Radargerät. Bis es aber soweit ist, wird die Polizei dort regelmäßig Geschwindigkeitskontrollen mit einem der sechs mobilen Messgeräte durchführen.


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